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Fa: Starke Vorrunde, welche nicht vollständig gekrönt werden konnte

11.03.2019

Fa: Starke Vorrunde, welche nicht vollständig gekrönt werden konnte

Am Samstag 02.03.2019 machten sich 7 Spieler auf an eines der letzten Hallenturniere nach Dietlikon. Der Metzgerei Müller Cup fand statt und Treffpunkt war um 12.30. Auf Grund der warmen Temperaturen und dem Treffpunkt um die Mittagszeit, haben sich einige Väter auf eine Wurst an der Sonne gefreut. Der Cup machte aber seinem Namen keine Ehre und wider Erwarten hatte die Metzgerei Müller keinen Grill aufgestellt. Auch sonst war das Catering eher dürftig und einige Eltern – auch von anderen Mannschaften – machten sich auf den Weg in nahegelegene Supermärkte, sich mit Essen und Trinken einzudecken.

Die Spieler kümmerten diese Probleme nicht und sie machten sich mit Trainer Olivier und Edelfan Neo, der die Mannschaft unterstützte, obwohl er nicht für das Turnier aufgeboten war, auf in die Kabine zum Umziehen. Kurz darauf waren Jerome, Joel, Lauri, Liam, Mario, Valentin und Vincent umgezogen und machten sich auf zum Einlaufen.

Die Spiele fanden auf einem relativ grossen Feld statt und die Tore waren breit und hoch. Die Mannschaften spielten jeweils mit einem Torhüter und 5 Feldspielern. Dies bedeutete, dass die Spieler viel Einsatzzeit bekamen, da nur ein Auswechselspieler dabei war. Stäfa wählte eine 2-1-2 Aufstellung. Diese Aufstellung und Ordnung wurde in der Regel gut gehalten was ein Spiel über die Breite und Flügel möglich machte.

Im ersten Spiel stand Wallisellen gegenüber. Wallisellen machte wenig fürs Spiel und agierte relativ passiv. Stäfa liess sich etwas davon anstecken und verpasste es den Gegner stark unter Druck zu setzen. Dennoch stand der Sieg nie auf der Kippe. Stäfa ging früh nach einem Abspielfehler durch Liam 1-0 in Führung. Alle Feldspieler deckten ihre Gegner, so dass der Goalie von Wallisellen zum Fehler provoziert wurde. Dem 2-0 ging ein Eckball voraus. Das daraus folgende Durcheinander nutze Liam zu einem Abstauber. Einige Unachtsamkeiten in der Defensive führten dazu, dass Goalie Mario den Ball aus dem Maschen holen musste. Beim 3-1 konnte Liam von einem schönen Zuspiel von Valentin profitieren. Der Auftakt war somit gelungen.

Im zweiten Spiel hiess der Gegner Zürich-Affoltern. Zürich-Affoltern presste sehr stark und ging hart in die Zweikämpfe. Stäfa liess sich am Anfang etwas davon einschüchtern, konnte aber dann je länger je besser dagegenhalten. Ein Abwehrfehler führte zum 0-1, Goalie Vincent konnte den Fehler nicht mehr ausbessern. Kurz darauf lancierte Valentin Joel, der das 1-1 markierte. Lauri konnte beinahe die Führung markieren, doch der Pfosten rettete für Zürich-Affoltern. Ein erneuter Abwehrfehler führte zur erneuten Führung von Zürich-Affoltern. Anschliessend stellte sich Stäfa auf die Spielweise ein und übernahm das Spieldiktat. Liam glich mit einem Weitschuss zum 2-2 aus. Direkt nach dem Anspiel nutze Jerome eine Unsicherheit von Zürich-Affoltern aus und brachte Stäfa mit 3-2 das erste Mal in Führung. Beim 4-2 konnte Joel von einem schönen Freistosspass von Liam profitieren. Das 5-2 Schlussresultat markierte Liam nach einem Solo.

Im dritten Spiel kam es zum Spitzenspiel gegen Küsnacht F1. Sowohl Küsnacht als auch Stäfa hatten nach 2 Spielen das Punktemaximum. Somit war klar, dass der Sieger dieses Spiels die Halbfinalqualifikation auf sicher hatte. Das Tor hütete Valentin für dieses Spiel. Stäfa begann stark und Jerome konnte einen Abwehrfehler ausnutzen und das 1-0 markieren. Dem 1-1 ging ein dummer Ballverlust in der Verteidigung voraus. Dem Spiel von Stäfa fehlte etwas der Spielfluss und man produzierte wenig Zusammenhängendes. Leider verlor Stäfa viele Zweikämpfe, Dribblings und das Spiel stand auf Messers Schneide. Kurz vor Schluss spielte Stäfa wieder einmal schnell zusammen. Valentin parierte einen Schuss und spielte direkt auf Liam. Dieser leitete schnell auf den freistehenden Joel weiter, welcher das 2-1 markiert. Stäfa konnte den Vorsprung über die Runden bringen und stand somit bereits im Halbfinal.

Im 4. Spiel gegen Phönix-Seen stand Jerome zwischen den Pfosten. Phönix-Seen spielte sehr körperbetont und es war schwierig für Stäfa ein sauberes Spiel aufzuziehen. Das 1-0 markierte Liam mit einer lupenreinen "Spitzguuge". Nach einem nicht gepfiffenen Foul konnte Phönix-Seen ausgleichen. Nach einigen vergebenen Grosschancen, war es Vincent, der nach Pass von Liam das finale 2-1 markieren konnte.

Somit stand Stäfa mit dem Punktemaximum im Halbfinale, wo es gegen Brüttisellen ging. Dieses Spiel war eines zum Vergessen. In den ersten 3 Minuten, musste Goalie Lauri bereits 5 mal hinter sich greifen. Verständlich litt das Selbstvertrauen nach diesem 0-5 etwas, dennoch gelang es Stäfa nach einem Eckball von Valentin durch Jerome noch das 1-5 zu schiessen. Nochmals Jerome schoss mit einem Weitschuss das 2-5. Insbesondere in den ersten Minuten fehlte Stäfa jegliche Zuordnung in der Verteidigung und Brüttisellen konnte relativ ungehindert die 5 Tore schiessen. Somit vergab Stäfa die gute Ausgangslage der Vorrunde und musste mit dem Spiel um Platz 3 vorlieb nehmen.

Im Spiel um Platz 3 stand Küsnacht F2 gegenüber. Wiederum gelang es Stäfa nicht ein sauberes Spiel aufzuziehen. Es wurden wenige Pässe gespielt und vieles basierte auf Einzelaktionen. So war es auch bei den beiden Toren durch Joel, welcher mit 2 Weitschüssen erfolgreich war. Somit war Stäfa nach dem 2-0 auf dem dritten Platz und durfte einen Pokal mit nach Hause nehmen. 

Einen weiteren Pokal erhielt Liam, welcher von den anderen Trainern als einer von 5 Feldspielern in das All-Star-Team des Turniers gewählt wurde. Herzliche Gratulation zu dieser verdienten Auszeichnung.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass Stäfa es etwas verpasste sein sonst gutes Passspiel aufzuziehen. Insbesondere wenn Gegner stark pressen, sind die Spieler in Einzelaktionen verfallen, was nicht immer zielführend ist. Bei Gegnern die stark pressen, wäre es allenfalls wichtig, dass die Spieler mehr laufen und sich anbieten, um gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. An diesem Samstag war das Spiel jedoch oft zu statisch. Positiv ist hervorzustreichen, dass Stäfa nach dem negativen Start im Halbfinal nicht aufsteckte und dann im Spiel um Platz drei noch als Sieger vom Platz ging. (of)

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