FC Stäfa 1895

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Keine Zweifel, 3 Tore, 3 Punkte
27.09.2026

Keine Zweifel, 3 Tore, 3 Punkte

Das Stäfner Fanionteam zeigt im Auswärtsspiel beim ehemaligen Erstligisten Linth 04 eine starke Reaktion auf die ärgerliche Heimniederlage gegen Schaffhausen II. Dank eines Treffers von Kelterborn und eines Doppelpacks von Schmitt nehmen die Seebuben drei Punkte mit an den Zürichsee. Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen und bot Chancen auf beiden Seiten. Am Ende gewann Stäfa verdient, weil die Gäste vor dem Tor für einmal kaltschnäuziger waren als der Gegner.

In der herrlich von markanten Bergen eingerahmten Linth Arena traf Stäfa bei idealen Bedingungen auf einen vergleichsweisen jungen Club mit bemerkenswert erfolgreicher Geschichte. Linth 04 entstand aus der Fusion des FC Näfels und des FC Niederurnen und marschierte von der 3. Liga ziemlich zügig bis in die 1. Liga Classic. Erst vor zwei Jahren folgte der Abstieg.

 

Unter den zahlreichen mitgereisten Stäfner Zuschauern stellte sich vor dem Anpfiff vor allem eine Frage: Wie hatte die Mannschaft die ärgerliche Niederlage der Vorwoche verarbeitet? Coach Elmer hatte während der Trainingswoche wenig Raum für psychologische Grundsatzdiskussionen oder einer Generalrevision des bisherigen Weges gegeben. «Keine Zweifel» lautete seine klare Botschaft. Entsprechend stand dieses Motto auch vor dem Spiel in der Kabine.

Und tatsächlich war in den ersten Minuten weit und breit keine zweifelnde Mannschaft zu sehen. Im Gegenteil. Stäfa trat frisch, mutig und entschlossen auf und setzte den Matchplan gegen den Favoriten konsequent um. Die Gäste waren zunächst deutlich gefährlicher als die Glarner. Hilfreich war dabei eine alte Fussballweisheit: Es ist von Vorteil, wenn die eigenen Stürmer schneller sind als die gegnerischen Verteidiger. Kelterborn und Schmitt waren es. Beide kamen immer wieder zu gefährlichen Aktionen. Zunächst schien es allerdings, als hätten sie die Abschlussmisere vom Frohberg gleich mit ins Glarnerland genommen. In der 19. Minute klappte es dann doch. Schmitt brachte den Ball zur Mitte, Kelterborn verwertete am ersten Pfosten zur verdienten Führung.

 

Und Linth 04? Das Spiel der Gastgeber sah durchaus gefällig aus. Ballsicher, körperlich robust, technisch versiert. Die Stürmer schnell, das Mittelfeld spielstark. Nur eben: Ballbesitz schiesst keine Tore. Obwohl bei vielen Angriffen Gefahr in der Luft lag, wurde es vor dem Stäfner Tor erstaunlich selten richtig brenzlig. Eine gute Gelegenheit und einige gefährliche Eckbälle standen für Linth zur Pause zu Buche. Mehr nicht.

 

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Linth erwartungsgemäss den Druck. Der Ausgleich nach einer Stunde fiel allerdings ausgerechnet in einer Phase, in der das Momentum eher wieder bei Stäfa lag. Angesichts des Aufwandes der Gastgeber war das 1:1 trotzdem nicht unverdient. Nun stellte sich die nächste Frage: Kippt die Partie? Und reichen beim knappen Stäfner Kader die Kräfte? Die Partie kippte tatsächlich. Allerdings in die andere Richtung.

In der 75. Minute nickte Schmitt einen Eckball von Saethre zur erneuten Führung ein. Wenig später setzte derselbe Spieler noch einen drauf. Bei einem Konter spielte er mit mehreren Gegenspielern Katz und Maus und traf aus knapp 16 Metern zum 3:1. Die Entscheidung.

 

Die drei Punkte gingen damit an den Zürichsee und gestohlen waren sie an diesem Samstag ganz bestimmt nicht. Aus Sicht der Gastgeber durfte man zwar über verschiedene Halbchancen in der zweiten Hälfte und einen Pfostenschuss zum vermeintlichen erneuten Ausgleich hadern. Nun denn, 5 Franken ins Phrasen-Schwein: Das Runde muss ins Eckige und von Chancen allein kann man sich bekanntlich wenig kaufen. Eine Erkenntnis, welche die Elmer Elf erst eine Woche zuvor selber ziemlich schmerzhaft machen musste.

 

Ein kleines Schmunzeln konnten sich die Stäfner nach dem Spiel dennoch nicht verkneifen. In der Kabine der Gastgeber standen Kuchen und Früchte bereit, dazu ein grosser Screen für die Spielanalyse und eigener Spinde für die Spieler. Alles wirkte ausgesprochen professionell. Und dann kommen die Buben vom Zürichsee, packen drei Punkte ein und fahren wieder nach Hause.

 

Fazit

Es scheint fast, als fühle sich dieses Stäfner Team in der Rolle des Underdogs wohler als in jener des Favoriten. Dann funktioniert der von den Spielern offensiv interpretierte, laufintensive Realismusfussball von Coach Elmer besonders gut und kann für jeden Gegner unangenehm werden.

