Newsarchiv

zurück

Steigerungslauf mit fehlender Krönung (Eb)

25.11.2019

Steigerungslauf mit fehlender Krönung (Eb)

Am 24.11.2019 trafen sich in aller Herrgottsfrühe (um 8.00) Eltern und Mannschaft in Effretikon ein. Das Chlausturnier der ersten Stärkeklasse stand auf dem Programm. Aufgeboten waren Luis als Goalie, sowie die Feldspieler Jeyan, Joel, Liam, Luca, Neo, Roque und Valentin. Gespielt wurde auf einem grossen Feld in einer Doppelturnhalle ohne Banden. Die Tore waren für ein Hallenturnier auch sehr gross. Für Erstaunen sorgte der Futsal Ball, der für das Spiel gebraucht wurde, war er doch relativ weich und rollte nicht sehr gut, was Schüsse und das Passspiel – wie sich zeigen sollte – erschwerten. 

Um 8.55 stand das erste Spiel gegen Zürich Schwamendingen an. Stäfa schien noch nicht richtig wach gewesen zu sein, wurden sie doch am Anfang gleich überrascht. Dies sollte ein Weckruf gewesen sein, war es doch im Anschluss Liam, der mit einem Pfostenschuss die Stäfner Ambitionen anmeldete. Es folgten 2 weitere Pfostenschüsse von Neo und Goalie Luis. Neo war es dann, der eine Grosschance vergab. Dann ging es schnell in die andere Richtung und Schwamendingen ging 0-4 in Führung. Individuelle Fehler, Ballverluste und Stellungsfehler ermöglichten die Tore. Luis wurde ein übers andere Mal alleine gelassen. Mehr als ein weiterer Lattenschuss von Liam lag nicht mehr drin. Man darf konstatieren, dass dieses Spiel mit etwas mehr Glück einen anderen Verlauf hätte nehmen können.

Im zweiten Spiel stand den Stäfnern Embrach gegenüber. Wieder begann Stäfa zaghaft und die Zuspiele waren wenig präzise. Ein Abspielfehler in der Verteidigung führte zum 0-1. Fortuna schien wieder nicht auf der Seite von Stäfa zu sein, traf doch Liam abermals das Metall. Die Zuschauer schienen sich schon mit einer weiteren Niederlage abzufinden, aber die Spieler gaben sich dem Schicksal nicht hin und kämpften. Mit einem Solo glich Liam 30 Sekunden vor Schluss aus. Stäfa blieb dran und Valentin eroberte gleich nach dem Anspiel an der Outlinie den Ball, brachte ihn zu Liam, welcher den noch besser positionierten Joel sah, welcher zum vielumjubelten 2-1 einschob.

Auf Grund der Resultate in der Gruppe war das Spiel gegen RedStar Zürich bereits das Schicksalsspiel für Stäfa. Es musste ein Sieg her, sonst hätten die Halbfinalambitionen abgeschminkt werden müssen. Zu Beginn fiel Neo positiv auf, vergab aber zweimal in aussichtsreicher Lage. Ein Tor wollte trotz gutem Spiel lange nicht gelingen. Es war dann Jeyan, der in einem Gewusel dem Ball eine Richtungsänderung Richtung Tor gab. Der Goalie von RedStar machte dabei nicht die beste Figur und liess den Ball zum 1-0 durch. Kurz danach liessen die Mitspieler Luis im Regen stehen und die zwei Stürmer von RedStar, welche allein auf ihn zukamen, konnten sich aussuchen, wie sie das Tor schreiben wollten. Kurz vor Schluss vergab Roque in aussichtsreicher Position und alleine vor dem Torhüter das wichtige 2-1. Aber Stäfa gab wiederum nicht auf und glaubte an die Chance. Es war Valentin, welcher kurz vor Schluss Liam lancierte, welcher zum entscheidenden 2-1 einschob. 

Im letzten Spiel war die SV Höngg der Gegner. Das Spiel war weniger intensiv als die vorherigen. Ein individueller Fehler in der Abwehr liess Höngg in Führung gehen. Ansonsten stand die Abwehr aus Luca und Joel, wie über grosse Strecken des Turniers konsequent und sicher. Es war wiederum Valentin, der kurz vor Schluss Liam lancierte, welcher zum 1-1 traf. Damit war Stäfa als Gruppenzweiter für die Halbfinals qualifiziert.

Ohne den Platz zu verlassen, begann für Stäfa direkt im Anschluss das Halbfinale gegen Gastgeber Effretikon. Es sollte die beste Leistung von Stäfa sein und den Aufwärtstrend bekräftigen. Liam legte früh für Neo auf, der das 1-0 schoss. Beim 2-0 konnte Liam von einem Abspiel direkt in seine Beine des Goalies von Effretikon profitieren. Neo legte kurz darauf mit einem Traumzuspiel auf Jeyan auf, der das 3-0 schoss. Liam „bedankte“ sich wieder mit 2 Toren für Zuspieledes Torhüters von Effretikon. Mit 5-0 stand man klar und verdient im Halbfinale.

Dort stand wiederum Schwamendingen als Gegner gegenüber. Die Spieler von Stäfa schienen müde und es fiel auf, dass die Laufbereitschaft fehlte. Das war schade, denn mit einer etwas aufmüpfigeren und schnelleren Spielweise wäre dieser Gegner zu packen gewesen. Die Revanche für die Niederlage im Gruppenspiel wollte nicht gelingen. Zu wenig konsequent wurde verteidigt, oder versucht Ballverluste wettzumachen. Wiederum gelangen Schwamendingen 4 einfache Tore und man lag 0-4 zurück. Neo konnte auf Pass von Liam nur noch den Ehrentreffer verbuchen.

Alles in allem erreichte Stäfa somit den guten 2. Platz. Insbesondere im Final fehlte etwas die Spritzigkeit und die mentale Bereitschaft nochmals alles zu geben. Wäre diese dagewesen, hätte der Steigerungslauf über den Morgen allenfalls noch vollends gekrönt werden können.

 

(sl)

Hauptsponsoren und Partner