FC Stäfa 1895

Newsarchiv

2026 2025 2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018 2017

Juni Mai April März Februar Januar

Souveräner Auftritt in Embrach
18.05.2026

Souveräner Auftritt in Embrach

Der FC Stäfa dominierte das Auswärtsspiel in Embrach von A bis Z und gewann völlig verdient mit 4:0 Toren. Saethres sehenswerter Schlenzer eröffnete das Score in der 39. Minute. In der zweiten Halbzeit nutzten zweimal Ruckstuhl und Schmidt drei der zahlreichen weiteren Chancen zum diskussionslosen Sieg. Damit verteidigt Stäfa die Leaderposition und bleibt mindestens zwei weitere Wochen an der Spitze der Gruppe 2.

Gut waren die Erinnerungen nicht, die man in Stäfa an das letzte Spiel in Embrach hatte. Vor einem Jahr ging man sang und klanglos mit 0:3 unter. An diesem Sonntag war aber ab Minute eins klar, wer als Tabellenführer angereist war und wer sich aktuell im Mittelfeld der Tabelle bewegt. Das war in den vergangenen Spielen nicht immer so offensichtlich gewesen.

Embrach schien zudem gehörigen Respekt vor dem Seeclub zu haben. Anders ist die ultradefensive 5:4:1 Aufstellung kaum zu erklären. So entwickelte sich eine Partie, die grossmehrheitlich in der Embracher Spielhälfte stattfand. Die Gastgeber verteidigten ihren Strafraum geschickt und mit viel Einsatz, während Stäfa lange nach dem passenden Schlüssel für dieses Bollwerk suchte. Es schien die berühmte Frage der Zeit zu sein, ehe die Führung fallen musste. Doch davor liessen Kelterborn, Ruckstuhl und Schmidt erst mal noch gute Möglichkeiten aus. Es brauchte schliesslich einen Kunstschuss von Saethre um die längst fällige Führung zu erzielen. Ein Treffer der Marke: sauber vorgelegt, fein in den Winkel gezirkelt. Sehenswert.

Und der Gastgeber? In Halbzeit eins fand Embrach genau einmal mit dem Ball am Fuss den Weg in den Strafraum von Stäfa. Die einsame Sturmspitze konnte einem fast ein wenig leidtun. Wer hat schon Lust, 90 Minuten lang alleine gegen Stäfas Innenverteidigung Eichenberger und Berger anzurennen? Das ist ungefähr so vergnüglich wie ein Spaziergang durch eine Drehtüre, die sich nicht öffnet.

Mit der hochverdienten Führung ging es in die Kabine. Es gab keinen Grund für Wechsel, und so spielte Stäfa nach der Pause weiter, wie es vor dem Seitenwechsel aufgehört hatte. Mit laufintensivem Pressing zwang man Embrach immer wieder dazu, die Bälle unkontrolliert nach vorne ins Niemandsland zu befreien. Embrach verteidigte tapfer, aber es war ein Spiel gegen die Wiederholungstaste: klären, Ball weghauen, sortieren, wieder klären usw.

Wenn man den Gästen etwas vorwerfen kann, dann den beinahe fahrlässigen Umgang mit ihren Chancen. Da wurden Chancen im Minutentakt vergeben. Der Ball lief gut, die Angriffe waren sauber vorbereitet, nur vor dem Tor entwickelte Stäfa eine Grosszügigkeit, die man sich in einem Spitzenspiel besser nicht angewöhnt. Künstlerische Freiheit in Ehren, aber irgendwann muss der Ball humorlos und trocken ins Netz. Nach Ablauf einer Stunde lief Ruckstuhl erneut alleine auf das Tor zu. Und als ob er ganz sicher gehen wollte, nicht einfach den Torhüter anzuschiessen, umdribbelte er diesen elegant und schob zum 2:0 ein. Kurz darauf versorgte erneut Ruckstuhl das Leder im Anschluss an einen Lederer Corner aus spitzem Winkel im Tor. Das 3:0 war die Vorentscheidung. Embrach war buchstäblich stehend K.O. und wechselte fleissig seine Belegschaft aus. Nach Schmitts 4:0 in der 66. Minute war die Messe endgültig gelesen. Alleine vor dem Tor blieb er kaltblütig und schob souverän ein. Danach glichen die letzten 20 Minuten einem munteren Auslaufen mit Ball. Die Spannung hatte sich längst verabschiedet, Embrach wollte keinen weiteren Schaden nehmen, Stäfa keinen mehr anrichten, und so ging es vor allem darum, die Partie sauber und ohne unnötige Nebengeräusche zu Ende zu bringen.