Und diesmal musste nach dem Spiel für einmal niemand darüber diskutieren, wie viele Chancen man eigentlich für ein Tor braucht

 

Näfels: 200 Zuschauer

FC Linth 04 - FC Stäfa 1865 1:3

Tore: 19. Kelterborn 0:1; 60. Redzepi 1:1, 75. Schmitt 1:2; 82. Schmitt 1:3

Stäfa: Brecher, Berger, Eichenberger, Zucco (83. Migliaretti), Widmer, Carvalho (70. Sommer), Erne, Lederer, Schmitt, Kelterborn (65. Ruckstuhl), Dietrich (54. Saethre)

Bemerkungen:

Stäfa ohne: Krammer, Wetter, Texeira, Pfammatter (alle rekonvaleszent), Kohler, Revel, Reichling (abwesend)

 

(mk)

ZSU1: Gute 50 Minuten bleiben unbelohnt
27.09.2026

ZSU1: Gute 50 Minuten bleiben unbelohnt

Am 27. September spielte der FC Zürichsee United gegen den SV Höngg 1. Die
Besammlung fand um 13.30 Uhr statt und die Partie begann um 15.00 Uhr. Mit rund
25 Grad herrschten für einen Herbsttag ungewohnt warme Temperaturen. Nach
einem kurzen, aber effizienten Aufwärmen standen wir unseren Gegnerinnen
gegenüber.
Die erste Halbzeit verlief äusserst spannend. Wir hatten viele Ballkontakte, spielten
ruhig und liessen nur wenige Chancen zu. Bis auf einen Gegentreffer durch Joy
Lienert in der 13. Minute fielen vor der Pause keine weiteren Tore. Das war für unser
Team ein echter Erfolg, da der SV Höngg 1 die Tabelle anführt. Unsere Hoffnungen
waren gross, weshalb wir die gute Leistung in der Pause lobten und kleinere
Verbesserungen besprachen. Die zweite Halbzeit sah vielversprechend aus.
Nach dem Anpfiff zur zweiten Hälfte knüpften wir direkt an die Leistung an. Schon
bald traf Lynn Greil zum 1:1, nachdem die gegnerische Torhüterin einen Pass nicht
wunschgemäss annehmen konnte.
Der SV Höngg 1 reagierte sehr schnell auf diesen Ausgleich. Mit zwei Toren in der
54. und der 58. Minute erhöhten die Gegnerinnen rasch auf 3:1.
Danach liessen bei uns sowohl die Kondition als auch die Motivation langsam nach
und unser Spiel wurde immer hektischer. Vom Schwung aus der Pause blieb wenig
übrig, doch wir kämpften weiter.
In der 64., 71. und 89. Minute fielen schliesslich die letzten drei Gegentore zum 6:1.
Nach der starken ersten Halbzeit hatten wir uns alle mehr erhofft, doch wir können
dennoch stolz auf dieses Spiel zurückblicken. Wir wissen nun, dass wir als Team
selten so gut zusammengespielt haben wie in der ersten Hälfte dieser Partie und
genau diese Qualität wollen wir in die kommenden Spiele mitnehmen.

(mg)

FCS2: Schützenfest auf der Meierwiese
27.09.2026

FCS2: Schützenfest auf der Meierwiese

Der FC Stäfa 2 war von Beginn an gewillt, an die starken Leistungen der letzten Spiele anzuknüpfen und trat beim FC Wetzikon 2 gewohnt mutig auf. Von der ersten Minute an entwickelte sich ein hohes Tempo, in dem die Gäste über ihre schnellen Flügelspieler sogleich für Gefahr sorgten. Die Gäste belohnten sich früh für den engagierten Start: Levin Nosiadek konnte nach einem geblockten Schuss zur 0:1-Führung abstauben. Die Gastgeber zeigten sich jedoch unbeeindruckt und konnten nach einem Eckball per Abpraller den 1:1-Ausgleich erzielen.

Wer nun dachte, das Spiel würde kippen, sah sich getäuscht. Nach etwa über 30 Minuten konnten die Wetziker das enorme Tempo der Stäfner nicht mehr mitgehen. Die Gäste übernahmen vollends die Kontrolle und schalteten einen Gang höher. Nach einem feinen Steilpass von Leonhardt bediente Justin Hunziker erneut Levin Nosiadek, der im Strafraum nur noch per Foul vom Torhüter gestoppt werden konnte. Den fälligen Penalty verwandelte Pascal Fischer souverän zum 1:2 (36.).

Nun rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Wetziker Tor zu. Nur drei Minuten später schickte Pascal Fischer Sammy Reichling flach in die Tiefe, der den Goalie gekonnt umkurvte und zum 1:3 einschob (38.). Kurz vor der Pause bediente Nik Leonhardt erneut den spielfreudigen Reichling, welcher eiskalt zum 1:4-Halbzeitstand vollendete (42.).

Auch nach dem Seitenwechsel kannten die Stäfner nur eine Richtung. Daniel Oliveira liess seinen Gegenspieler mit einer sehenswerten Hackenfinte stehen und erhöhte nach Assist von Leonhardt auf 1:5. Wetzikon gelang mit einem Distanzschuss aus 35 Metern zwar noch der Treffer zum 2:5 (67.), doch die passende Stäfner Antwort folgte sogleich: Mirza Jujic nutzte einen Abstimmungsfehler der Heimdefensive und schob den Ball überlegt zum 2:6 ins Netz (69.).

In einer munteren Schlussphase fielen die Tore gefühlt im Minutentakt. Erst setzte sich Fausto Villani im Eins-gegen-Eins durch und wuchtete das Leder zum 2:7 über die Linie (71.), ehe Wetzikon nochmals auf 3:7 verkürzen konnte (72.). Die Schlussakkorde spielten aber wieder die Gäste: Nach schöner Vorarbeit von Fausto Villani traf Mirza Jujic zum 3:8, ehe Jujic kurz darauf den entscheidenden Steckpass auf Villani spielte, welcher den spektakulären 3:9-Endstand besiegelte.

