FC Stäfa 1895

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Cup-Out im Halbfinal
30.04.2026

Cup-Out im Halbfinal

Die Cup-Kampagne des FC Stäfa nimmt in Regernsdorf ein bitteres Ende. In einer intensiven und hart geführten Partie verlieren die Seebuben das Spiel in Regensdorf 1:2. Ein Sonntagsschuss von jenseits der Mittellinie brachte Mitte der 2. Halbzeit die Entscheidung. Regensdorf war an diesem Abend nicht die bessere, aber die glücklichere Mannschaft und zieht in den Final ein.

Man sah die Stäfner Elf selten so konzentriert und fokussiert zu Werke gehen, wie in den ersten 30 Minuten dieses Halbfinals. Die Elmer Elf hatte die durch das Portal FuPa als besser eingeschätzte  Regensdörfler im Griff und war die aktivere und gefährlichere Mannschaft. Überraschend ging jedoch der Gastgeber nach einem Eckball in Führung. Ein Tor der Marke «ganz billig» Die Stäfner blieben weiterhin aufsässig und konnten dem physisch stärkeren Gegner mehrheitlich ihr Spiel aufzwingen. Völlig verdient nickte Kelterborn in der 32 Minute eine wohlgetimte Flanke Widmers am Ende einer schönen Kombination zum Ausgleich ein. Pause, Durchschnaufen.

Die Geschehnisse glichen sich in der 2. Halbzeit aus und die beiden Mannschaften neutralisierten sich gegenseitig. Die wenigen Chancen auf beiden Seiten machten die Torhüter jeweils sicher zu Nichte. Nach einem Eckball Stäfas konterte Regensdorf und erwischte Fanzun aus grosser Distanz. Ein Sonntagsschuss erster Güte, ein Geschoss vor dem Herrn schlug in der 70 Minute etwas überraschend im Stäfner Kasten ein. Dem Torhüter eine Schuld anzulasten wäre falsch. Gegen einen solchen «once in a lifetime» Kunstschuss war er machtlos. Laut Speaker war die Distanz sage und schreibe 52m.

Damit war die Partie neu lanciert. Zu mehr als zu einigen brenzligen Situation und Halbabschlüssen reichte es aber nicht mehr. Zu sehr schwanden die Kräfte und Regensdorf frönte irgendwann das Zeitspiel. Abpfiff, Aus, Ende. Schade.

Fazit: Stäfa lieferte eine sehr gute und solide Partie ab, und reist trotzdem als eliminiertes Team zurück an den Zürichsee. Der Frust in der Kabine war spürbar und verständlich, muss sich das ganze Team doch keinen Vorwurf gefallen lassen. Es tut weh, weil so wenig gefehlt hat, um in den Cup-Final und damit ins Haupttableau des Schweizer Cups zu kommen. Aber genau das gehört zum Fussball. Manchmal reicht ein kleiner Moment, und das Spiel kippt in die eine oder andere Richtung. Das Schlachtenglück Stäfas schien in den vorherigen Spielen aufgebraucht geworden zu sein.

Regensdorf : FC Stäfa 2:1

Sportplatz Wisacher: 250 Zuschauer

Stäfa: Fanzun, Eichenberger, Reichling, Zucco, Widmer, Erne (74. Carvalho), Lederer (63. Kohler), Revel (79. Texeira), Schmitt (53. Saethre), Kelterborn (81. Wymann), Ruckstuhl

Tore: 17. Minikus 1:0, 32. Kelterborn 1:1, 75. Okuagbe 2:1

 

(mk)

ZSU1: Endlich der erste Saisonsieg!
28.04.2026

ZSU1: Endlich der erste Saisonsieg!

Am Sonntagmittag trafen wir uns bei sommerlichen Temperaturen in Effretikon – bereit, eine offene Rechnung zu begleichen. Die Erinnerung an die knappe Niederlage im letzten Duell war noch präsent. Dieses Mal sollte es anders laufen.

Die Partie begann intensiv. Beide Teams zeigten von der ersten Minute an, dass sie unbedingt gewinnen wollten. Harte Zweikämpfe prägten das Spiel, begleitet von lautstarken Versuchen der Gegner, Freistösse zu erzwingen. Es war ein echter Kampf auf Augenhöhe.

In der 17. Minute dann der erste Rückschlag: Nach einem umstrittenen Foul nutzte Effretikon den folgenden Freistoss zur 1:0-Führung. Doch für uns war sofort klar: Wir werden antworten und zwar so schnell wie möglich.

Immer wieder kombinierten sich Joya Tognoni und Andrea Färber gefährlich nach vorne, doch der entscheidende letzte Pass fehlte zunächst. Bis zur 30. Minute: Nach einem Abpraller im Sechzehner reagierte Andrea Färber schnell und schob zum verdienten 1:1-Ausgleich ein. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause und beiden Teams war anzumerken, dass die erste Halbzeit viel Kraft gekostet hatte.