Fanzun im Stäfner Tor war über weite Strecken mehr Beobachter als Darsteller. Der erste Schuss aufs Tor hielt er in der 75. Minute. Zusammen mit einem Embracher Eckball war das bereits das Gefährlichste, was er zu regeln hatte. Als er gebraucht wurde, war er aber zur Stelle. Genau so sehen ruhige Arbeitstage eines Torhüters aus.

Fazit: Stäfa dominierte das Spiel und siegte völlig verdient. Diese Mannschaft zeigte von Beginn weg, dass sie die Leaderposition nicht nur verwalten, sondern bestätigen will. Einziger Vorbehalt: Mit den Chancen ging Stäfa zeitweise um, als gäbe es dafür Bonuspunkte. Einen solchen Chancenwucher werden zukünftige Gegner kaum regelmässig offerieren. Es wäre deshalb ratsam, an der Coolness vor dem Tor zu arbeiten. Souverän war dieser Auftritt bestimmt, effizient jedoch nur phasenweise.

 

Embrach: 300 Zuschauer

FC Embrach - FC Stäfa I 0:4

Tore: 39. Saethre 0:1; 59. Ruckstuhl 0:3; 64. Ruckstuhl 0:3, 66. Schmidt 0:4

Stäfa: Fanzun, Berger, Eichenberger, Zucco (70. Reichling), Widmer, Erne (70. Sommer), Lederer, Schmitt, Ruckstuhl (64. Rasoyi), Kelterborn (59. Texeira), Saethtre

Bemerkungen:

Stäfa ohne: Revel, Krammer, Wetter, Wymann, Pfammatter, Brecher, Kohler, Carvalho

 

 

(mk)

FCS2: Punktelos in torreicher Partie
18.05.2026

FCS2: Punktelos in torreicher Partie

Am Sonntag empfing unsere 2. Mannschaft den FC Wetzikon auf dem heimischen Frohberg. Bei sonnigem Wetter wollte das „Zwei“ nach zuletzt schwierigen Wochen wieder wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren. Ähnlich wie in der Vorwoche gegen Volketswil. Trotz einer engagierten Leistung und grossem Kampfgeist musste man sich am Ende in einem torreichen Spiel mit 3:5 geschlagen geben.

Die Gäste aus Wetzikon erwischten den besseren Start in die Partie. Bereits früh kombinierten sie sich über die rechte Seite stark durch und verwerteten die Hereingabe souverän zum 0:1. Das Heimteam versuchte darauf zu reagieren, doch Wetzikon blieb gefährlich und erhöhte wenig später nach einem Steilpass durch die Mitte auf 0:2. Der Angreifer blieb alleine vor dem Tor ruhig und schob den Ball gekonnt in die Ecke.

Doch das „Zwei“ zeigte eine starke Reaktion. Nach einem langen Ball von Silvio Bernet entwischte Pascal Fischer und traf aus rund 20 Metern mit einem sehenswerten Lupfer direkt über den gegnerischen Torhüter zum wichtigen Anschlusstreffer. Kurz vor der Pause hatte Mirza Jujic sogar noch den Ausgleich auf dem Fuss. Nach einem langen Ball kam er aus spitzem Winkel zum Abschluss, setzte den Ball jedoch knapp über die Latte.

Nach dem Seitenwechsel kam Stäfa mit viel Energie aus der Kabine und wurde belohnt. Robin Hilfiker brachte eine Flanke ungefährlich vors Tor, wobei der Gästetorhüter nicht gut aussah und der Ball den Weg zum 2:2 ins Tor fand.