Am Ende stand ein auch in dieser Höhe völlig verdienter Auswärtserfolg für die Stäfner, die mit hohem Tempo, einer geschlossenen Mannschaftsleistung und enormer Effizienz vor dem Tor überzeugten.

FC Wetzikon 2 – FC Stäfa 2 3:9 (1:4)

Tore: 0:1 Nosiadek (10.), 1:1 Wetzikon (15.), 1:2 Fischer (Penalty, 36.), 1:3 Reichling (38.), 1:4 Reichling (42.), 1:5 Oliveira (58.), 2:5 Wetzikon (67.), 2:6 Jujic (69.), 2:7 Villani (71.), 3:7 Wetzikon (72.), 3:8 Jujic (77.), 3:9 Villani (84.)

 

(jh)

ZSU1: Eine runde weiter im Cup - Deutlicher Sieg in Wald
23.09.2026

ZSU1: Eine runde weiter im Cup - Deutlicher Sieg in Wald

In der zweiten Cup-Runde trafen wir auf den FC Wald aus der 4. Liga. Wir wussten, dass 
heute ein Sieg her musste. Nicht nur aufgrund des Klassenunterschieds, sondern auch 
für uns als Team.
Wir starteten etwas hektisch in die Partie. Der Gegner liess uns im Mittelfeld viel Platz, 
wodurch wir immer wieder schnell nach vorne spielen und den Abschluss suchen 
konnten. Dies führte zu zahlreichen Torchancen, aber auch zu einigen unnötigen 
Ballverlusten und Bällen im Aus. Wir mussten definitiv noch an unserem Ballbesitz
arbeiten, doch vor allem musste zuerst ein Tor her. Die Erleichterung war entsprechend 
gross, als Annika Russmann in der 21. Minute zum 1:0 traf. Ein Traumtor! Nur fünf 
Minuten später erhöhte Hannah Tresch auf 2:0. Und kurz vor der Pause sorgte Lina 
Tresch mit ihrem Treffer zum 3:0 für eine gute Ausgangslage. Dies sollte erst der Anfang 
sein.
In der Pause waren wir guter Dinge. Jedoch waren unser Zusammenspiel als auch 
unsere Chancenverwertung waren noch nicht optimal – beides wollten wir in der zweiten 
Hälfte verbessern. Doch zunächst kam es anders als geplant: Kurz nach Wiederanpfiff 
gelang dem FC Wald der Anschlusstreffer zum 1:3.
Wir liessen uns davon jedoch nicht verunsichern und stellten durch Lina Tresch den 
Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Im weiteren Verlauf wurde das Spiel zunehmend 
unruhig. Viele Fouls und unnötige Kommentare führten dazu, dass der Schiedsrichter 
die Partie immer wieder unterbrechen musste.
Nach einem Handspiel erhielten wir schliesslich einen Penalty. Lina Tresch versenkte 
auch diesen Ball im Tor und machte mit ihrem dritten Treffer des Tages den Hattrick 
perfekt. Kurz vor Schluss zog Marina Ornia Villaescusa mit ihrem Treffer zum 6:1 den 
Schlussstrich und entschied die Partie endgültig zu unseren Gunsten.
Mit dem 6:1-Sieg ziehen wir verdient in die nächste Cup-Runde ein. Dort treffen wir auf 
den FC Höngg – denselben Gegner, gegen den wir bereits nächste Woche in der 
Meisterschaft antreten werden.

 

(aw)

Knappe Heimniederlage gegen FC Schaffhausen 2
21.09.2026

Knappe Heimniederlage gegen FC Schaffhausen 2

Der FC Stäfa steht an diesem Bettag mit leeren Händen da und das obwohl man zweimal direkt auf einen Rückstand reagieren konnte. Defensiv war man heute aber zu fehleranfällig und zum Ende des Spiels im Abschluss zu wenig effizent. So muss man sich dem FC Schaffhausen 2 geschlagen geben, auch wenn ein Remis durchaus dem Gezeigten entsprochen hätte.

 

