FC Stäfa 1895

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Remis in Gossau
15.06.2026

Remis in Gossau

Im letzten Auswärtsspiel der Saison spielte die Mannschaft von Jonas Elmer zum zweiten Mal in dieser Rückrunde unentschieden. Das 3:3 war das passende Resultat einer Partie, in der es sportlich um nichts mehr ging. Stäfas Aufstieg war bereits eine Woche zuvor besiegelt worden, Gossau wird die Saison im vorderen Mittelfeld abschliessen. Zweimal Ruckstuhl und einmal Rasonyi trafen für Stäfa in einer fairen, lockeren und phasenweise ziemlich unterhaltsamen Partie.

Schon vor dem Anpfiff zeigten sich die Gastgeber von ihrer besten Seite. In der Kabine gratulierte der FC Gossau dem FC Stäfa mit einem Plakat zum Aufstieg und spendierte für nach dem Spiel eine Kiste Gerstensaft. Eine feine Geste.

Die Frage war natürlich, wie viel Spannung der frischgebackene Aufsteiger nochmals in diese Partie bringen würde. Nach der Aufstiegsfeier am Sonntag liess man das Dienstagstraining offiziell zur Schonung des Kunstrasens ausfallen. Gerüchteweise soll dies aber nicht der einzige Grund gewesen sein. Schliesslich ging es in dieser Partie um genau gar nichts mehr. Coach Elmer stellte sein Team auf zahlreichen Positionen um und krempelte auch das System um. Für einmal sollte im 4:4:2 Rombus gespielt werden. Nun denn.

Zu Beginn schien die Idee bestens aufzugehen. Bereits nach drei Minuten vollendete Ruckstuhl nach einem schönen Angriff und einer Flanke von Sommer zum 1:0. Auch danach war Stäfa spielbestimmend, liess Ball und Gegner laufen und sah zeitweise so aus, als hätte man das System schon seit Jahren im Repertoire.

Dann fiel der Ausgleich etwas aus dem Nichts. Der Schiedsrichter zeigte auf den Penaltypunkt, nachdem Kohlers Befreiungsaktion spektakulär ausgesehen hatte. Zugegeben, sie war es auch. Ob daraus zwingend ein Elfmeter entstehen musste, bleibt eine Frage für die ganz grossen Regelphilosophen dieses Sports.

In der Folge entwickelte sich ein munteres Gekicke auf gehobenem Freundschaftsspiel  Niveau. Ruckstuhl brachte Stäfa mit seinem zweiten Treffer erneut in Führung, Gossau antwortete kurz vor der Pause mit einem schönen Weitschuss. Und es kam aus Sicht der Gastgeber noch besser. Stäfa war gedanklich wohl bereits in der Kabine, die Konzentration irgendwo zwischen Badi, Grill und kühlem Bier. Den schön vorgetragenen Konter schloss Topscorer Christen mit dem Pausenpfiff zur 3:2 Führung für Gossau ab.

Trotz Rückstand durfte das Trainergespann mit einigen Erkenntnissen in die Pause gehen. Der Rombus funktionierte phasenweise anständig. Gut gespielt, kann dieses System für jeden Gegner unangenehm werden. Schlecht gespielt, sieht es allerdings etwas vogelwild aus.

Die zweite Halbzeit ist rasch erzählt. Zahlreiche Wechsel auf beiden Seiten brachten nochmals Schwung ins Geschehen. Besonders erfreulich war das Comeback von Kapitän Andreas Wetter nach langer verletzungsbedingter Abwesenheit. Irgendwann fand Sommer mit einer Flanke Rasonyi, der den Ball spektakulär direkt zum 3:3 Ausgleich verwertete. Die Zuschauer rieben sich verwundert die Augen. Solche Körperverrenkungen können im Normalfall auch direkt in die Notaufnahme des Spitals führen.

