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Eb - Gute Leistungen gegen physisch stärkere Gegner

15.12.2019

Eb - Gute Leistungen gegen physisch stärkere Gegner

Am Nachmittag des Sonntags, 15.12.2019, fanden sich Spieler, Trainer und Eltern in Buttikon in der schönen Mehrfachturnhalle ein. An diesem sonnigen, für die Jahreszeit warmen Tag, fand das gut besetzte Hallenmaster des FC Siebnen statt. Die Trainer Olivier und Janne boten für das Turnier den Goalie Luis sowie die Feldspieler Jeyan, Joel, Lauri, Liam, Luca, Neo, Tom und Valentin auf. Es wurde auf einem grossen Feld mit jeweils 6 Feldspielern gespielt und das Turnier wurde in 2 Vorrundengruppen ausgetragen. Anders als an vielen anderen Turnieren wurde nach den Vorrundenspielen nur noch Halbfinal und Final ausgespielt. Somit war die Ausgangslage klar, wollte man mehr als die Vorrundenspiele spielen, dann musste man einen der ersten beiden Plätze ergattern.

Nach dem Einlaufen und Einspielen stand der Heimclub Siebnen den Stäfnern als erster Gegner gegenüber. Es war auffallend, dass die Siebner durch das Band grösser und kräftiger waren. Es ist anzunehmen, dass ihre Spieler – wie die meisten an diesem Nachmittag – ein Jahr älter waren als unsere Jungs. Stäfa liess sich aber davon nicht beeindrucken. Man nahm die Zweikämpfe an und stand am Anfang defensiv sicher. Gegen vorne fehlte etwas die Bewegung und man konnte nicht wirklich viel Raum gewinnen. Dies war auch dem Umstand geschuldet, dass Siebnen sehr gut stand und defensiv kompakt war. Noch vor der Mitte des Spiels, konnte Siebnen in Führung gehen. Stäfa war defensiv zu wenig konsequent und liess den Gegner kombinieren. Ein Fehlpass aus der Abwehr leitete das 0-2 ein. Stäfa versuchte sich nochmal aufzulehnen. Nach einem Eckball kam der Ball zum aufgerückten Goalie Luis. Sein Schuss wurde aber geblockt und der anschliessende Konter führte zum Schlussresultat von 0-3. Trotz gutem Spiel musst sich Stäfa den physisch stärkeren Gegnern geschlagen geben und stand somit bereits etwas unter Druck, wollte man die Halbfinalambitionen noch hegen.

Im 2. Spiel hiess der Gegner Rapperswil Jona b. Stäfa hatte das Spiel jederzeit im Griff und kombinierte schön zusammen. Zu Beginn fehlte aber der unbedingte Zug aufs Tor und man hätte sich auch mal einen Abschlussversuch gewünscht. Zu oft wurde noch versucht den Ball einem anderen Spieler zuzuschieben. Gegen Mitte des Spiels war es Neo, welcher vom rechten Flügel den aufgerückten Lauri herrlich lancierte und Lauri versenkte den Ball unhaltbar im Tor zum 1-0. Stäfa verpasste es in der Folge den Sack früh zuzumachen und so war der Ausgang des Spiels lange offen, ehe sich Neo in der Offensive den Ball erkämpfte und sogleich zum Schlussresultat von 2-0 einschob.

Im dritten Spiel hiess der Gegner Wädenswil. Ähnlich wie Rapperswil Jona, waren die Wädenswiler körperlich nicht so überlegen, wie Siebnen und Team Glarnerland, das im vierten Spiel Gegner war. Somit gelang es Stäfa das Spieldiktat an sich zu reissen und den Gegner zu dominieren. Liam gelang nach einem Solo das 1-0. Nach einer akrobatischen Pirouette in einem Getümmel im Strafraum konnte Neo das 2-0 schiessen. Beim 3-0 ging es sehr schnell. Luis lancierte Neo am Flügel und der legte auf den völlig freien Jeyan auf, der nur noch einschieben musste. Beim 4-0 legte Lauri auf Neo auf. Neo war es dann beim 5-0 der abermals herrlich auf den völlig freien Jeyan auflegte, der sich nicht 2 mal bitten liess. Das 6-0 Schlussresultat erzielte Tom, nachdem er seinem Gegenspieler den Ball abnehmen konnte.

Im letzten Spiel stand das bis dahin ungeschlagene Team Glarnerland gegenüber. Dieses Team liess in den ersten 3 Spielen kein Gegentor zu. Das machte den Stäfner Anhang nicht gerade optimistisch, musste doch Stäfa mit 4 Toren Differenz gewinnen, sollte das Halbfinal noch drin liegen. Stäfa war bereit und stellte sich dem Gegner, der abermals physisch überlegen war. Trotz grosser Gegenwehr konnte sich Stäfa nicht durchsetzen und musste im Verlauf des Spiels vier Treffer hinnehmen. Es viel auf, dass einige Male die Zuordnung in der Verteidigung nicht stimmte.

Auf Grund der beiden Niederlagen gegen die beiden mit Abstand besten Mannschaften des Tages (die dann auch verdient den Final bestritten) schied Stäfa als Gruppendritter aus. Wäre man in der anderen Gruppe zugeteilt gewesen, hätte es wahrscheinlich mit dem Halbfinal gepasst. Zusammenfassend darf gesagt werden, dass Stäfa eine sehr starke Leistung zeigte und auch gegen die physisch stärkeren Gegner nicht aufsteckte und mitkämpfte. Einige Male stimmte die Zuordnung in der Verteidigung nicht, was mit etwas mehr Kommunikation untereinander verbessert werden könnte. Wenn man die Lehren aus diesen Spielen zieht, macht dies die Mannschaft noch stärker und fördert die Entwicklung. (sl)

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