Stäfa startete eigentlich gut in die Partie. In der 3. Minute kann sich Kelterborn auf der rechten Seite behaupten und auf Erne ablegen, welcher jedoch knapp verzieht. Kurz darauf hat das Team vom Frohberg jedoch Glück nicht in Rückstand zu geraten. Bei einem Freistoss Schaffhausen's landete der abgelenkte Ball an der Latte. Schaffhausen wurde nun stärker und setzte Stäfa's Abwehr vermehrt unter Druck. Eichenberger konnte eine brenzlige Situation vor Brecher in der 20. Minute gerade noch bereinigen. Aber in der 23. Minute spielte Schaffhausen einen perfekten Steckpass auf Mendes und dieser verwertete cool zum 0:1. Leider war dies aufgrund des Spielverlaufs keine wirkliche Überraschung. Viel überraschender war, wie einfach Stäfa nur 2 Minuten später zum Ausgleich kam. Schmitt lancierte Kelterborn auf dem linken Flügel und bekam den Ball an der Strafraumecke zurück und verwandelte direkt in die lange Ecke zum 1:1. Nun schien Stäfa wieder beflügelt und nahm seinerseits das Spielgeschehen wieder in Griff. So kam Stäfa gleich zu mehreren, wenn auch nicht zwingenden Abschlüssen. Auf jeden Fall war Stäfa in dieser Phase des Spiels dem 2:1 näher als einem neuerlichen Rückstand. In der 41. Minute gelang dem FC Schaffhausen wieder ein guter Angriff , welcher von Stäfas Eichenberger nur ungenügend geklärt werden konnte und die so entstandene Überzahlsituation nutzte der eben eingewechselte Flaig zur erneuten Führung für Schaffhausen. Aber auch hier konnte Stäfa noch vor der Pause durch Kelterborn ausgleichen. Erne eroberte im Zentrum den Ball, welcher über Lederer und Kohlers Kopfballverlängerung zu Kelterborn gelangte. Dieser verwertete ebenso cool zum 2:2. So ging es in die Pause. Leider startete das Team von Elmer und Kelterborn denkbar schlecht in die 2.Hälfte. Eine unglückliche Kopfballrückgabe, konnte von Stäfas Schlussmann nicht genügend schnell erlaufen werden. Der flinke Schaffhauser Flaig konnte sich das Spielgerät vor Schlussmann Brecher erlaufen und erzielte, sehenswert, aus spitzem Winkel, die neuerliche Führung für Schaffhausen 2. Stäfa blieb jedoch gleich bemüht, darauf wieder eine Reaktion zu zeigen und kam in der 50. Minute mittels einer guten Flanke von Saethre zu einem Kopfballabschluss von Kelterborn, welcher das Tor nur knapp verfehlte. 5 Minuten darauf verfehlt, nach einem Eckball,  auch ein Kopfball Schaffhausens das Tor nur knapp. Aber Stäfa blieb dran und kam in der 66. Minute mit einem tollen Angriff über links zu einem weiteren guten Abschluss. Schaffhausens Schlussmann Laccadito konnte den Schuss von Stäfas Widmer gerade noch parieren. In der 85. Minute wurde ein Einwurf von Stäfas Zucco per Kopf gut verlängert, aber Stäfas Dietrich konnte die sehr gute Möglichkeit nicht nutzen und verfehlte das Tor aus kurzer Distanz. In der Nachspielzeit zog Zucco nochmals aus ca. 30m ab und Schaffhausens Torhüter konnte den Ball nicht festhalten. Der Ball fiel Kelterborn vor die Füsse, aber auch er verzog aus abseitsverdächtiger Position knapp. Am Schluss konnte sich Stäfa keinen mangelnden Einsatz, in einer teils hart geführten Partie, vorwerfen. Aber die Fehler in Stäfas Defensive wurden von Schaffhausen 2 gnadenlos genutzt, was leider Stäfas Offensive an diesem Sonntag nicht glückte.

 

Zuschauer: 260

 

Stäfa: Brecher, Eichenberger, Berger, Reichling (70. Zucco), Lederer (75. Lopes Carvalho), Widmer (88. Migliaretti), Kohler (66. Sommer), Schmitt, Erne, Saethre (58. Dietrich), Kelterborn

 

Schaffhausen 2: Leccadito, Hysenaj, Kornmayer, De Oliveira Leal, Dimitrijevic (41. Flaig), , De Araujo Junior, Krstic, Reslan (83. Cavka), Berger, Trninic (68. Handschin), Mendes Gonçalves(88. Sow)

Verwarungen: Stäfa - Eichenberger, Reichling, Saethre / Schaffhausen2 - De Araujo Junior, Cavka


Bild: benbox.ch

 

(rs)

Niederlage in Effretikon - ZSU gibt nicht auf!
18.09.2026

Niederlage in Effretikon - ZSU gibt nicht auf!

Am Abend um 20:15 Uhr stand für ZSU das nächste Auswärtsspiel gegen den FC Effretikon an. Bei angenehmen, warmen Temperaturen und guten Bedingungen auf dem Rasenplatz startete ZSU motiviert in die Partie.

Der Start verlief allerdings nicht wie gewünscht. Bereits in den ersten Minuten musste ZSU das erste Gegentor hinnehmen. Auch danach war ZSU teilweise sehr hektisch und nervös und vor allem nicht konsequent genug in den eigenen Aktionen. Dadurch entstanden viele ungenaue Pässe und Ballverluste. Gleichzeitig machte der FC Effretikon von Beginn an viel Druck und spielte mit hohem Tempo. Die schnellen Spielerinnen des FC Effretikon machten es ZSU zusätzlich schwierig, die eigene Offside-Falle konsequent durchzusetzen.

Nach rund 20 Minuten fiel das 2:0, etwa zehn Minuten später erhöhte Effretikon auf 3:0. Trotz des Rückstands gab ZSU nicht auf und kämpfte weiter um jeden Ball. Es gab auch gute Möglichkeiten für ZSU und einige Abschlüsse, doch im Abschluss fehlte noch die nötige Konsequenz.

Mit einem 3:0-Rückstand ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel zeigte ZSU vor allem in den ersten 15 bis 20 Minuten eine deutlich bessere Leistung. ZSU kam besser in die Zweikämpfe, spielte mutiger nach vorne und konnte sich immer wieder gute Chancen erarbeiten. Die Mannschaft zeigte viel Kampfgeist und liess sich auch vom Rückstand nicht entmutigen.

Effretikon konnte zwar auf 4:0 erhöhen, doch ZSU kämpfte weiter und wurde schliesslich belohnt. Aline erzielte mit einem riesigen, starken Schuss den Treffer zum 4:1! Ein tolles Tor, das den Einsatz von ZSU belohnte.

Bis zum Schluss kämpfte das gesamte Team und gab keinen Ball verloren. Am Ende musste ZSU leider noch das 5:1 hinnehmen.

Trotz der Niederlage bleibt ZSU zuversichtlich. Die Mannschaft wird weiterkämpfen und weiterhin gemeinsam an den eigenen Fehlern und Problemen arbeiten. Schritt für Schritt geht es weiter!

