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Frühzeitiges Aus beim Bolliger Cup in Dietikon (Eb)

09.01.2020

Frühzeitiges Aus beim Bolliger Cup in Dietikon (Eb)

Das Turnier in Dietikon begann um 11.30 Uhr, worüber alle froh zu sein schienen. Stäfa spielte mit Luis im Goal, Lauri, Joel, Lou, Liam, Neo, Luca und Joshua und wurden von Olivier und Janne gecoachet. 

Im 3. Spiel des Turniers griff Stäfa zum ersten Mal ins Geschehen ein. Stäfa wie auch Würenlos starteten in einem hohen Tempo. Zuerst war Würenlos am Drücker, dann Stäfa. Sie schossen und schossen aufs gegnerische Tor, bis Joshua per Nachschuss nach einem Schuss von Liam das 1:0 verbuchen konnte. Dabei blieb es bis am Schluss, obwohl das Resultat aufgrund der Chancen höher hätte ausfallen müssen. Es war für alle Anhänger des FC Stäfa eine nervenaufreibende Sache.

 

Nach einer Lichtshow, bei der alle Spieler und Trainer mit ihren Teams vorgestellt wurden, ging es für Stäfa weiter. Der Gegner hieß Niederweningen a. Nach dem Anpfiff ging es trotz Anspiel für die Gegner gleich in die gegnerische Hälfte. Der folgende Gegenangriff war eine 100% Chance, doch dank Luis, der auf der Linie noch retten konnte, blieb die Weste von Stäfa vorerst noch rein. Dann konnte Neo auf Pass von Liam das erlösende 1:0 schiessen. Stäfa war nun mehr am Ball als der Gegner, hatte jedoch weniger Abschlüsse. Das rächte sich in einem Gegenstoß, bei dem zwei Niederweniger alleine vor Luis auftauchten und er chancenlos war- 1:1. Die Verteidigung patzte in vielen Fällen, war irgendwie nicht auf der Höhe. Dann konnte Liam auf Pass von Joshua das 2:1, was zugleich der Siegestreffer war, schiessen. Auch hier hätte das Resultat viel höher ausfallen müssen/können. 

 

Im 3. und letzten Gruppenspiel traf Stäfa auf den bis dahin Gruppenersten, der die bisherigen zwei Spiele zu Null gewonnen hatte. Doch das schien die Stäfner nicht zu beeindrucken. Sie starteten schnell und voller Energie. So konnte Joshua bald das 1:0 nach Pass von Joel verbuchen. Luis zeigte in der Folge, wie auch wie in den bisherigen Spielen, seine Stärke im Tor. Seine ruhige und saubere Spielweise schien der Mannschaft Sicherheit zu geben und auch die umgestellte Verteidigung war nun stark. Joel konnte einen guten Schuss verzeichnen, worauf Joshua wenig später per Nachschuss das 2:0 schoss, was die Stäfner noch zusätzlich beflügelte. Sie waren nun am Drücker und schossen und schossen auf das gegnerische Tor, was die gegnerische Abwehr sichtlich nervös machte. So geschah es, dass Lauri, der kurz vor der Bande mit dem Ball am Fuß abbremste, vom Gegner, der hinter ihm nicht mehr abbremsen konnte, in die Bande geschubst wurde, worauf er pausieren musste und es einen Penalty gab. Den knallte Liam jedoch an den rechten Pfosten. Kurz darauf wurde das Spiel abgepfiffen- Stäfa war nun der Gruppensieger mit 9 Punkten. 

 

Im Viertelfinal traf Stäfa auf YF Juventus- den Gruppenletzten der anderen Gruppe. Eine auf dem Papier klare Sache. Doch das dies auf dem Platz ganz anders sein kann, wurde den Stäfnern schmerzlich vor Augen geführt. Gleich zu Beginn gerieten sie unter Druck. Es war eine andere Art Spiel, und statt ihr eigenes Spiel und Tempo zu spielen, übernahm Stäfa das Spiel von Juventus. Nach einem super Schuss von Lou endete der schnelle Gegenstoß im 0:1. Stäfa war etwas geschockt, raffte sich jedoch auf und konnte durch Neo zum 1:1 ausgleichen. Bald darauf fiel das 1:2 wiederum durch einen Nachschuss. Doch auch dieses Tor konnte Stäfa verdauen und glich durch Joshua mittels eines Abstaubers zum 2:2 aus, nachdem sein vorheriger Schuss an die Latte ging. Doch dann fiel das 2:3 durch einen hohen Weitschuss, sowie das 2:4 nach einem Freistoß in der eigenen Hälfte. Die angereisten Eltern rieben sich sichtlich verwirrt die Augen. Die Stäfner hatten trotz beherztem Spiel bis zum Schlusspfiff keine Antwort mehr auf die zwei Gegentreffer, verloren das Spiel und schieden somit vorzeitig aus dem Turnier aus. 

 

Dass Stäfa Eb bereits früh aus einem Turnier schied, war seit geraumer Zeit nicht mehr vorgekommen. Waren sich die Spieler deshalb zu sicher? Hatten sie dieses Spiel nicht ernst genug genommen? Hatten sie vergessen, dass ein Spiel erst gespielt werden muss, bevor man sich des Sieges (oder der Niederlage) sicher sein kann? Hätten sie so stark weitergespielt wie im besten, 3. Spiel hätten sie Chancen auf den Turniersieg gehabt. Aber so ist Sport. Manchmal kommt es ganz anders als man denkt. 

 

 

(un)

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