Die Ansage war klar: Die ersten Minuten nach Wiederanpfiff entscheiden das Spiel. Und genau so kam es. Die zweite Halbzeit begann und wieder war es Andrea Färber, die für Jubel sorgte: In der 46. Minute erzielte sie mit einem starken Abschluss das 2:1 für uns.

Nun begann die Phase des Kämpfens. Entweder das dritte Tor nachlegen oder den Vorsprung über die Zeit bringen. Die Mannschaft zeigte Zusammenhalt, arbeitete defensiv konsequent und sorgte immer wieder für gefährliche Offensivaktionen. Gegen Ende erhöhte Effretikon den Druck spürbar. Sie wollten den Ausgleich erzwingen, doch unsere Defensive hielt stand. Jeder Zweikampf, jeder Ballgewinn wurde gefeiert.

Dann die Erlösung: 93. Minute – Abpfiff! Der Jubel war riesig. Der erste Sieg war endlich da.

Zum Abschluss verabschieden wir Leonie Brotzer, die in ihrem letzten Spiel noch einmal eine starke Leistung zeigte und ihre Zeit bei uns mit einem Sieg beenden konnte. Danke für deinen Einsatz und die gemeinsame Zeit. Wir wünschen dir nur das Beste für die Zukunft!

Weiter geht es am 2. Mai um 18:00 Uhr in Stäfa gegen den FC Blue Stars, auch dort haben wir noch eine Rechnung offen.

Dann heisst es wieder: ALLEZ ZSU!

 

(om)

Hoher Heimsieg nach starker zweiter Halbzeit
27.04.2026

Hoher Heimsieg nach starker zweiter Halbzeit

Der FC Stäfa gewinnt dank einer starken zweiten Halbzeit verdient mit 6:0 und tankt so Selbstvertrauen für den Cup-Halbfinal. Nachdem in der ersten Hälfte des Spiels noch 1:0 stand, wurden die Mannen vom Frohberg im Zweiten Abschnitt für ihren Aufwand belohnt und kamen zu einem ungefährdeten Sieg über den Tabellenletzten.

Das Spiel startete gut für Stäfa, bereits der erste gefährliche Angriff konnte mit einem Tor belohnt werden, Kohler stand nach einer herrlichen Hereingabe von Schmitt genau richtig. In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel, in welchem beide Teams ihre Chancen hatten. Die grösste hatte wohl der FC Beringen in der 34. Minute, als Thaler nach einem Kopfball eine Klasse Parade zeigte, der Abpraller landete allerdings genau vor die Füsse eines Schaffhausers, welcher aus nächster Nähe aber darüber schoss.

Auch die zweite Hälfte des Spiels war attraktiv und Stäfa konnte schon bald einen Doppelschlag erzielen, namentlich Kelterborn. In der 58. Und 60. Minute erzielte er zwei Treffer. So war dann die Luft beim Gast Team etwas draussen und Stäfa setzte zur Kür an. In der 75. Minute erzielte Revel ein schönes Weitschusstor. Und in der 78. Minute gelang Kelterborn sein dritter Treffer, nach herrlichem Zusammenspiel mit Ruckstuhl. Den Schlusspunkt setzte wiederum Kelterborn in der 84. Minute, in dem er den Ball gekonnt am Torhüter vorbeispielte.

Stäfa belohnt sich somit an diesem Sonntagnachmittag vor rund 150 Zuschauer und steht weiter auf dem 2. Tabellenrang.

Tore: 7. Kohler 1:0, 58. Kelterborn 2:0, 60. Kelterborn 3:0, 75. Revel 4:0, 78. Kelterborn 5:0, 84. Kelterborn 6:0

Stäfa: Thaler, Eichenberger (71. Lederer), Berger, Teixeira (54. Kelterborn), Rasonyi, Saethre (76. Ruckstuhl), Reichling (54. Lopes), Schmitt (61. Revel), Sommer, Erne , Kohler

 

(cm)