Stäfa hatte danach durchaus Chancen auf weitere Tore. Die beste bot sich in der 90. Minute per Elfmeter. Es sollte aber nicht sein. Und so trennte man sich von Gossau freundeidgenössisch unentschieden. Ohne verletzte Spieler, mit einer Portion guter Laune und voller Vorfreude auf das Spiel der Schweizer Nationalmannschaft trat der FC Stäfa die Heimreise an. Doch das ist eine andere Geschichte.

Fazit: Kehrausspiel, Match um die goldene Ananas, Freundschaftsspiel mit Schiedsrichter, Ferienmatch oder Duell der Sorglosen. Wie man es auch nennen will: Es war ein lockeres, faires Spiel ohne grossen Erkenntnisgewinn. Ausser vielleicht, dass der 4-4-2 Rombus vorerst nicht in der taktischen Mottenkiste verschwinden sollte. Richtig eingesetzt, kann er durchaus Gegner überraschen. Und, wie man sah, gelegentlich auch die eigenen Spieler. Doch daran kann man ja arbeiten….
 

FC Gossau : FC Stäfa 3:3

Sportplatz: 100 Zuschauer

Stäfa: Fanzun, Eichenberger, Berger (48. Zucco), Sommer, Pfammatter (55. Erne), Carvalho, Lederer, Kohler (62. Wetter), Texeira (70. Schmitt), Ruckstuhl (70. Saethre)

Tore: 3. Ruckstuhl 0:1, 35. Ruckstul. 1:2, 58. Rasonyi 3:3

Bemerkungen: Stäfa ohne Brecher, Reichling, Revel, Kelterborn, Wymann, Widmer, Krammer


(mk)

FCS2: Leader zum zittern gebracht
15.06.2026

FCS2: Leader zum zittern gebracht

 Am vergangenen Wochenende gastierte unsere zweite Mannschaft beim FC Pfäffikon auf dem Barzloo. Die Ausgangslage war klar: Die Gastgeber kämpften noch um den Aufstieg, während die Stäfner als Aussenseiter in die Partie gingen. Dennoch reiste die Mannschaft hochmotiviert nach Pfäffikon, mit dem Ziel, dem Aufstiegsaspiranten ein Bein zu stellen und etwas Zählbares mitzunehmen. Am Ende mussten sich die Frohberger nach einer starken kämpferischen Leistung knapp mit 0:1 geschlagen geben.

Beide Mannschaften fanden gut in die Partie. Der FC Pfäffikon übernahm erwartungsgemäss mehr Ballbesitz und versuchte früh Druck aufzubauen, während die Stäfner kompakt und diszipliniert verteidigten. Die Gäste standen tief, liessen wenig Räume zu und machten es den Hausherren schwer, gefährlich vor das Tor zu kommen.
Auch offensiv setzte Stäfa immer wieder Akzente. In der ersten Halbzeit erspielten sich die Frohberger einige Eckbälle, welche jedoch nicht für die ganz grosse Gefahr sorgen konnten. Kurz vor dem Pausenpfiff erhielt Pfäffikon in der 43. Minute einen Freistoss in aussichtsreicher Position direkt vor dem Strafraum. Der Gastgeber nutzte diese Gelegenheit eiskalt aus und erzielte per direkt verwandeltem Freistoss das 1:0. Mit diesem knappen Rückstand ging es für die Stäfner in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel war klar: Stäfa wollte den Ausgleich erzielen und die Partie noch drehen. Die Gäste traten nun mutiger auf, machten mehr Druck und kamen zu einigen guten Möglichkeiten. Besonders gefährlich wurde es nach einem Freistoss von Pascal Fischer der in Richtung Tor flog. Der Torhüter des FC Pfäffikon reagierte jedoch stark und konnte den Ball entschärfen.
Die Frohberger gaben sich trotz des Rückstandes nie auf und kämpften bis zur letzten Minute. Mit zunehmender Spieldauer warfen sie alles nach vorne und suchten mit viel Einsatz den Ausgleich. Als die Partie bereits in der Nachspielzeit war, erhielten die Stäfner in der 95. Minute nochmals einen letzten Freistoss. Adelino Junior brachte den Ball gefährlich ins Zentrum. Doch der Torhüter reagierte erneut und verhinderte den späten Ausgleich.
Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter die Partie ab. Auch wenn die Stäfner ohne Punkte die Heimreise antreten mussten, können sie stolz auf ihre Leistung sein. Mit viel Kampfgeist, Disziplin und Einsatz boten sie dem Aufstiegskandidaten Paroli und verlangten ihm bis zum Schluss alles ab.