 

(ss)

Stäfa überrascht weiter
13.09.2026

Stäfa überrascht weiter

In einer abwechslungsreichen Partie behält der FC Stäfa das bessere Ende für sich und gewinnt dank eines Treffers von Ruckstuhl nach 15 Minuten die Auswärtspartie auf dem Gründenmoos in St. Gallen mit 0:1. Die Seebuben hätten die Entscheidung durchaus früher herbeiführen können, doch trotz zahlreicher guter Gelegenheiten wollte der zweite Treffer einfach nicht mehr fallen. Zum ersten Mal reiste das Team im grossen Mannschaftsbus zu einem Auswärtsspiel. Auch das ist eine Konsequenz des erfolgten Aufstiegs – und vermutlich eine der angenehmeren.

 

Respekt vor Dardania

Dardania St. Gallen ist eine erfahrene und solide 2.-Liga-Inter-Mannschaft. In ihren Reihen spielt unter anderem Magnus Breitenmoser, ein 28-jähriger ehemaliger Super-League-Fussballer. Und wenn der Gegner in den ersten drei Partien zudem sage und schreibe 61 Strafpunkte gesammelt hat, fragt sich der gesundheitsbewusste Stäfner Spieler schon einmal, was ihn an diesem Samstag wohl erwarten würde. Die diesbezüglichen Sorgen waren allerdings unbegründet. Die Partie verlief entgegen den Erwartungen ausgesprochen fair und wurde vom Schiedsrichter souverän geleitet. Die Stäfner konnten sich somit auf das Wesentliche konzentrieren – nämlich auf den Versuch, die nächsten drei Punkte einzufahren.

Die Startviertelstunde gehörte klar den Hausherren. Stäfa hatte Mühe mit dem gut organisierten Angriffsspiel von Dardania. Dieses sah optisch ansehnlich aus, versandete aber spätestens am Stäfner Strafraum. Von der Elmer-Elf war zunächst kaum etwas zu sehen. Die Gäste waren vor allem damit beschäftigt, das eigene Tor zu schützen. Nachdem er zuvor bereits einige Male bei Kontern aus Offsideposition zurückgepfiffen worden war, entwischte Ruckstuhl dank eines perfekt getimten Balles von Dietrich der Dardania-Abwehr und netzte nach 15 Minuten zur überraschenden Stäfner Führung ein. 0:1 – und das Spiel war plötzlich ein anderes. Die Führung hielt bis zur Pause. Sie durfte durchaus als etwas glücklich bezeichnet werden, doch Stäfa hatte damit genau das erreicht, was man sich auswärts bei einem spielstarken Gegner wünscht. Hinten möglichst lange die Null halten und vorne effizient zuschlagen.

 

Offener Schlagabtausch

Die zweite Halbzeit entwickelte sich dann so, wie sich solche Partien eben oft entwickeln: Dardania musste mehr für die Offensive tun, forcierte das Tempo und ging zunehmend ins Risiko. Für die Gäste vom Zürichsee ergaben sich dadurch immer grössere Räume für Konter. Der eingewechselte Schmitt brachte auf dem Flügel spürbare Entlastung und sorgte dafür, dass Stäfa auch offensiv immer wieder Nadelstiche setzen konnte. Vorerst waren es allerdings die St. Galler, die zu einigen guten Möglichkeiten kamen. Stäfa hatte in dieser Phase das nötige Schlachtenglück auf seiner Seite. Und davon braucht es in einem solchen Auswärtsspiel bekanntlich manchmal nicht zu wenig.

Ab der 65. Minute entwickelte sich die Partie endgültig zum offenen Schlagabtausch. Was die Stäfner Angriffsreihen in dieser Phase an Chancen liegen liessen, war schon bemerkenswert kulant. Oder, wenn man das Nervenkostüm der mitgereisten Fans im Auge hat, fast schon rücksichtslos.

 

Hinten wurde aufgeräumt

Die Angriffsbemühungen von Dardania konzentrierten sich je länger die Partie dauerte immer stärker auf lange Bälle in Richtung ihrer Stürmer. Dass dies angesichts der Berge in der Stäfner Innenverteidigung ein eher suboptimales Rezept ist, mussten allerdings schon andere Mannschaften erfahren.

Der Frohberg-Elf konnte es recht sein. Berger und Eichenberger räumten hinten konsequent alles weg, was es wegzuräumen gab. Kopfballduelle, Zweikämpfe, Laufduelle – die Stäfner Innenverteidigung liess sich auch in der Schlussphase nicht aus der Ruhe bringen. Die Gäste standen kompakt, verschoben gut und warfen sich in der Schlussphase in jeden Ball, der irgendwie in Richtung eigenes Tor flog. Und vorne? Da wurden weiterhin Möglichkeiten ausgelassen. So blieb es bis zuletzt bei diesem einen, aber äusserst wertvollen Treffer aus der ersten Halbzeit.

 

Fazit

Der Spielverlauf mit der frühen Führung spielte Stäfa gegen diesen spielstarken Gegner zweifellos in die Karten. Entscheidend war aber, wie die Mannschaft anschliessend mit dieser Führung umging. Die Elmer-Elf verteidigte mit viel Engagement, taktischem Gespür und der nötigen kämpferischen Einstellung. Gegen einen spielstarken Gegner hielt sie hinten bis zum Abpfiff die Null. Gerade auswärts ist das eine Leistung, auf die man durchaus stolz sein darf. Einzig die Stäfner Angriffsreihen müssen sich bewusst sein, dass man sich eine derart grosszügige Chancen Nichtverwertung nicht in jedem Spiel leisten kann. Irgendwann geht selbst dem treuesten Fussballgott die Geduld aus. Diesmal aber liess er nochmals Gnade vor Recht walten.