FCS2: Heimniederlage im direkten Abstiegskampf
26.04.2026

FCS2: Heimniederlage im direkten Abstiegskampf

Am Sonntagmittag empfing unsere 2. Mannschaft mit dem FC Maur den Tabellenvorletzten und -nachbar.
Nach dem enttäuschenden Auftritt in Herrliberg war eine Reaktion im Kampf gegen den Abstieg gefordert.
Zu Beginn entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit leichter Feldüberlegenheit für das Heimteam. So waren es auch die Stäfner, die zu den ersten Torabschlüssen kamen. Leider wurden aber die Versuche von Villani, Panzo und Enzler entweder von einem Verteidiger geblockt oder vom Gästetorhüter entschärft.
So kam es, dass nach einem langen Ball aus der Gästeabwehr der schnelle Flügel sich auf der linke Seite durchsetzen und den Ball mustergültig zum Teamkollegen auflegen konnte. Dieser hatte keine Mühe, zur Gästeführung einzunetzen (26‘).
Nach dem Seitenwechsel war das „Zwei“ zu einer Reaktion bemüht. Nach nur vier Zeigerumdrehungen und einem erfolgreichen Pressing durch Fischer griff der Gästeverteidiger zur Notbremse und wurde korrekterweise des Feldes verwiesen.
Leider ist der Rest der zweiten Halbzeit schnell erzählt.
Das „Zwei“ rannte gegen die inzwischen tiefstehenden und solidarisch verteidigenden Gäste vergebens an. Es fehlte trotz nummerischer Überzahl an Ideen und es gab selbst bei aussichtsreichen Standardsituationen keine nennenswerten Aktionen mehr.
So blieb es beim frustrierenden 0:1 - Ernüchterung pur beim Heimteam. 

Trotz diesem erneuten Rückschlag geht es am kommenden Sonntag um 11:00 Uhr mit der nächsten Chance weiter. Dann gastiert unser „Zwei“ in Hinwil und hat die nächste Chance auf Punkte.

Vielen Dank für das Matchballsponsoring durch das Radlager aus Wolfhausen.


(pf)

Deutlicher Seederby-Auswärtssieg in Küsnacht
19.04.2026

Deutlicher Seederby-Auswärtssieg in Küsnacht

Der FC Stäfa holt sich im Heslibach drei hochverdiente Punkte und nimmt sie ohne Umweg mit auf den Frohberg. Beim 5:2-Auswärtssieg im Seederby liess die Elmer Elf von der ersten bis zur letzten Minute kaum Zweifel daran, wer an diesem Samstagabend das bessere Team war. Küsnacht, das sich trotz prekärer Tabellenlage zuletzt im leichten Aufwind gezeigt hatte, blieb über weite Strecken chancenlos.

 

In den 80er und 90er Jahren waren Partien zwischen Stäfa und Küsnacht so etwas wie der Clasico am See. Das Derby schlechthin in der 1. Liga zwischen den beiden mit Abstand besten Clubs am rechten Zürichsee. Mannschaften wie der FC Herrliberg, die heute vorne mitspielen, dümpelten damals noch irgendwo zwischen Vereinsgründung und der 4. Liga herum. Damals waren diese Duelle enge Kisten, heiss umkämpft, emotional und oft auf Messers Schneide. An diesem milden Samstagabend im Heslibach war davon nur noch wenig zu spüren. Das Derby lebt zwar im Namen weiter, auf dem Platz aber war der Unterschied diesmal zu deutlich, um von einem offenen Schlagabtausch zu sprechen.

 

Die Partie begann so, wie man es als Stäfner gerne sieht und als Küsnachter am liebsten wieder rechtsumkehrt machen würde um zu Hause Kreuzworträtsel zu lösen. Erste Minute, erster sauber vorgetragener Angriff, erstes Tor. Texeira und Erne kombinierten sich auf der linken Seite mit bemerkenswerter Selbstverständlichkeit durch, als hätten sie das schon den ganzen Nachmittag geprobt. Erne blieb vor dem Torhüter cool und lobte den Ball elegant zur frühen Führung ins Netz. 0:1, und das Spiel war noch kaum richtig angepfiffen. Stäfa blieb konzentriert und befolgten damit das, was Coach Elmer vor der Partie gefordert hatte. Er hatte das Spiel als Mentalitätsspiel deklariert, in dem keine Geschenke verteilt werden dürfen.

 

Jeder, der den Lokalfussball kennt, weiss: Tabellenlagen gewinnen keine Spiele. Favoritenrollen schon gar nicht. Und wenn jemand daran zweifelt, darf man sich in Stäfa gerne an die bittere Niederlage der letzten Saison gegen das Schlusslicht Töss erinnern. Gerade deshalb war der seriöse Beginn diesmal umso erfreulicher. Richtigerweise schaltete Stäfa nach der Führung nicht in den Verwaltungsmodus. Es wurde weiter gepresst, gekämpft, kombinierte, verlagert, gelaufen und den Abschluss gesucht. Nur mit dem zweiten Tor liess man sich etwas Zeit. Ein, zwei gute Gelegenheiten blieben ungenutzt. Küsnacht seinerseits kam genau einmal nennenswert vors Tor. Frei zog aus aussichtsreicher Position ab, verzog aber deutlich. Das war aus Sicht der Heimelf immerhin ein Hinweis darauf, dass auch sie grundsätzlich wussten, wo sich das das gegnerische Tor in ungefähr befand.

Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis das Score erhöht würde. Dafür war in der 37. Minute Kelterborn besorgt, der die Flanke Saethres nach einem sehenswerten Angriff per Kopf verwertete. Und dann plötzlich ein Lebenszeichen von Küsnacht. Bei einem der spärlichen Besuche im Strafraum Stäfas dribbelte sich Frei alleine vors Tor und netze kurz vor der Halbzeit kaltblütig ein. Resultatmässig war die Sache damit wieder offen, auch wenn der Spielverlauf etwas anderes erzählte. Würde der Pausentee etwas am Spielgeschehen ändern?

Nein, denn auch in Umgang zwei blieb das Bild das gleiche. Stäfa überlegen, Küsnacht im Angriff meistens harm- und ideenlos. Fairerweise muss man erwähnen, dass die Heimelf nicht weniger als 4 B-Junioren im Aufgebot hatte. Eine solche Kadersituation ist bei dieser Tabellensituation nicht hilfreich.

Und so verlief die Partie nach den herkömmlichen Gesetzen des Amateurfussballs. Bei Feldüberlegenheit fallen dann irgendwann die Tore. Das 3:1 besorgte Lederer kurz nach Wiederanpfiff mit einem feinen Freistoss von der Strafraumgrenze, nachdem Kelterborn unsanft gefoult wurde. Die in der Pause allenfalls aufkeimende Hoffnung von Küsnacht wurde damit rasch wieder zu Nichte gemacht. Denkste. Al Abbadie verkürzte kurz darauf auf 2:3, wobei die Gäste durch aktives Vertrödeln und Vertändeln grosszügig Unterstützung leisteten. Man könnte auch sagen, die Gäste wollten durch dieses Tor testen, ob sich ein längst kontrolliertes Spiel mit etwas unnötiger Grosszügigkeit nochmals künstlich beleben lässt. Immerhin blieb es bei diesem kleinen Anflug von Nachlässigkeit und nicht bei einer wirklichen Aufholjagd.

 

Den vierten Stäfner Treffer besorgte Eichenberger, Kohler und ein nicht genau definierbares Küsnachter Verteidigungskollektiv inkl. Torwart nach einem Lederer Corner gemeinsam. Sozusagen freundeidgenössisch solidarisch. Genaueres zum Torschützen war trotz vorhandenem Fotomaterial nicht mehr zu erfahren. Gerüchterweise soll Kohler, mindestens gedanklich, am nächsten beim Ball gewesen sein. Den Schlusspunkt setze Debütant Hilfiker. Kurz zuvor eingewechselt zimmerte er eine Flanke Widmers mutig und direkt zum 5:2 Schlussresultat ins lange Eck.

So stellt man sich ein Debüt vor. Reinkommen, abschliessen, jubeln, fertig, duschen gehen.

Fazit: Guter Auftritt, Pflicht erfüllt. Drei Punkte auf dem Frohberg.  Nicht mehr und nicht weniger.

 

Küsnacht: 200 Zuschauer

FC Küsnacht - FC Stäfa  2:5

Tore: 1. Erne 0:1, 37. Kelterborn 0:2, 42. Frei 1:2, 51. Lederer 1:3, 60. Al Abbadie 2:3, 63. Kohler 2:4, 87. Hilfiker 2:5

 

Stäfa: Thaler, Berger, Eichenberger, Zucco (59. Sommer), Widmer, Erne, Lederer, Kohler (80. Jujic), Texeira, Kelterborn (65. Carvalho), Saethtre (84. Hilfiker)

Bemerkungen: Debüt von Hilfiker und Jujic in der 1. Mannschaft

Stäfa ohne: Ruckstuhl, Rasonyi (abwesend), Revel, Reichling, Schmitt, Krammer, Wetter, Wymann, Pfammatter, Brecher, Boos, (alle krank oder rekonvaleszent)

 

(mk)

FCS2: Nichts zu holen auf dem Langacker
19.04.2026

FCS2: Nichts zu holen auf dem Langacker

Nach dem vielversprechenden Derbysieg am vergangenen Wochenende wollte die zweite Mannschaft des FC Stäfa auswärts gegen den FC Herrliberg II nachlegen. Während sich Herrliberg im gesicherten Mittelfeld der Tabelle befindet, kämpft Stäfa weiterhin im Tabellenkeller um wichtige Punkte.

Die Partie begann ausgeglichen, wobei Stäfa in den ersten fünfzehn Minuten einen engagierten Eindruck hinterliess. Mehrere vielversprechende Angriffe sorgten für Gefahr, und ein missglückter Flankenversuch landete überraschend an der Latte – die beste Chance der Anfangsphase.