Nun richtet sich der Blick auf das letzte Saisonspiel. Am Sonntag, 21.06.2026, empfängt unsere zweite Mannschaft den FC Uster 2 um 10:00 Uhr auf dem Frohberg. Dort möchten sich die Frohberger mit einem positiven Ergebnis aus der Saison verabschieden.


(nk)

Aufstieg in die 2. Liga interregional!
08.06.2026

Aufstieg in die 2. Liga interregional!

Der FC Stäfa schlägt den SC Veltheim zuhause verdient 2:0 und ist somit 2 Spielrunden vor Saisonende mit 9 Punkten Vorsprung nicht mehr von der Tabellenspitze der 2. Liga, Gruppe 2 zu verdrängen. Was sich seit dem Spiel in Embrach abzeichnete, wurde nun gegen den direkten Konkurrenten SC Veltheim Tatsache. Bis auf die Begegnung mit dem FC Greifensee, in welcher man das Cup- Aus im Halbfinale noch etwas verdauen musste, war der Fokus und der Hunger auf den Aufstieg dermassen gross, dass es für das Team vom Frohberg kein Halten mehr gab.

An diesem schönen Sonntagnachmittag, ist alles angerichtet! Mit dem Ziel des Aufstiegs vor Augen, mobilisierte der FC Stäfa sämtliche Arbeitskräfte, um dem möglichen Fussballfest auf dem Frohberg einen würdigen Rahmen zu geben.

Es wurden zusätzliche Verkaufsstände vor dem Clubhaus und am Spielfeldrand aufgestellt um den erwarteten Besuchern genügend Möglichkeiten sich zu verpflegen zu bieten. Mit 550 Zuschauern hat sich diese Massnahme auch ausbezahlt.

Dann ging es los. Stäfa zeigte schnell Präsenz, aber auch beim Gegner wurde bald ersichtlich, wieso sie sich als direkten Verfolger an der Tabellenspitze erweisen. In der 9. Spielminute wurde es das erste mal heiss. Stäfas Schmitt kann Ruckstuhl in der Spitze anspielen, welcher alleine auf das Tor loszieht, Veltheims Schlussmann Wüthrich umspielt, aber sein Abschluss kann vom Verteidiger gerade noch an den Pfosten geklärt werden. Nur 3 Minuten später erneut Stäfa über Erne zu Ruckstuhl, welcher knapp verzieht. Dann in der 15. Spielminute wird es zum ersten Mal vor Stäfas Tor gefährlich. Veltheims Miraglia kann sich an der Grundlinie durchsetzen und spielt den Ball vors Tor, dieser findet jedoch keinen Abnehmer und so rollt er ins aus. Die 1. Halbzeit bleibt sehr abwechslungsreich, jedoch ohne weitere erwähnenswerte Torchancen. Somit geht es torlos in die Pause. Stäfa kommt gut aus der Kabine und setzt den Gegner weiter unter Druck. So luchst Schmitt in der 58. Spielminute Veltheims Verteidiger den Ball ab und kann losziehen. Diesmal passt sein Zuspiel ins Zentrum perfekt und Ruckstuhl kann nur noch einschieben. 1:0 und eine riesige Euphorie wird hör- und spürbar. Das Ziel scheint zum Greifen nah. Jedoch nur einige Minuten später, erhält Stäfas bereits verwarnter Kelterborn, nach einer Tätlichkeit, die 2. gelbe Karte und wird des Feldes verwiesen. Nun wird es nochmal hektisch. In der 73. Minute spielt Veltheim eine gute Flanke ins Zentrum, Surlicis Kopfball verfehlt das Ziel jedoch. Veltheim versucht es oft aus der Distanz, so nur 3 Minuten später, aber Stäfas Schlussmann Fanzun ist zur Stelle. Aber Stäfa gelingt es doch auch weiter für Gegenstösse zu sorgen. So kommt Saethre zu einem guten Abschluss und verzieht nur knapp. Ein weiterer Schuss Veltheims wird erneut von Fanzun pariert. In der 84. Minute ein Entlastungsfreistoss für Stäfa. Dabei wird der eingewechselte Teixeira angespielt, welcher direkt abdrückt und flach, neben dem Pfosten, unhaltbar zum 2:0 trifft. Grenzenloser Jubel bricht aus! Der Aufstieg ist besiegelt. In der Nachspielzeit wird es nach einem Gerangel noch einmal etwas hektisch und Veltheims Bajrami wird auch noch des Feldes verwiesen. Dann pfeift der Schiedsrichter ab und bei Stäfa brechen nun alle Dämme. Der Aufstieg in die 2. Liga interregional ist geschafft!