In der Schlussphase kippte die Partie jedoch erneut zugunsten der Gäste. In der 80. Minute ging Wetzikon wieder mit 2:3 in Führung. Nur vier Minuten später erhöhte das Auswärtsteam gar auf 2:4, nachdem ein Gegenspieler im Strafraum zu wenig konsequent gedeckt wurde und frei abschliessen konnte. Beide Tore waren aber auch qualitativ gut gemacht.

Doch Stäfa gab sich weiterhin nicht auf. In der 90. Minute brachte Pascal Fischer eine starke Flanke in die Mitte. Patrice Huber setzte sich energisch ein, der Torhüter konnte zuerst noch reagieren, landete jedoch samt Ball zum 3:4 im Netz. Das Heimteam warf nun alles nach vorne und suchte den späten Ausgleich. Der Treffer wurde dem Freistossschützen Fischer zugeschrieben.

Wie bereits beim Anschlusstreffer standen in der Nachspielzeit viele Stäfner weit aufgerückt. Dies nutzte Wetzikon in der 95. Minute eiskalt aus und entschied die Partie mit dem 3:5 endgültig.

Trotz der erneuten Niederlage zeigte das „Zwei“ Moral und Kampfgeist. Nun gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen und im nächsten Spiel wieder Punkte einzufahren.

Vielen Dank an den Ballsponsor SBD Bibliothekservice AG.

 

(mj)

Durch Ruckstuhl-Hattrick zum Heimsieg
11.05.2026

Durch Ruckstuhl-Hattrick zum Heimsieg

In einem packenden Spiel am Sonntag-Nachmittag gewinnt der frischgebackene Leader gegen Brüttisellen und grüsst nun von der Tabellenspitze. Nach dem 2:1 Anschlusstreffer drückten die Gäste vehement auf den Ausgleich, doch inmitten dieser Druckphase erzielte Ruckstuhl seinen Dritten Treffer. Das 3:2 kam dann zu spät, sodass Stäfa die drei Punkte im Frohberg liessen.

Das Spiel startet aus Stäfner Sicht optimal, den in der 6. Minute traf Ruckstuhl herrlich zum 1:0. Danach verlief das Spiel eher ruhig, wirkliche Grosschancen waren Mangelware. In der 33. Minute wurde Ruckstuhl von Erne in die Tiefe geschickt, und diese Chance lies sich der Stäfner Topscorer nicht nehmen und traf zum 2:0. Kurz vor der Pause hatte er dann noch die Möglichkeit auf das 3:0, allerdings verpasste er das Tor um Haaresbreite.

Nach dem Seitenwechsel geschah vor rund 200 Zuschauer zuerst nicht viel. In der 57. Minute gelangen den Gästen aus Brüttisellen eher aus dem nichts den Anschlusstreffer. Das gab den Gästen neuen Mut und so drückten sie stark auf den Ausgleich. Doch eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr kostete sie in der 62. Minute den dritten Treffer. Ruckstuhl traf nach einer herrlichen Flanke von Schmitt mit dem Kopf in die Maschen. Stäfa hatte nun das Geschehen mehrheitlich im Griff, und kamen ab und dann gefährlich vors Tor. Fanzun im Stäfner Tor musste gegen Ende des Spiels noch zwei riesige Paraden auspacken. Der 19-Jährige zeigte eine super Partie, gegen den Anschlusstreffer in der 93. Minute war er Chancenlos.

Nach diesen drei Punkten steht der FC Stäfa auf dem 1. Rang. Die Handschrift von Trainer Elmer ist klar sichtbar. Jeder weiss, was zu tun ist und die Verletzten Stammspieler werden von den Jungen Spieler super ersetzt. Es ist eine wahre Freude, diesem Team zuzuschauen.

