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Stäfa kehrt auf die Siegesstrasse zurück.

01.10.2019

Stäfa kehrt auf die Siegesstrasse zurück.

Das Heimspiel gegen Pfäffikon gewannen die Stäfner 2:1. Damit rückt Stäfa bis auf einen Punkt auf Leader Meilen heran. Die erste Halbzeit des Duells zwischen Stäfa und Pfäffikon war gekennzeichnet von einer beeindruckend hohen Konzentration der Akteure auf beiden Seiten. Auffallend viele harte Zweikämpfe trugen zur Intensität des Spiels bei, allerdings bei wenigen Torchancen hüben wie drüben. Schiedsrichter Fazliji Zecirja gelang es trotz aufkommender Emotionen, auch mit der Verteilung von sechs gelben Karten, die Leitung im Griff zu behalten. 
Über gewisse Strecken der Partie verzeichnete Pfäffikon mehr Druck. Aber einem Paukenschlag gleich gelang Nils Grolp in der 45. Minute das 1:0 für Stäfa. Eine Freistoss Flanke von Dejan Stojakovic beförderte er per Kopf ins Lattenkreuz. «Ich stand erst extra im Abseits, um nicht gedeckt zu werden. Dann machte ich einen Schritt zur Seite. Der Ball kam auf mich zu. Ich brauchte ihm mit dem Kopf nur die Richtung zu geben», erklärte der linke Flügelstürmer.
Nach dem Seitenwechsel trugen erneut lange Zeit die Gäste dem Spiel den Stempel auf. In der 50. Minute profitierten sie von einer kollektiven Unkonzentriertheit der Stäfner. Pfäffikon lies den Ball ungestört von rechts nach links und dann in die Mitte zirkulieren, wo S. Buchs völlig allein gelassen zum 1:1 einschob. «Wegen solchen Unkonzentriertheiten sind wir letzte Saison abgestiegen», seufzte Stäfas Captain Nico Monn und ergänzte: «Heute aber sind wir zurück gekommen. Für uns war es ein richtungsweisendes Spiel. Denn irgendwo im Hinterkopf ist bei uns schon auch der Gedanke an den Wiederaufstieg vorhanden.» Letzteres Vorhaben wurde unterstützt vom Spielzug in der 88. Minute: Ein hoher Ball sorgte für eine Spielertraube an der Fünferlinie. Pfäffikons Torhüter Yves Altermatt konnte den Ball nicht festhalten oder wegspedieren, dieser landete bei Dejan Stojakovic und er vollendete zum siegbringenden zweiten Tor von Stäfa. «Ja, es war ein Abpraller, das Tor war weit offen, der Goalie stand auf der Seite», schilderte der Siegtorschütze die Szene.

Stäfas Trainer Urs Fritschi zog nach dem Schlusspfiff entspannt sein Fazit: «Mit der ersten Hälfte bin ich zufrieden. Obwohl wir auch in der zweiten Halbzeit gleich spielen wollten, gelang uns dies nicht. Pfäffikon ist eine gute Mannschaft. Ein Unentschieden wäre nicht unverdient gewesen.»

Frohberg: 180 Zuschauer    

FC Stäfa – FC Pfäffikon  2 : 1  Tore: 45. Grolp, 1:0,  50. S. Buchs, 1:1, 88. Stojakovic 2:1 

Stäfa: Brecher; Monn, Eichenberger (60. Roth), Maloku, Wymann; Funk (74. Kohler), Hasanagic, Reidt, (80. Taskale), Bajrami (92. Reidt); Grolp (86. Stojakovic) Stojakovic (58. Lang)   

 

Bemerkungen: 

Schiedsrichter: Fazliji Zecirja 

Verwarnungen: Stäfa 3, Pfäffikon 3

(bf)

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