Somit gelingt dem Team von Jonas Elmer und Martin Kelterborn bereits im 2. Jahr in der 2. Liga der Aufstieg in die 2. Liga interregional. Dies mit einem jungen Team aus vorwiegend Vereins-eigenen Spielern. Die Basis dazu ist sicherlich in der Abwehr zu finden. So hat man doch die letzten Spiele alle ohne Gegentor gewinnen können. Aber mit Erne, Teixeira und Widmer hat man sich auf diese Saison nochmals punktuell verstärkt und im Angriff war nicht alles nur von Ruckstuhl abhängig, sondern mit Kelterborn und Saethre auf den Flügeln hatte man zwei weitere Torgaranten. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Team so zusammenbleibt und den Weg in der 2. Liga interregional ohne grosse Veränderungen antreten kann.

 

Zuschauer: 550

Stäfa: Fanzun, Eichenberger, Berger, Zucco, Reichling (88. Lopes Carvalho), Schmitt (79. Rasonyi) , Lederer (67. Kohler), Erne, Saethre (79. Teixeira), Ruckstuhl (71. Revel), Kelterborn 

Veltheim: Wüthrich, Özaydin (62. Martin), Tahiri, Celebi (81. Bajrami), Surlici, Miraglia, Rutschmann (67. Michienzi), Herrmann (62. Buchmann), Barreira, Bagnato, Martin


(rs)

FCS2: Prestigesieg gegen Rüti
07.06.2026

FCS2: Prestigesieg gegen Rüti

Am vergangenen Wochenende empfing unsere zweite Mannschaft den FC Rüti auf dem Frohberg. Nach zuletzt schwierigen Wochen, in denen mit der 0:3-Niederlage gegen Zollikon der Abstieg besiegelt wurde, wollten die Stäfner dennoch endlich wieder einmal einen Vollerfolg feiern und sich für den betriebenen Aufwand belohnen. Dies gelang mit einem verdienten 4:1-Heimsieg gegen die Gäste aus dem Zürcher Oberland.

Die Frohberger erwischten einen Auftakt nach Mass. Bereits in der Anfangsphase sorgte Elia Feltre für die Führung der Heimischen. Nach einer Freistossflanke reagierte er im Strafraum am schnellsten und stellte auf 1:0. Die Gastgeber traten mutig auf und suchten immer wieder den Weg nach vorne. Nach etwas mehr als einer halben Stunde konnte Sven Eberle die Führung ausbauen und auf 2:0 stellen.