Tore: 6. Ruckstuhl 1:0, 33. Ruckstuhl 2:0, 57. Kaba 2:1, 62. Minute Ruckstuhl 3:1, 93. Seidiji 3:2

Stäfa: Fanzun, Widmer (86. Elmer), Berger, Reichling (61. Saethre), Zucco, Erne, Lederer, Schmitt, Kelterborn (82. Hilfiker), Teixeira (61. Sommer), Ruckstuhl (74. Rasonyi)

 

(cm)

ZSU1: Kampf, Leidenschaft und drei Punkte in Baar
11.05.2026

ZSU1: Kampf, Leidenschaft und drei Punkte in Baar

Bei heissem Wetter trafen wir uns am Samstagnachmittag in Baar. Die Bedingungen waren alles andere als einfach: Nur 12 Spielerinnen standen zur Verfügung, zwei davon angeschlagen. Bereits in der Garderobe war von einer «30:70-Chance» die Rede. Klar war: Heute würde jede einzelne Spielerin kämpfen müssen. Das Aufwärmen wirkte konzentriert. Alle waren bereit, alles zu geben.

Um 18:00 Uhr wurde das Spiel angepfiffen. Unser erster Angriff führte den Ball schnell vor den gegnerische Strafraum. Joya Tognoni zog ab, ihr Schuss wurde jedoch geblockt und landete direkt vor den Füssen von Jil Graf. Diese traf bereits in der 1. Minute sehenswert zum 1:0 für uns.

Doch die Antwort der Gegnerinnen folgte sofort. Noch bevor wir richtig realisiert hatten, was gerade passiert war, stand der FC Baar bereits vor unserem Tor und erzielte in der 3. Minute den Ausgleich zum 1:1.

Das Spiel blieb intensiv, beide Teams kämpften leidenschaftlich um jeden Ball. In der 19. Minute dann der Rückschlag: Baar ging mit 2:1 in Führung. Doch wie schon zuvor liessen wir uns nicht unterkriegen. Nur eine Minute später antworteten wir erneut: Joya Tognoni traf mit einem starken Abschluss über die gegnerische Torhüterin hinweg zum wichtigen 2:2-Ausgleich.

Kurz vor der Pause folgte der nächste Jubelmoment. In der 46. Minute traf Lilly Hauser zum 3:2 für uns. Zwar versuchte die gegnerische Torhüterin den Ball noch aus dem Netz zu fischen, doch der Schiedsrichter entschied sofort auf Tor.

In der Pause wussten alle: Die zweite Halbzeit würde nochmals alles von uns verlangen. Doch jede Spielerin war bereit, weiterzukämpfen.

Nach Wiederanpfiff setzte der FC Baar uns zunehmend unter Druck. Immer wieder standen die Gegnerinnen gefährlich vor unserem Tor. Doch unsere Defensive hielt stark dagegen  und besonders Aline Henchoz zeigte im Tor einen unglaublichen Match mit starken Paraden.

In der 80. Minute sorgte erneut Joya Tognoni für Aufregung mit einem Distanzschuss. Der Ball landete im Tor, doch der Treffer wurde vom Schiedsrichter nicht gegeben – eine umstrittene Entscheidung. In den letzten fünf Minuten begann das grosse Zittern. Baar drückte auf den Ausgleich, doch unser Team kämpfte füreinander und liess sich den Sieg nicht mehr nehmen. Dann, in der 95. Minute, ertönte endlich der Schlusspfiff. Die Freude über diesen hart erkämpften Sieg war riesig. Dieser Sieg war nur dank einer starken Teamleistung möglich, zu der jede einzelne Spielerin ihren Beitrag leistete.

Am Samstag um 18:00 Uhr heisst es wieder ALLEZ ZSU! In Herrliberg treffen wir auf den FC Mels und wollen an die starke Leistung aus Baar anknüpfen.