Mit zunehmender Spieldauer fand jedoch Herrliberg besser in die Partie und übernahm die Kontrolle. In der 20. Minute wurde dies erstmals belohnt, als die Gastgeber zur 1:0-Führung per Elfmeter trafen. Stäfa gelang es in der Folge nicht mehr, an den anfänglichen Rhythmus anzuknüpfen. Herrliberg nutzte diese Phase konsequent aus und erhöhte in der 33. Minute auf 2:0. 

Die zweite Halbzeit bot insgesamt nur wenige Höhepunkte. Die zweite Mannschaft des FC Stäfa fand offensiv kaum Lösungen und konnte keine konstruktiven Angriffe mehr aufziehen. Herrliberg verwaltete das Spiel souverän und setzte kurz vor Schluss in der 89. Minute mit dem 3:0 den Schlusspunkt.

Fazit:  
Nach dem ermutigenden Sieg in der Vorwoche folgt eine enttäuschende Leistung. Nun gilt es, den Fokus schnell wiederzufinden, denn bereits nächste Woche steht eine wegweisende Partie gegen den FC Maur an – Anpfiff ist um 12:30 Uhr auf dem Frohberg.


(cs)

Senioren 30+: Endstation Cup-Halbfinal
14.04.2026

Senioren 30+: Endstation Cup-Halbfinal

Unsere Senioren 30+ hatten auf ihrem Weg in den Halbfinal unter anderem auch einen FC Zürich ziemlich deutlich eliminiert. Nun musste mit dem FC Oerlikon/ Polizei noch ein Gegner, welcher in der Meisterklasse spielt, geschlagen werden, um in den Final einzuziehen. 

Die Partie nahm nach einem kurzen Abtasten schnell Fahrt auf. Leider musste Stäfas Girolamo schon nach wenigen Minuten verletzungsbedingt wieder vom Platz. Stäfa versuchte über die Flügel Keck und Bargholz, die Spitze mit Rastoder zu erreichen, aber Oerlikons Abwehr blieb gut formiert. Oerlikon seinerseits kam in der 13. und 14. Spielminute zu 2 guten Abschlüssen, welche im Aussennetz, resp. knapp daneben, landeten. Mit zunehmender Spieldauer hatte Oerlikon/ Polizei mehr vom Spiel. Immer wieder kamen sie zu guten Abschlüssen, welche aber entweder durch Stäfas Schlussmann De Roos geklärt werden konnten oder das Ziel knapp verfehlten. 

So stand es zur Pause noch torlos. Kurz nach Wiederbeginn kann sich ein Oerliker an der Seitenlinie gegen Stäfas Monn durchsetzen und sein Abschluss landet am Querbalken. Viel Glück für Stäfa! Aber irgendwie schien das der Weckruf für Stäfa zu sein, denn in der Folge waren auch die 'Seebuben' wieder bemüht um mehr offensive Aktionen. So waren es wieder Keck und Bargholz, welche immer wieder freie Räume fanden. Ein solcher Durchbruch von Stäfas Keck konnte vom Oerliker Verteidiger nur noch mit einem Foul unterbunden werden. Den darauffolgenden Elfmeter wurde jedoch von Oerlikon/Polizeis Goalie gehalten. In der Folge wurde die Partie etwas hektisch und war geprägt durch viele Fouls und gelbe Karten. Ein Freistoss in der 75. Minute für Oerlikon führte dann per Kopf und Fuss, etwas gegen den Spielverlauf der 2. Hälfte, zum 0:1 durch Hoti. Aber Stäfa gab sich noch nicht auf und so eroberte Stäfas Keck im Zentrum noch einmal den Ball und konnte den freistehenden Brodar anspielen, welcher zum verdienten 1:1 ausglich. So kam es zum Penaltyschiessen, welches dann zu Gunsten von Oerlikon/Polizei endete, da Stäfa zweimal nicht trifft und Oerlikon nur einen nicht unterbringt. 

Trotz allem ein guter Auftritt unserer Senioren 30+. Auch wenn dies natürlich so kurz vor einem möglichen Cup-Finaleinzug kein Trost ist.

 

Zuschauer: 50

 

Stäfa: 

De Roos, Fischer, Monn, Morger, Elmer, Reidt, Bargholz, Girolamo, Uhr, Keck, Rastoder - Benbrahim, Brodar, Wetter, Maurer, Waldmeier, Stirnemann

 

Oerlikon/Polizei: 

Vogel, N.Caldarazzo, Passarelli, Gabrieli, G.Caldarazzo, Kryeziu, Albiez, Matumona, Frangella, Mustafa - Rafati, Bianco, Wirz, Mancino, Hoti

 

Tore: 75' Hoti (Oerlikon), 80' Brodar (Stäfa)

 

 

(rs)

Rückblick BigFoot 2026
13.04.2026

Rückblick BigFoot 2026

Der BigFoot 2026 ist Geschichte. Bei meist garstigen Bedingungen haben sich unsere Mitglieder in verschiedenen Kategorien gegeneinander gemessen und ihr Können bei den einzelnen Disziplinen immer wieder aufblitzen lassen. Die besten drei Punktesammlerinnen und -sammler sowie das beste Team pro Kategorie wurden mit tollen Preisen belohnt. Die Ranglisten aller Kategorien sind hier ersichtlich.

