23.08.2026

Von Beginn an zirkulierte der Ball mehrheitlich in Stäfas Reihen. Nach knapp vier Zeigerumdrehungen zappelte derselbe auch das erste Mal im Netz. Leonhardt war es, welcher das Spielgerät mittels gütiger Unterstützung von Bäretswil Hintermannschaft (klassischer Ablenker) zum 1:0 im Gehäuse unterbringen konnte (4.).
Ton- und Gangart des Spiels bestimmte im Anschluss weiterhin das Heimteam. Bäretswil gelang nur selten ein Vorstoss in die gegnerische Platzhälfte. Oliveira schliesslich fasste sich an der Strafraumgrenze ein Herz und schlenzte den Ball, nach mustergültiger Vorarbeit von S. Reichling, traumhaft zum 2:0 in die Maschen (19.)!
Der Torhunger der Stäfner war damit noch lange nicht gestillt. Weiter powerte das Team ohne Unterlass in Richtung Gästetor – immer mit der nötigen Portion Sicherheit und ohne vernachlässigen der Abwehrarbeit. Und wenn doch ein Bäretswiler vor Torwart Klarer auftauchte, so sah dieser seinen Schuss mirakulös von Stäfas Schlussmann abgewehrt (29.).
So wurde über die Flügelpositionen weiter mächtig Druck gemacht. Oliveira schüttelte seinen Gegenspieler ein ums andere Mal ab, kurz nach Ablauf der ersten halben Stunde gelang im das wieder: Aufmerksam spielte er den Ball scharf von der Grundlinie in den Strafraum, S. Reichling liess sich nicht zweimal bitten und vollendete gekonnt zum 3:0 (32.).
Den Schlusspunkt in einer unterhaltsamen ersten Halbzeit setzte Birchmeier. Mittels Volleyschuss im Fallen erzielte er den Treffer zum 4:0 (45.), ein sehenswerter Abschluss zur Halbzeit der Partie.
Nach dem Unterbruch gelang es den Schwarzweissen erst nach knapp einer Viertelstunde wieder, Ordnung ins Spiel zu bringen. Ab dann aber spielte weiter nur eine Mannschaft. Teils wurden fahrlässig Topchancen liegengelassen oder die Angreifer wurden aus abseitsverdächtiger Position zurückgepfiffen. Der letzte Treffer der Partie war Routinier Pfammatter bestimmt.
Nachdem kurz zuvor sein erster Versuch gerade noch vom Torwart abgewehrt wurde, fand sein zweiter Abschluss (nach Vorlage von Jujic) den Weg zum 5:0 ins Tor (83.).
Stäfa war bis zum Schlusspfiff weiterhin tonangebend, ohne allerdings das Score weiter zu erhöhen. Eine engagierte Leistung wurde mit den ersten drei Zählern belohnt, ein optimaler Start in die neue Saison.
FC Stäfa 2 – FC Bäretswil 1 5:0 (4:0)
Frohberg. 120 Zuschauer
SR: Meyer
Tore: 4. 1:0 Leonhardt, 19. 2:0 Oliveira, 32. 3:0 Reichling, 45. 4:0 Birchmeier, 83. 5:0 Pfammatter
FC Stäfa 2: Klarer, Sommer (58. Zollinger), Oestreicher, Feltre, Reichling N., Lussi (42. Panzo), Hilfiker (68. Pfammatter), Leonhardt (58. Hunziker), Oliveira (65. Enzler), Reichling S. (72. Lechner), Birchmeier (50. Jujic)
FC Bäretswil 1: Zinniker, Steiner, Casutt, Ruggerio, Clauss, Viana, Zoubos, Sadiku, Tzionas, Mortellaro, Hartmann (Brunner, Sadikovic, Sager, Schmidlin, Marzorati, Meier, Raro)
(rb)