(om)

FCS2: Drei verdiente Punkte in Volketswil
11.05.2026

FCS2: Drei verdiente Punkte in Volketswil

Am Samstagabend war unsere 2. Mannschaft in Volketswil gefordert. Nach der desolaten Leistung im letzten Ligaspiel vergangene Woche in Hinwil, musste eine Reaktion kommen. Das Spiel fing gut an. Beide Mannschaften getrauten sich mit Zug nach vorne zu spielen. Der FC Stäfa startete konzentriert ins Spiel, hatte jedoch bereits nach rund zehn Minuten Glück, dass der gegnerische Stürmer bei einer sehr aussichtsreichen Möglichkeit nur den Pfosten traf. In der 16. Minute konnte sich aber 
dann Joel Zollinger nach der Hereingabe von Mirza Jujic im entscheidenden Duell 
durchsetzten und zum 0:1 einschieben. Leider hielt diese Führung nicht besonders 
lange. Rund eine Viertelstunde später in der 33. Spielminute gelang dem FC Volketswil 
der Ausgleichstreffer. Mit ein wenig Pech fälschte der eigene Mann den Ball noch 
entscheidend ab, sodass er für Bernet im Tor unhaltbar war. Doch der FC Stäfa liess sich heute nicht beeindrucken von einem Gegentor und zeigte in der 44. Minute die direkte 
Reaktion, wiederum in Form von Joel Zollinger. Nach einem mustergültigen Pass von Robin Hilfiker hämmerte Joel Zollinger den Ball links oben in den Winkel. Was für ein Tag für Joel Zollinger, der heute übrigens zum ersten Mal in dieser Saison eine offensive Position einnahm und das Maximum daraus zu machen wusste. Mit dem 1:2 ging es in die Pause.
In der zweiten Halbzeit kontrollierte unser FC Stäfa 2 das Spielgeschehen mehrheitlich, 
bis es zu einem aussergewöhnlichen Zwischenfall kam. Unser Torwart Silvio Bernet 
bekam das Knie eines Gegenspielers unglücklich ins Gesicht und musste daraufhin 
benommen vom Platz. Von nun an war klar, es muss ein Feldspieler ins Tor. Mutig und 
entschlossen stellte sich Patrice Huber ins Tor. Im Verlauf der zweiten Halbzeit stellte er seine ausserordentlichen Fähigkeiten im Tor mehrmals unter Beweis. Er hielt 
dem FC Stäfa den Kasten dicht und parierte beeindruckend. In der 69. Minute gelang 
dem FC Stäfa dann der siegsichernde Treffer. Joel Birchmeier flankte nach einem klugen Laufweg gefährlich in den Strafraum, wo Joel Zollinger bereits lauerte. Doch am Ende brauchte dieser nichts gross zu machen und auch der Abwehrspieler des FC Volketswil konnte den Ball nicht vor dem eigenen Tor klären. So konnte sich Joel Birchmeier als Torschütze feiern lassen.
Anschliessend kam Silvio Bernet wieder ins Spiel und löste Patrice Huber wieder ab, der eine hervorragende Figur im Tor gemacht hatte. Der FC Stäfa verwaltete danach das 1:3 souverän und liess nicht mehr gross etwas anbrennen. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und der Effizienz vor dem Tor konnte ein verdienter Auswärtssieg eingefahren werden. Mit diesem Erfolg zeigte der FC Stäfa die gewünschte Reaktion und konnte dadurch einen Tabellenplatz gutmachen und immerhin einmal die rote Laterne abgeben.


(fe)

1. Mannschaft - Vertragsverlängerung des Trainerduos
06.05.2026

1. Mannschaft - Vertragsverlängerung des Trainerduos

Das Trainerdio unserer 1. Mannschaft verlängert seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre. 

Mit nur einem Punkt Rückstand auf Leader Veltheim (das Direktduell steht noch an) befindet sich unsere 1. Mannschaft weiterhin im Aufstiegskampf. Und das Trainerduo Elmer/Kelterborn, welches die Mannschaft vor bald drei Jahren übernommen, in die 2. Liga und dort direkt in die Spitzengruppe geführt hat, wird seine erfolgreiche Arbeit auf dem Frohberg über den Sommer hinaus weiterführen. Beide haben ihren laufenden Vertrag um zwei Jahre verlängert.

Der FC Stäfa freut sich über die Entscheidung der beiden und auf die weitere Zusammenarbeit.