 

Gründenmoos, St. Gallen

KF Dardania St. Gallen : FC Stäfa 1895 0:1

Tor: 15. Ruckstuhl 0:1

 

Stäfa: Brecher, Eichenberger, Zucco, Berger, Widmer, Erne (90. Carvalho), Lederer, Wetter (85. Kohler) Ruckstuhl (80. Migliaretti), Dietrich (46. Schmitt), Kelterborn (77. Sommer)

Bemerkungen: 70. Verwarnung Zucco. Meisterschaftsdebut in der 1. Mannschaft von Migliaretti. Stäfa ohne: Krammer, Rasonyi, Pfammater, Texeira (alle rekonvaleszent), Saethre, Reichling (abwesend), Revel (Ausland)

 

(mk)

FCS2: Weiter auf Kurs - Heimsieg gegen Uster 3
13.09.2026

FCS2: Weiter auf Kurs - Heimsieg gegen Uster 3

Der FC Stäfa 2 feierte gegen den FC Uster den dritten Sieg in Folge und zeigte dabei über weite Strecken eine starke Mannschaftsleistung.

Bereits in der 12. Minute bot sich Cristofer Sommer die erste grosse Möglichkeit. Sein Abschluss schien schon auf dem Weg ins Tor zu sein, doch der Ustermer Torhüter lenkte den Ball mit einer starken Parade noch an den Pfosten. Auch in der 30. Minute zeigte der Gästekeeper sein Können, als er einen gefährlichen Freistoss von Sammy Reichling sehenswert entschärfte.

Kurz darauf bot sich dem FC Stäfa die nächste Topchance. Nach einem schnellen Konter lief Mirza Jujic alleine auf das Tor zu. Doch auch er scheiterte am stark reagierenden Torhüter des FC Uster.

Die Stäfner liessen sich davon jedoch nicht beirren. Innert fünf Minuten sorgten sie für klare Verhältnisse. Zuerst traf Sammy Reichling zur verdienten Führung, wenig später erhöhte Daniel Oliveira auf 2:0, ehe Pascal Fischer kurz vor dem Pausenpfiff das 3:0 erzielte. Eine Führung, die dem Spielverlauf entsprach.

Auch nach dem Seitenwechsel wollten die Stäfner konzentriert weiterspielen. Der FC Uster kam allerdings zu zwei riesigen Torchancen. Doch Levin Klarer zeigte seine Klasse und hielt mit zwei starken Paraden die komfortable Führung fest. Diese Aktionen waren enorm wichtig, damit der FC Stäfa die Kontrolle über das Spiel behalten konnte.

In der zweiten Halbzeit nutzte das Trainerteam die Führung für einige Wechsel. Die Stäfner blieben weiterhin konzentriert und liessen in der Offensive nicht nach. Den nächsten Treffer erzielte Levin Nosiadek, der mit seinem Einsatz massgeblich dazu beitrug, dass der FC Stäfa die Führung weiter ausbauen konnte.

Den Stäfner Schlusspunkt setzte Justin Hunziker mit einem sehenswerten Abschluss. Sein Schuss ins obere Eck liess dem Torhüter keine Chance und bedeutete das 5:0. Dem FC Uster gelang zwar noch das Ehrentor, mit freundlicher Unterstützung der Stäfner Defensive, am verdienten Sieg änderte dies jedoch nichts mehr.

Am Ende stand ein klarer 5:1-Erfolg auf der Anzeigetafel. Eine geschlossene Mannschaftsleistung, grosser Einsatz und die nötige Effizienz vor dem Tor sorgten dafür, dass der FC Stäfa 2 den dritten Sieg in Serie feiern durfte.

(lk)

Nichts zu holen in Seefeld
07.09.2026

Nichts zu holen in Seefeld

Das einzige See Derby dieser Saison gegen den FC Seefeld endete mit einem verdienten 2:0 Heimsieg für die Stadtzürcher. Seefeld legte den Grundstein bereits in der ersten Halbzeit, in der Stäfa häufig Ball und Gegner hinterherlaufen musste. Nach der Pause hielt die Frohberg Elf deutlich besser dagegen und verhinderte weitere Gegentreffer. Für Punkte reichte es an diesem Abend aber nicht.

Der FC Seefeld gilt als der Aufstiegsaspirant schlechthin und verpasste den Sprung nach oben in der vergangenen Saison nur äusserst unglücklich. Nach dem erfreulichen Saisonstart mit zwei Siegen reiste Stäfa trotzdem guten Mutes nach Zürich.

Doch schon früh wurde klar, dass auf der anderen Seite eine eingespielte und technisch starke Mannschaft am Werk war. Hohes Pressing, viel Tempo, Entschlossenheit im Angriff und wenig Lust auf Geschenke in der Defensive. Vor allem das schnelle Flügelspiel der Stadtzürcher stellte Stäfa immer wieder vor Probleme.

Trotz der Überlegenheit dauerte es bis zur 25. Minute, ehe Fresneda zur Führung einschob. Als Ferrari wenig später das 2:0 folgen liess, passte das Resultat durchaus zum bisherigen Spielverlauf.

Und Stäfa? Die Mannschaft wehrte sich gegen einen spielerisch starken Gegner nach Kräften, konnte ihr eigenes Umschaltspiel aber nur selten wirkungsvoll aufziehen. Immer wieder schlichen sich kleinere Unsauberkeiten ein, welche den Spielfluss unterbrachen. Das 2:0 zur Pause liess zumindest noch einen kleinen Hoffnungsschimmer offen.