Während unsere jüngesten Juniorinnen und Junioren zudem bei den "Trainings mit den Stars" viele Tipps und Tricks auf den Weg erhalten haben, wurde den älteren Jugendlichen und Erwachsenen bei den drei Heimspielen unserer Aktivteams FC Stäfa 1, FC Stäfa 2 und Zürisee United 1 ebenfalls viel Spektakel und Spannung geboten. Bilder des diesjährigen BigFoots sind in unserem Fotoalbum abgelegt.

Gerechtes Remis am BigFoot-Sonntag
12.04.2026

Gerechtes Remis am BigFoot-Sonntag

Sehr schnell war ersichtlich, dass hier 2 Teams am Werke waren, welche dem Ball auch mal Sorge halten können. Sowohl Stäfa als auch Herrliberg waren bemüht über einen kontrolliertem Aufbau zu Abschlüssen zu kommen. Die Abwehrreihen waren jedoch beidseits hellwach, so dass ein Durchkommen sehr schwierig war. In der 14.Minute war es den auch ein kapitaler Fehler im Aufbau Stäfa's , welcher Herrliberg's Vizner abfangen und auf Lenny Brauchli

weiterleiten konnte, welcher viel Platz vorfand und zum 0:1 verwerten konnte. Aber keine 3 Minuten später eroberte Stäfa' s Erne seinerseits einen Ball und konnte Ruckstuhl lancieren, welcher zum 1:1 ausgleichen konnte. Danach

waren beide Mannschaften bemüht das Spiel auf ihre Seite zu drehen. Nur wollte dies keinem so recht gelingen. Daher flachte die Partie zwischenzeitlich etwas ab. In der 36.Spielminute kam es nochmals zu einer gefährlichen Aktion vor dem Herrliberger Gehäuse. Saethre setzt sich auf der linken Seite durch und kann wiederum Ruckstuhl anspielen, dessen Abschluss Herrliberg's Schlussmann Vasilj gerade noch zu klären weiss. Vor der Pause kommt Herrliberg noch zu 2 Freistössen, welche jedoch letztendlich durch Stäfa's Abwehr bereinigt werden. Eine sehr engagierte 1. Halbzeit beider Teams, endet somit 1:1. Gleich nach dem Pausentee kommt Herrliberg nach einem Eckball, mittels Kopfball zu einem gefährlichen Abschluss. Ein sehenswerter Angriff Herrliberg's über die rechte Seite, verfehlt das das Tor in der 54.Spielminute nur um Haaresbreite. Da hatte Stäfa Glück. Dann wurde das Spiel durch einige Wechsel etwas zerfahren und Stäfa rieb sich auch an einigen Schiedsrichterentscheiden auf, welche oft gegen sie ausfielen. In der 66.Minute wieder einmal ein guter Angriff Stäfa's . Teixeira flankt zur Mitte , wo Saethre's Kopfball das Gehäuse auch nur knapp verfehlt.

Stäfa's Berger bringt den Ball nach einem Einwurf nochmals in den Herrliberger Strafraum, wo die Innenverteidigung nur ungenügend klären kann. Kurz vor Schluss kommt Stäfa's Erne  somit nochmals unbedrängt zum Abschluss, verzieht jedoch auch knapp. So bleibt es beim gerechten Unentschieden. Beide Teams können sich nichts vorwerfen, alles versucht zu haben. Somit bleiben beide an der Tabellenspitze dran, da Veltheim seinerseits in Embrach verloren hat.

 

Zuschauer: 250

 

Stäfa: Fanzun, Eichenberger, Berger, Zucco, Widmer (60.Reichling), Revel (46.Teixeira ), Kohler (60.Lederer), Erne,  Saethre (84.Lopes Carvalho), Ruckstuhl, Kelterborn (76.Rasonyi)

 

Herrliberg: Vasilj, Lou Brauchli, Lustgarten (70. O.Wyss), Cavaliere, Daull, Perucchini, Gaube, Lenny Brauchli (78. Al Abbadie), Vizner, Gamboni (88.Rohner), C.Wyss (61.Farah)

 

 

(rs)

