22.03.2026

Nach einer resultatmässig makellosen Vorbereitung, startete der FC Stäfa dementsprechend motiviert in die Rückrunde. Dies war auch gleich von Beginn weg zu sehen. Bereits in der 10. und 13.Minute gab es zwei gute Abschlüsse. Zuerst von Stäfas Ruckstuhl per Fuss, dann Kelterborn per Kopf. Beide verfehlten das Gehäuse nur knapp. 10 Minuten später kann sich Ruckstuhl an der Strafraumgrenze durchsetzen, sein Abschluss kann von Bassersdorfs Torhüter gerade noch über die Latte geklärt werden. Dann kommt in der 29. Minute der FC Bassersdorf das erste Mal in den Stäfner Strafraum und nach einem Kontakt zwischen Stäfas Berger und Basserdorfs Gross, zeigt der Schiedsrichter auf den Punkt. Maggia verwandelt diese Gelegenheit zum 1:0, auch wenn Stäfas Goalie, Thaler, noch dran war. Nach 30 Minuten drückender Überlegenheit Stäfas (8:1 Eckballverhältnis) musste sich der FCS erst mal von diesem Schock erholen.
Dies dauerte einige Minuten, aber Stäfa versuchte weiter über einen gepflegten Spielaufbau, was sich leider beim Zustand des Rasens als nicht einfach erwies, zu Erfolg zu kommen. Dennoch gelang Stäfa kurz vor der Pause, mehr als verdient, der Ausgleich zum 1:1. Stäfas Erne spielt Saetre auf dem Flügel an, Bassersdorfs Verteidiger verpasst das Spielgerät und Saethre braucht den Ball nur am herauseilenden Torhüter vorbeizuschieben.
Stäfa macht gleich weiter Druck nach dem Wiederanpfiff. Nachdem sich Teixeira und Ruckstuhl in der 48. Minute gegenseitig um den Abschluss bringen, kommt der Ball zu Kelterborn, welcher direkt abzieht, aber erneut kann Bassersdorfs Schlussmann Panagiotoulas klären.
In der 52. Spielminute kommt auch Bassersdorf, nach einem Eckball, zu einem gefährlichen Abschluss. Nur einige Minuten später eine strittige Szene im Strafraum von Bassersdorf. Diesmal wird Stäfas Berger zu Fall gebracht, der Pfiff des Schiedsrichters bleibt jedoch aus.
Nach einigen Wechseln auf beiden Seiten, wird Stäfas Saethre in der 67. Minute wieder durch Erne schön freigespielt und dieser trifft mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze zum 2:1 für Stäfa. Bassersdorf gibt sich jedoch noch nicht geschlagen und kommt in der 73. Spielminute zu einem guten Abschluss, welcher das Tor nur sehr knapp verfehlt.
Vorwiegend mit langen Bällen versuchen die Gäste nun ihr Glück. Ein solcher Ball gelangt zu Bassersdorf Stürmer und Stäfas Schlussmann Thaler versucht diesen mit den Händen an der Strafraumgrenze zu klären. Dies gelingt leider nur bis zu einem anderen Bassersdorfer, welcher den Ball direkt auf das Tor bringt. Stäfass Eichenberger versucht per Kopf zu klären, aber der Ball springt von der Latte zu Bassersdorfs Compagnino, welcher nur noch einzunicken braucht. 2:2.
Die hektische Schlussphase mit vielen Fouls bleibt ereignislos und so bleibt es beim Remis. Sicherlich nicht der gewünschte Start, den man sich erhofft hatte, aber nach der 2:1-Führung, war Stäfa heute da und dort doch zu anfällig.
Am Donnerstag geht es bereits weiter im Cup ¼ -Final in Zürich gegen Blue Star!
Zuschauer: 210
Stäfa: Thaler, Eichenberger, Berger, Zucco, Widmer (85. Reichling), Teixeira (59. Revel), Lederer (73. Kohler), Erne, Saethre, Ruckstuhl (73. Rasonyi), Kelterborn (59. Schmitt)
Bassersdorf: Panagiotoulas, Ekli, Dominguez Abad, Duske (62. Lavrnja), Morf (46. Baumgartner), Balmer, Lopes Teixeira (22. von Büren), Amdiy, Gross (61. Compagnino), Maggio (61. Nagel), Correia Santos
(rs)