Die Gäste aus Rüti versteckten sich jedoch keineswegs und kamen ihrerseits zu mehreren guten Möglichkeiten. In dieser Phase war Bernet ein sicherer Rückhalt. Mehrmals konnte er stark intervenieren und seine Mannschaft vor einem Gegentreffer bewahren. Kurz vor der Pause gelang Rüti der Anschlusstreffer, als sie in der 37. Minute auf 2:1 verkürzen konnten. So ging es mit einer knappen, aber verdienten Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel zeigte unsere zweite Mannschaft eine intensive und umkämpfte Phase des Spiels. Die Partie war nun deutlich hitziger, und kein Team konnte sich über längere Strecken klar durchsetzen. Beide Seiten suchten den Weg nach vorne, wodurch das Spiel offen und ausgeglichen blieb. In dieser Phase erhöhte Pascal Fischer per souverän verwandeltem Penalty auf 3:1 und verschaffte den Frohbergern damit etwas Luft.

Wenig später fiel die Vorentscheidung. Adelinho Junior brachte eine scharfe Flanke in den Strafraum, welche ein Rüntner Verteidiger unglücklich per Kopf ins eigene Tor lenkte. Das 4:1 war Tatsache. Die Stäfner blieben auch danach die spielbestimmende Mannschaft und hätten das Resultat mit etwas mehr Konsequenz im Abschluss sogar noch höher gestalten können.

So stand am Ende ein verdienter 4:1-Heimsieg zu Buche. Nach einer ersten Halbzeit, in welcher die Frohberger ihre Führung behaupteten, überzeugten sie insbesondere nach dem Seitenwechsel mit einer konzentrierten und reifen Leistung. Ein Erfolg, welcher der Mannschaft gut tun dürfte und auf welchem sich in den kommenden Wochen aufbauen lässt.

Vielen Dank an die Matchballsponsoren Edel + Stahl Metallbau AG und Zahner Fahrwerke GmbH.

 

(jz)

Keine Luft für Glattbrugg - Bereit für den Sonntag
05.06.2026

Keine Luft für Glattbrugg - Bereit für den Sonntag

Mit einem frühen Doppelschlag durch Eichenberger und Saethre stellte der FC Stäfa die Weichen bereits nach 18 Minuten auf Sieg. Nach gut einer halben Stunde sorgte Kelterborn mit dem 3:0 für die Vorentscheidung. In der zweiten Halbzeit verwaltete das Team von Jonas Elmer den Vorsprung nicht nur souverän, sondern legte durch Berger, Ruckstuhl und Rasonyi noch drei weitere Treffer nach. Am Ende stand ein bestechender Auftritt von A bis Z und ein 6:0, das auch in dieser Höhe kaum Diskussionsbedarf zuliess.

Mit Glattbrugg wartete an diesem regnerischen Abend ein Gegner auf den FC Stäfa, der bisher eine stabile und gute Saison spielt. Die Zürcher Unterländer hatten vor dieser Partie erst vier Niederlagen kassiert und standen verdient auf Platz 4 der Tabelle. Zudem läuft mit Danijel Subotic ein ehemaliger Profi in ihren Reihen, dem man seine Vergangenheit bei jedem Ballkontakt ansah. Eigentlich war also Spannung angekündigt. Die Stäfner hatten daran allerdings wenig Interesse diese lange aufrecht zu halten.

Nach einer kurzen Sortierphase zu Beginn gehörte Ball, Raum und Rhythmus den Stäfner. Das 1:0 fiel nach einem Eckball, bei dem Eichenberger goldrichtig stand und den Ball im zweiten Anlauf über die Linie drückte. Kaum war Glattbrugg wieder angespielt, rollte bereits der nächste Stäfner Angriff. Schnörkellos, vertikal, über drei bis vier Stationen. Saethre tauchte allein vor dem Torhüter auf und vollendete kaltblütig zum 2:0.