FCS2: Derby-Sieg gegen Männedorf
12.04.2026

FCS2: Derby-Sieg gegen Männedorf

In der 74. Minute liegen sich Spieler, Ersatzspieler und Staff der 2. Mannschaft des FC Stäfa in den Armen und feiern das überragende Tor zum 2:0 von Pascal Fischer. Dieser Moment lässt so manchen Emotionen freien Lauf und ist der Verdienst von harter Arbeit auf und neben den Platz. Aber der Reihe nach…

Der alljährliche BigFoot-Sonntag ist auf dem Stäfner Frohberg bekanntlich ein umtriebiger und geselliger Sponsorenanlass. Zum üblichen Rahmenprogramm gesellten sich in diesem Jahr auch noch 3 Meisterschafts-Spiele, davon 2 See-Derbys mit viel Brisanz und das 1.-Liga-Meisterschaftsspiel der Frauen ZSU 1.

Bevor sich das Fanionteam am Nachmittag gegen Herrliberg um die 2.-Liga-Spitzenplätze duellierte, musste die 2. Mannschaft die bittere Niederlage gegen Mönchaltorf wegstecken und den Fokus auf das Nachbarschafts-Duell gegen Männedorf legen – wahrlich keine leichte Aufgabe.

So harzig wie regnerische Wetter gestaltete sich dann auch das Spiel der Stäfner. Männedorf war das spielbestimmende Team in der 1. Halbzeit und man hätte sich über einen Rückstand nicht beklagen dürfen. Besonders die Standardsituationen wussten die Nachbarn vom Widenbad immer wieder gefährlich in die Box zu bringen.

Stäfa versuchte es mit einem gepflegtem Aufbauspiel, welches sich aber durch ein hohes Anlaufen des Gegners und den gegebenen Platzverhältnis schwierig gestaltete. Durch viel Engagement und einem soliden Defensiv-Verbund mit stark mitspielendem Torhüter konnte das 0:0 in die Pause genommen werden. Wirkliche Hochkaräter waren da beidseitig noch keine dabei.

Im Wissen, dass gegen den Abstieg 1 Punkt zu wenig ist, wurden frische Kräfte zur Pause eingewechselt. Dass Flügelspiel wurde dynamischer und so kamen die Stäfner in der 53. Minute zum erlösenden 1:0 durch Fischer. Assistiert durch eine Zuckerflanke von Jujic.

Es ist der Mannschaft hoch anzurechnen, dass Sie sich nach der Führung nicht einigelten, sondern weiter nach vorne spielten. Und so kam es in der 74. Minute zum erwähnten, vielumjubelten 2:0. Nun war nochmals Stabilität und Wille gefordert, um diese Führung ins trockene zu bringen. Durch mannschaftliche Geschlossenheit, Kampf und gewonnenes Selbstvertrauen bleiben die 3 Punkte letztendlich verdient auf dem Frohberg.

 

Es ist ein Derby-Sieg, das schmeckt immer gut!

Es ist ein Schritt in die richtige Richtung – das war notwendig!

Es ist ein mentaler Dosenöffner!

Es ist hoffentlich der Start zu weiteren Erfolgserlebnissen!

 

Weiter geht es am nächsten Sonntag, 19. April 2026, um 13.45 Uhr in Herrliberg.

HOPP FC Stäfa!

 

 

(mb)

Stäfa gewinnt das Nachtragsspiel in Wald verdient mit 2:1
08.04.2026

Stäfa gewinnt das Nachtragsspiel in Wald verdient mit 2:1

In einem kampfbetonten Spiel nehmen die Stäfner drei Punkte aus Wald zurück an den Zürichsee. Die zwischenzeitliche Führung der Gastgeber durch Jetzer glich Texeira kurz vor der Pause per Elfmeter aus. Das game winning goal erzielte Zucco nach 80 Minuten und entschied so eine hektische und äusserst intensive Partie.

 

Spiele beim FC Wald sind wie Besuche beim Zahnarzt für eine Wurzelbehandlung. Mühsam, notwendig und man ist froh, wenn es durch ist. Der FC Wald ist bekannt dafür, dass es bei den Heimspielen buchstäblich zur Sache geht. Eine Mannschaft, die diese Kampfansage nicht annimmt, die bleibt besser zu Hause.