Für den zweiten Durchgang stellte Coach Elmer auf ein klassisches 4:3:3 um und sorgte damit für mehr Stabilität. Seefeld blieb zwar die spielbestimmende und gefährlichere Mannschaft, doch nun kam auch Stäfa zu einigen guten Möglichkeiten. Mit etwas mehr Ruhe und Präzision vor dem Tor wäre der Anschlusstreffer durchaus möglich gewesen. Allerdings galt das auch auf der anderen Seite. Seefeld liess ebenfalls einige gute Chancen liegen und hätte die Partie früher endgültig entscheiden können. So blieb es bis zum Schluss beim 2:0.

Fazit: Stäfa verliert gegen den Aufstiegsfavoriten Seefeld und muss anerkennen, dass der Gegner an diesem Abend in fast allen Belangen stärker war. Um gegen eine solche Mannschaft etwas Zählbares mitzunehmen, muss vieles zusammenpassen. Es braucht das nötige Schlachtenglück, hohe Effizienz und wohl auch den einen oder anderen Spieler, der über sich hinauswächst.

Positiv bleibt, dass Stäfa die zweite Halbzeit resultatmässig ausgeglichen gestalten konnte und sich nach schwierigen ersten 45 Minuten deutlich stabilisierte. Nun gilt es, die richtigen Lehren aus der Partie zu ziehen und diese im nächsten Spiel auf den Platz zu bringen. Ganz nach dem Motto der Mannschaft: Immer weiter!

 

Seefeld : FC Stäfa 2:0

Lengg: 250 Zuschauer

Stäfa: Brecher, Eichenberger, Berger, Reichling (40. Widmer), Zucco, Erne, Wetter (70. Carvalho) Lederer, Kelterborn (80. Dietrich), Saethre, Texeira (60. Ruckstuhl)

Tore: 25. 1:0, 32. 2:0

Bemerkungen: Die grosse Mehrheit der Zuschauer kam aus Stäfa. Stäfa ohne Rasonyi, Krammer, Sommer, Pfammatter, Schmitt alle rekonvaleszent, Kohler, Revel (abwesend)

 

(mk)

ZSU1: Hitzeschlacht in Küsnacht
07.09.2026

ZSU1: Hitzeschlacht in Küsnacht

Am Sonntag stand für uns das nächste Meisterschaftsspiel gegen den FC Küsnacht an. Dabei mussten wir nicht nur gegen unsere Gegnerinnen kämpfen, sondern auch gegen die knapp 30 Grad, die uns über die gesamten 90 Minuten einiges abverlangten. Wir starteten gut in die Partie und konnten nach einem schön herausgespielten Angriff durch Joelle mit 1:0 in Führung gehen. Küsnacht liess sich davon jedoch nicht beeindrucken und schaffte noch vor der Pause den Ausgleich zum 1:1. Nach der Halbzeit erwischte Küsnacht den besseren Start. Innerhalb relativ kurzer Zeit mussten wir mehrere Gegentore hinnehmen und lagen plötzlich mit 1:4 zurück. In diesem Moment nahm uns unser Captain nochmals zusammen. Mit einer motivierenden, aber auch ehrlichen Ansage schaffte sie es, uns nochmals die Augen zu öffnen und wachzurütteln. Dieses Spiel war noch nicht vorbei. Und genau das zeigte Wirkung. Wir kämpften uns zurück ins Spiel und konnten durch Lilly und nochmals Joelle auf 3:4 verkürzen. Plötzlich war wieder alles möglich und wir warfen nochmals alles nach vorne. Leider gelang uns der Ausgleich nicht mehr und Küsnacht erzielte kurz vor Schluss noch das 3:5. Auch wenn wir am Ende ohne Punkte vom Platz gingen, hat dieses Spiel einmal mehr gezeigt, was in unserem Team steckt. Trotz Hitze und einem 1:4-Rückstand haben wir zu keinem Zeitpunkt aufgehört, an uns zu glauben. Wir wollten nochmals zeigen, dass wir uns nicht einfach geschlagen geben und als Team bis zur letzten Minute füreinander kämpfen. Genau diese Reaktion und dieser Zusammenhalt machen uns aus – und darauf wollen wir in den nächsten Spielen aufbauen.


(zb)

Stäfner Heimsieg gegen Altstätten
01.09.2026

Stäfner Heimsieg gegen Altstätten

Im ersten Heimspiel der Saison macht der Aufsteiger vom Zürichsee das Spiel immer wieder selbst spannend. Doch die 3 Punkte bleiben auf dem Frohberg, Stäfa gewinnt die Partie mit 4:3. Ganz glücklich dürfte Elmer allerdings nicht sein, zu viele Fehler prägten das Spiel.

Bereits in der 8. Minute geschieht dem Schlussmann der Gäste ein Missglückter Befreiungsschlag, sein Schuss ladet via dem eigenen Verteidiger im Tor. Stäfa übernimmt dann mehr und mehr das Spieldiktat. Kelterborn trifft in dieser starken Phase auch, allerdings aus einer Offsideposition heraus. In der 24. Minute möchte Brecher den Ball wegschlagen, trifft allerdings den Gegenspieler, welcher dann ein einfaches Spiel hat und zum 1:1 trifft. Es folgt nun eine Phase im Spiel, welches von vielen kleinen Fehlern begleitet wird. Die Unsicherheit wird nun langsam spürbar. In der 37. Minute spielte Kelterborn von der linke Seite her eine wunderbare Flanke, welche Teixeira herrlich in das 2:1 ummünzte. Doch gleich im Gegenzug wird im Strafraum Shabani von den Beinen geholt. Sein Penalty verwandelt er gleich selbst zum 2:2 Pausenresultat. Die Stäfner mussten sich selbst an der Nase nehmen, dass es zur Pause ein Ausgeglichenes Resultat auf der Anzeigetafel steht.