In der Folge zeigte Stäfa, weshalb es aktuell so unangenehm ist, gegen diese Mannschaft zu spielen. Mit intensivem Pressing, hoher Laufbereitschaft und kompromisslosem Nachsetzen provozierten die Gäste immer wieder Ballverluste und liessen Glattbrugg kaum je kontrolliert aufbauen. Diese zermürbende Arbeit gegen den Ball führte auch zum 3:0. Schmidt, die Stäfner Laufmaschine im Dauerbetrieb, luchste seinem Gegenspieler einmal mehr den Ball ab und lancierte Kelterborn. Dieser fackelte aus halbrechter Position nicht lange und versenkte den Ball trocken und humorlos im Netz.

Glattbrugg fand in der ersten Halbzeit kaum ein Mittel, um Stäfa ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Die schnellen Flügelspieler wurden tief gestaffelt gut kontrolliert. Und wenn doch einmal etwas durchrutschte, standen mit Berger und Eichenberger zwei Innenverteidiger bereit, die jedem Stürmer die Freude an Strafraumromantik gründlich austreiben.

Nach dem Tee wurde die Partie etwas offener. Stäfa zog sich etwas zurück, Glattbrugg hatte nun mehr Ballbesitz und zeigte phasenweise, warum es bisher eine gute Saison gespielt hat. Bis zum Stäfner Strafraum sah einiges ordentlich aus. Spätestens dort war aber Ende Gelände. Die Gäste verteidigten konzentriert und nutzten die neue Spielanlage konsequent für ihr Umschaltspiel. Balleroberung, Schnittstellenpass, Tempoaufnahme und schon brannte es wieder vor dem Glattbrugger Tor.

Chancen hatte Stäfa nun reichlich. Drei davon nutzten die Seebuben. Zuerst hämmerte Berger einen klugen Querpass zum 4:0 in die Maschen. Danach verwertete Ruckstuhl eine Flanke von Reichling zum 5:0. Diesem Treffer ging ein Rush des Stäfner Aussenverteidigers voraus, dem man guten Gewissens das Prädikat unwiderstehlich verleihen darf. Den Schlusspunkt setzte Rasonyi mit dem 6:0 nach einem weiteren Angriff, der sauber und konsequent zu Ende gespielt wurde.

Das Fazit fällt entsprechend klar aus: 6:0 Tore, sechs verschiedene Torschützen, dem Gegner nur zwei bis drei gefährliche Strafraumszenen zugestanden und lediglich eine gelbe Karte kassiert. Viel besser lässt sich ein Abendspiel kaum abwickeln. Marcel Reif prägte einst den Satz: «Die rennen alle wie der Teufel.» Auf Stäfa passte das an diesem Abend ausgezeichnet. Die Seebuben liefen, pressten und arbeiteten, als gäbe es kein Morgen.

A propos Morgen: Am Sonntag, 7. Juni 2025, kommt es zum ultimativen Spitzenspiel gegen den zweitplatzierten FC Veltheim. Nach diesem Auftritt darf man sagen: Stäfa ist bereit.

 

Glattbrugg: 100 Zuschauer

FC Glattbrugg - FC Stäfa I  0:6

Tore: 17. Eichenberger 0:1; 18. Saethre 0:2; 30. Kelterborn 0:3, 70. Berger 0:4, 79. Ruckstuhl, 82. Rasonyi 0:6

 

Stäfa: Thaler, Berger, Eichenberger, Zucco (45. Sommer), Reichling, Erne (71. Carvalho),  Schmitt (71. Rasonyi), Kohler (63. Lederer) Ruckstuhl, Kelterborn (63. Texeira), Saethtre

 

Bemerkungen:

Stäfa ohne: Krammer, Wetter, Wymann, Pfammatter, Brecher, Widmer, alle rekonvaleszent oder abwesend.