Stäfa siegt trotz Sand im Getriebe
03.05.2026

Stäfa siegt trotz Sand im Getriebe

Mit einem 2:0 Auswärtssieg beim nach wie vor im Abstiegskampf steckenden FC Greifensee erfüllten die Seebuben ihre Pflicht, wenn auch ohne Glanz und Gala. Saethre per Kopf nach 60 Minuten und Revel mit der letzten Aktion des Spiels besiegelten das Schicksal der Oberländer. Die Punkte gehen letztlich verdient auf den Frohberg, es hätte aber durchaus auch anders herauskommen können.

Dass es in dieser Liga eng zu und her gehen kann, ist allseits bekannt. Insbesondere Teams im Abstiegsstrudel überraschen immer wieder mit guten Resultaten. So liess kürzlich Herrliberg beim Tabellenschlusslicht in Beringen wichtige Punkte liegen. Die Frage, ob diese tabellarischen Kellerkinder tatsächlich überraschen oder ob sie von den sogenannten Spitzenteams etwas allzu rücksichtsvoll zum Tanz gebeten werden, ist eher philosophischer Natur.

Man durfte gespannt sein auf den Auftritt der Stäfner. Wie hatten sie das Cup Aus nach gutem Spiel verarbeitet? Würden sie dieselbe Intensität aufs Feld bringen wie gegen Regensdorf? Die ersten Spielminuten zeigten rasch, dass Schwarz-Weiss nicht so recht in die Gänge kommen wollte. Wobei: Was heisst die ersten Spielminuten? Während der gesamten ersten Halbzeit hatte Stäfa Mühe, das gewohnte Niveau zu erreichen. Der FC Greifensee machte seine Sache gut und dem Gast damit das Leben schwer. Kurz nach Spielbeginn lag gar die Führung in der Luft. Mit einem Lattenschuss hatte Greifensee kein Glück, oder anders ausgedrückt: jenes Pech, das Mannschaften im Tabellenkeller oft anhaftet. Und beim FC Stäfa? Es fehlte an vielem, vor allem aber an Dingen, welche die Mannschaft bisher in dieser Saison ausgezeichnet hatten: an der unverhandelbaren Laufbereitschaft, an Präsenz in den Zweikämpfen und an der gewohnten Klarheit im Spiel nach vorne. Als neutraler Zuschauer war es schwierig zu erraten, wer an welcher Position in der Tabelle steht.

Trainer Elmer schien in der Pause die richtigen und vor allem deutlichen Worte gefunden zu haben. Diese erste Halbzeit entsprach nicht dem Anspruch, den die Mannschaft an sich selbst hat. Stäfa übernahm nun das Spieldiktat und drückte Greifensee in die eigene Hälfte. Die Stäfner Tugenden wie Entschlossenheit oder Engagement waren wieder da und die Führung lag mehrmals in der Luft. Allerdings stand im Greifenseer Tor ein Schlussmann, der offensichtlich wenig Lust hatte, sich an der Stäfner Ergebnisplanung zu beteiligen. Mehrfach hielt er glänzend.

Gegen den Kopfball Saethre’s nach 60 Minuten auf Flanke von Kelterborn war aber auch er machtlos. Wie schon oft in dieser Saison brachten die Einwechselspieler neuen Wind und zusätzliche Intensität ins Spiel. Auf der anderen Seite zollte Greifensee seiner grossen Laufbereitschaft vor der Pause zunehmend Tribut. Mehrfach hätte deshalb das 2:0 fallen können, ja müssen. Ruckstuhl, Kelterborn und Revel scheiterten wiederholt am Torhüter oder am Aluminium.

Und dann passierte Erstaunliches auf dem Sportplatz in Greifensee. Anstatt das Spiel souverän und sicher zu Ende zu spielen, liess Stäfa den Gegner nochmals aufkommen. Was die Zuschauer zu sehen bekamen, war ein mutiges Aufbäumen der Gastgeber und eine Stäfner Hintermannschaft, die unerklärliche Ballverluste und Stellungsfehler produzierte. Der Ausgleich lag gleich mehrfach in der Luft. Stäfa konnte aber auf einen souveränen Torhüter Thaler zählen, der hielt, was auf seinen Kasten kam. Greifensee bewies Moral und zeigte, weshalb man solche Spiele erst gewonnen hat, wenn der Schiedsrichter tatsächlich abgepfiffen hat. Das 2:0 für Stäfa fiel dann trotzdem noch. Ruckstuhl setzte sich in seiner typischen, hartnäckigen Art gegen mehrere Verteidiger durch und legte den Ball pfannenfertig für Revel auf.