Nach dem Pausentee konzentrierten sich beide Teams auf das wesentliche und darauf, das die Fehlerquote tief blieb. So kam der nächste gefährliche Schuss von Teixeira erst in der 59. Minute, der Ball verfehlte das Tor nur knapp. Eine Uhrzeigerumdrehung später fasste sich Zucco ein Herz und traf zum 3:2 für die Hausheeren. Fortan hatten die Mannen von Elmer das Spiel unter Kontrolle und liessen nicht viel anbrennen. Als dann Kelterborn in der 81. Minute zum 4:2 traf, waren für viele der rund 250 Zuschauer auf dem Frohberg klar, dass dies der 2. Dreier in dieser Saison sein musste. Doch die Gäste bewiesen Moral und kamen in der 85. Minute nochmals auf 4:3 heran. Doch Dabei blieb es, Stäfa behaltet alle 3 Punkte am Zürichsee und feiert einen gelungenen Start in die neue Saison.

Tore: 7. Kelterborn 1:0, 23. Shabani 1:1, 37. Teixeira 2:1, 39. Shabani 2:2, 60. Zucco 3:2, 81. Kelterborn 4:2, 85. Mustafi 4:3

Stäfa: Brecher, Eichenberger, Berger, Zucco, Wetter (Carvalho), Lederer, Saethre (Reichlin), Widmer (Ruckstuhl), Teixeira (Koller), Kelterborn (Dietrich), Erne

 

 

(cm)

01.09.2026

ZSU1: Kämpferischer Auftritt - Deutliche Niederlage

Bei knapp 30 Grad und extremer Hitze traten wir am Sonntag, 30.08., auswärts gegen 
Uster an. Mit nur 14 Spielerinnen war bereits vor dem Anpfiff klar, dass uns ein 
intensives und kräfteraubendes Spiel bevorstand. Trotzdem starteten wir konzentriert 
und fanden von Beginn an gut ins Spiel.
Die Anfangsphase gehörte klar zu unseren stärkeren Minuten. Wir standen defensiv 
kompakt und konnten im Spielaufbau immer wieder ruhig und sicher Lösungen finden. 
Gleichzeitig funktionierte unsere Abseitsfalle zunehmend besser, wodurch wir die 
Usterinnen unzählige Male bereits früh stoppen konnten, was den Gegner, sowie deren 
Fans, frustrierte. Wenn die Stürmerinnen doch einmal durchkamen, war Meike im Tor 
zur Stelle und bewahrte uns mit starken Paraden vor dem drohenden 0:1.
Trotz der Hitze blieben wir aktiv und liessen uns nicht zurückdrängen. Wir erkämpften 
uns Bälle, kombinierten uns teilweise sehr schön nach vorne, holten einige Freistösse
heraus und fanden immer wieder Räume für gefährliche Angriffe. Auch Torchancen 
konnten wir uns erspielen, doch leider fehlte uns die nötige Konsequenz und Ruhe.
Zehn Minuten vor der Pause wurden wir dann für eine unserer wenigen 
Unaufmerksamkeiten bestraft. Uster spielte den Ball gut in den Strafraum, wo eine 
Gegnerin aus kurzer Distanz abschliessen konnte – 0:1. Trotz des Rückstands gingen wir 
mit einem guten Gefühl in die Pause. Wir wussten, dass wir bis dahin gut mitgehalten 
hatten, und waren weiterhin überzeugt, dass in dieser Partie noch alles möglich war.
Leider folgte kurz nach Wiederanpfiff ein unglücklicher Moment. In der 51. Minute 
bekamen die Usterinnen nach einem Eckball den Ball in einer unübersichtlichen 
Situation über die Linie – 2:0. Dieses Gegentor brachte uns kurzzeitig aus dem 
Rhythmus. Nur fünf Minuten später nutzte Uster eine weitere Situation und erhöhte auf 
3:0.
Auch wenn ein Sieg nun immer weiter in die Ferne rückte, gaben wir nicht auf. Wir 
blieben spielerisch dran, suchten weiterhin den Weg nach vorne und kamen durch 
gelungene Kombinationen zu weiteren Möglichkeiten. Leider fehlte uns weiterhin das 
entscheidende Abschlussglück. Gleichzeitig mussten wir defensiv immer wieder viel 
Laufarbeit leisten. Unsere Verteidigung, bestehend aus Selma, Hannah und Hana hielt 
jedoch stark dagegen und Meike zeigte sensationelle Paraden, sodass wir die nächsten 
30 Minuten ohne weiteren Gegentreffer überstanden.
In der Schlussphase machte sich die enorme Hitze und die teilweise verletzten oder
niedergeschlagenen Spielerinnen auf der Bank dann doch bemerkbar. In der 86. Minute 
gelang es Uster, unsere Defensive zu durchbrechen und auf 4:0 zu erhöhen. Auch in der 
Nachspielzeit kam der Gegner nochmals durch und erzielte den Treffer zum 5:0. Das Endresultat fällt aus unserer Sicht deutlich zu hoch aus und wird unserer Leistung 
nicht gerecht. Besonders in der ersten Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir spielerisch 
mithalten können. Trotz eines immer deutlicher werdenden Rückstands haben wir 
unsere Mentalität und unseren Kampfgeist über die gesamten 90 Minuten beibehalten.
Natürlich ist eine 5:0-Niederlage frustrierend. Dennoch können wir stolz darauf sein, 
wie die Mannschaft gekämpft und nie aufgegeben hat. Am kommenden Sonntag, 
06.09., steht bereits das nächste Meisterschaftsspiel an. Wir empfangen den FC 
Küsnacht zuhause auf dem Frohberg und wollen dort wieder alles geben.

Allez ZSU!!

(jb)

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