 

(mk)

Saisonhöhepunkt unserer Junioren Fa am UBS Football Festival in Münchwilen
04.06.2026

Saisonhöhepunkt unserer Junioren Fa am UBS Football Festival in Münchwilen

Für den Pool 2017 des FC Stäfa stand mit dem UBS Festivalturnier in Münchwilen ein ganz besonderer Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Die Freude war bereits vor dem Turnier riesig, denn die Mannschaft erhielt neue Teamshirts und durfte sich über die Einladung zu diesem tollen Anlass freuen.

In Münchwilen zeigte das Team starke Leistungen und begeisterte mit viel Einsatz, Spielfreude und Teamgeist. In den Spielen gegen Arbon und den Gastgeber Münchwilen konnten die jungen Stäfner tolle Erfolge feiern und wertvolle Erfahrungen sammeln. Mit schönen Spielzügen, grossem Kampfgeist und viel Freude am Fussball war das Turnier ein voller Erfolg.

Nach dem Turnier ging die Reise gemeinsam weiter nach St. Gallen zum Länderspiel der A-Nationalmannschaft. Für viele Kinder war es ein besonderes Erlebnis, die Nationalspieler live im Stadion zu sehen und die einzigartige Atmosphäre zu geniessen. Ein spezielles Highlight ergab sich Dank eines Juniorenvaters, der für das SRF im Einsatz stand. So standen einige Spielerinnen und Spieler während der Übertragung immer wieder im Fokus der Fernsehbilder. Dies sorgte bei den Kindern und den mitgereisten Familien für zusätzliche Begeisterung.

Zum Ende des Länderspiels zog jedoch ein heftiges Unwetter über das Stadion. Trotz Regen und stürmischen Bedingungen liessen sich die Kinder die gute Stimmung nicht verderben. Nach einer kurzen, erfrischenden Abkühlung machten sich alle mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck auf den Heimweg. Ein erlebnisreicher und gelungener Tag mit erfolgreichen Spielen, einem spannenden Länderspiel und vielen besonderen Momenten ging so zu Ende - ein Tag, der den Kindern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

(dw)

Stäfa gewinnt gegen Cupfinalisten diskussionslos
03.06.2026

Stäfa gewinnt gegen Cupfinalisten diskussionslos

Auf dem Frohberg findet bei 30 Grad das Spiel zwischen Stäfa und dem FC Wiesendangen statt. Das Heimteam gewinnt ein sehr träges Spiel mit 4:0 und baut sein Vorsprung an der Tabellenspitze aus.

Die Partie startet mit einem Statement: bereits nach etwas mehr als 2 Minuten erzielt Saethre das 1:0. Seine Flanke findet keinen Abnehmer und so zappelt der Ball früh im Netz. In der 12. Minute wird Erne im Mittelfeld zu wenig angegangen und kann aus gut 15 Meter das zweite Tor erzielen. In der Folge spielen beide Teams diszipliniert und so kommt es zu fast keine Torchance. Vor allem die Gäste aus Wiesendangen fanden kein Mittel, die Defensive von Stäfa zu knacken. Kurz vor der Pause konnte dann Ruckstuhl das Score noch zu Gunsten von Stäfa auf das beruhigende 3:0 stellen.

Nach dem Seitenwechsel ging das Spiel gleich weiter wie vor der Pause. Stäfa musste nicht, der Tabellen 9. konnte nicht. Den 120 Zuschauern auf dem Frohberg wurde ein faires Spiel geboten. In der 71. Minute setze Kelterborn mit einer schönen Einzelleistung mit dem 4:0 den Schlusspunkt.

Tore:

3. Saethre 1:0, 12. Erne 2:0, 34. Ruckstuhl 3:0, 71. Kelterborn 4:0

Aufstellung Stäfa:

Thaler, Eichenberger, Berger, Zucco, Lederer (72. Wymann), Saethre (72. Sommer), Ruckstuhl (46. Rasonyi), Kelterborn (72. Kohler), Widmer, Schmitt (56. Teixeira), Erne

 

(cm)

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