Entsprechend intensiv, aggressiv und rustikal startete der Aufsteiger. Es dauerte einen Moment, bis die Elmer Elf sich zu wehren begann. Das laufintensive Pressing bereitet der Stäfner Hintermannschaft Mühe und die ersten Minuten gehörten Wald. Nur mit Glück, einem starken Torhüter Fanzun und wilden Befreiungsschlägen kamen die Stäfner um einen Treffer herum. Nach dem Startfuriose beruhigte sich die Partie und auch die Elmer Elf begann das zu tun, wofür Sie ins Oberland gereist waren. Fussball spielen. Die Partie wog buchstäblich hin und her und beide Mannschaften schenken sich rein gar nichts. Gefährlich wurde es auf beiden Seiten vor allem bei Standard Situationen. Da brannte es in beiden Strafräumen jeweils lichterloh. Nicht verwunderlich, dass ein Eckball zur Führung führte. Jetzer nickte am 1. Pfosten für die Einheimischen ein. Dieses Resultat hielt aber nur gerade 3 Minuten ehe Texeira per Elfmeter ausgleichen konnte. Rasonyi wurde davor von einem Verteidiger im Strafraum umgesäbelt, man hätte meinen können, dass diesem nicht bekannt war, dass ein solches Foul zu einem Elfmeter führt.

Dann war Pause. Tee trinken, herunterfahren, Kampfspuren verarzten und dem Coach zuhören war angesagt. Elmer justierte die taktischen Ausrichtung bei langen Bällen und weiter gings.

 

Wald spielte weiter seinen rustikalen Hauruck und Hurra Fussball der langen Bälle.  Stäfa hielt dagegen und das Spiel war auf Messers Schneide. Das Chancenplus lag in Umgang zwei aber eindeutig auf Stäfner Seite. Da wurde aus den Chancen zu wenig gemacht.

Als letzter Mann nicht in ein Dribbling zu gehen ist Lehrstoff auf Stufe E-Junioren. Ob der Walder Spieler je in den Genuss einer solchen Lektion kam, ist nicht bekannt. Vermutlich nicht, sonst hätte er es unterlassen eine solche Aktion gegen Stäfas Kelterborn zu starten. Prompt luchste ihm dieser den Ball ab. Foul. Platzverweis und dem Walder Spieler gehörte die Dusche ganz alleine.

Das veränderte die Balance im Spiel und ab dann war es eine Abwehrschlacht, die Zucco nach 80. Minute mit der erlösenden Führung für Stäfa entschied. Aus gut 20 Meter hämmerte er den Ball volley in die Maschen. Sehenswert und vielumjubelt.

Stäfa verpasste es in der Folge den Sack zu zumachen und vergab weitere zahlreiche Gelegenheiten. Mit dem Mute der Verzweiflung wehrte sich Wald bis zum Ende der Partie und kam noch zu einigen guten Szenen. Umstritten war insbesondere das Tackling Eichenbergers gegen Jetzter kurz vor Schluss. Das hätte auch Penalty geben können. Gab es aber nicht und so endete die Wurzelbehandlung damit, dass die drei Punkte auf den Frohberg gehen.

Fazit: Mit einer guten Mentalität und Willensleistung gewann der FC Stäfa die Partie beim heimstarken FC Wald verdient. Die rote Karte der Einheimischen war dabei die matchentscheidende Szene. Mit 7:0 gewannen die Gastgeber nur eine Statistik. Jene der gelben und roten Karten wofür es bekanntlich lediglich Strafpunkte gibt.  

 

Wald: 200 Zuschauer

FC Wald - FC Stäfa  1:2

Stäfa: Fanzun, Berger, Eichenberger, Zucco, Widmer (80. Sommer), Erne, Lederer (55. Kohler), Texeira (55. Schmitt), Kelterborn, Rasonyi (70. Ruckstuhl), Saethtre (70. Revel)

 

(mk)

FCS2: Niederlage in Mönchaltorf
08.04.2026

FCS2: Niederlage in Mönchaltorf

Am Dienstagabend erwartete unser 2 ein wichtiges Spiel in Mönchaltorf. Die Stäfner starteten gut in Partie und konnten mehrere Chancen in der 1. HZ herausspielen. Doch leider, wie schon oft zuvor, wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten und so stand es zur Pause tendeziell gegen den Spielverlauf 1:0 für Mönchaltorf.
Die 2. HZ war von vielen Zweikämpfen und Foulspielen geprägt. Beide Mannschaften wollten die wichtigen 3 Punkte nach Hause holen. Nach einem ärgerlichen Foulspiel im 16ner erhöhte Mönchaltorf zum 2:0 per Strafstoss. 
Doch Stäfa gab nicht auf und kämpfte weiter. Belohnt wurden sie mit dem Anschlusstreffer durch Fynn Engelhardt. Der erste Treffer im ersten Pflichtspiel in der 2. Mannschaft. Was ein Einstand! Leider kam der Anschluss zu spät und so muss eine weitere bittere Niederlage verkraftet werden. Vielleicht sogar die bitterste der ganzen Saison, da man nun etwas abgeschlagen am Tabellenende steht.

Weiter geht es am Sonntagvormittag gegen den FC Männedorf. Also: Voller Fokus auf das Derby am BigFoot-Sonntag!


(ph)

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