Fazit: Einmal mehr bestätigte sich: Unter 100 Prozent Engagement und Laufbereitschaft wird es gegen jeden Gegner in dieser Gruppe schwierig. Die Fähigkeit, nach einer schwachen Phase zurückzufinden, sagt viel über die Mentalität dieser Mannschaft aus. Dass man gegen Ende der Partie nochmals ins Schwimmen kam, wird am Dienstag aber mit Sicherheit Thema der Nachbesprechung sein.

 

Greifensee: 200 Zuschauer

 

FC Greifensee - FC Stäfa 0:2

Tore: 60. Saethtre 0:1, 90+4 Revel 0:2

 

Stäfa: Thaler, Reichling, Eichenberger, Zucco, Erne, Lederer, Kohler (55. Widmer), Texeira (55. Ruckstuhl), Schmitt (70. Revel), Kelterborn, Saethre (80. Carvalho)

 

Bemerkungen:

Stäfa ohne: Rasonyi, Krammer, Sommer, Wetter, Wymann, Boos,

 

PS: Der Hamburger des Gastrobetreibers auf dem Sportplatz Greifensee ist ligaweit der beste.

 

(mk)

FCS2: Verdiente, aber am Ende zu deutliche Niederlage in Hinwil
03.05.2026

FCS2: Verdiente, aber am Ende zu deutliche Niederlage in Hinwil

Am Sonntagmittag gastierte unsere 2. Mannschaft beim FC Hinwil. Nach der enttäuschenden Heimniederlage gegen den FC Maur, musste eine Reaktion kommen. Leider fing das Spiel nicht gut an für den FC Stäfa als Hinwil in der 7. Spielminute schon das 1:0 machen konnte. 
Der Flügel konnte sich durchsetzen und den Ball dann mustergültig zum Teamkollegen spielen für das 1:0. Nach dem Gegentor musste der FC Stäfa eine Reaktion zeigen. Es kamen nach dem Gegentor einzelne Chancen für den FCS2 über ihren beiden Flügelspielern, aber die Chancen wurden leider nicht verwertet.
Das hat dann Hinwil ausgenützt und in der 26. Spielminute das 2:0 geschossen. Nach dem 2. treffer von Hinwil hat der FC Stäfa dann das Spiel etwas übernommen. Ein gefährlicher Freistoss von Sascha Wymann in der 38. Minute wurde immer länger und senkte sich beinahe unter die Latte, doch der gegnerische Torhüter reagierte stark und lenkte den Ball im letzten Moment via Querbalken darüber. Vor der Pause parierte Bernet einen Konter stark.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Stäfa den Druck deutlich. Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff kam es zu einer Grosschance: Nach einem schönen Steckpass von Michi Rasonyi tauchte Mirza Jujic alleine vor dem Tor auf, verzog jedoch knapp für das vermeintliche 2:1. Das Heimteam blieb defensiv kompakt, während unser „Zwei“ weiter anrannte. Der Einsatz stimmte, doch es fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. 
Nach einem Eckball für das Heimteam, stieg ein Hinwiler am höchsten und verwertete per Kopf zum 3:0. Gegen die Schlussphase hatte das Heimteam mehr Chancen und mehr Ballbesitz und haben noch 2 Tore geschossen in der Endphase des Spieles. Der Hinwil gewann das Spiel 5:0 gegen ein frustriertes FC Stäfa. Trotz dieser enttäuschenden Niederlage, geht es nächste Woche am Samstagabend weiter für unser „Zwei" auswärts gegen den FC Volketswil und es bietet sich die nächste Chance auf Punkte.

(ja)

Hauptsponsoren und Partner