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Fa: Sehr souveräner Auftritt, welcher nicht gekrönt werden konnte

23.01.2019

Fa: Sehr souveräner Auftritt, welcher nicht gekrönt werden konnte

Am 20. Januar 2019 fanden 2 Turniere parallel statt. Somit teilten Janne und Olivier die Mannschaft auf und ein Teil machte sich auf in Uetikon auf Pokaljagd zu gehen. Der andere Teil, bestehend aus Lauri, Lou, Luis, Mario, Neo, Roque, Tom, Valentin, Vincent versuchte selbiges in Wädenswil. Janne amtete als Coach des Teams in Wädenswil. Wieder galt es sich früh aus den Federn zu begeben, denn der Treffpunkt war um 07.40 in der Dreifachturnhalle in Wädenswil. Auch wenn das Ziel kurz nach der Abfahrt auf der anderen Seeseite bereits zu  sehen war, dauerte die Anreise via Rapperswil doch eine gute halbe Stunde. Umso erfreuter waren die Eltern, als sie sahen, dass der FC Wädenswil gewappnet war eine gut bestückte Festwirtschaft auf die Beine stellte. Aus sonst war das Turnier ausgezeichnet organisiert und es war in der Halle in jederlei Hinsicht angenehm. Weder war es zu heiss, noch zu kalt und es stinkte auch nicht. Zudem war die Zuschauertribüne gross und übersichtlich, so dass man einen guten Blick aufs Spielfeld hatte. Weiter sorgte ein Securitas für Sicherheit. Ob dieser erst nach dem Vorfall letzte Woche in Uetikon aufgeboten wurde, oder schon von Anfang an im Konzept war, entzieht sich unserer Kenntnis.

Nachdem alle Geburtstage auf dem Mannschaftsblatt eingetragen waren, begaben sich die Jungs mit Janne in die Kabine zum Umziehen und zur Mannschaftsbesprechung. Janne musste in der Kabine die richtigen Worte zum Wachwerden gefunden haben. Die Jungs waren so was von bereit fürs erste Spiel gegen Horgen B. Das Team stand sehr kompakt und hoch und übte ein hohes Pressing aus. Horgen B kam überhaupt nicht ins Spiel und ein über das andere Mal konnte Stäfa die Angriffe abfangen und ihrerseits Chancen kreieren. Nach einem schönen Eckball von Valentin konnte Neo das 1-0 markieren. Stäfa hielt den Druck aufrecht und beinahe hätte Valentin auf 2-0 erhöhen können. Sein Schuss landete aber am Pfosten. Wenig später wurden die Bemühungen von Stäfa belohnt. Vincent setzte Valentin herrlich ein, welcher das 2-0 markieren konnte. Stäfa hatte immer noch nicht genug und presste weiter. Dies wurde belohnt, konnte doch Vincent nach einer Balleroberung das 3-0 schiessen. Tom gelang wenig später das 4-0. Anschliessend liess Stäfa etwas nach, was Horgen Möglichkeiten eröffnete. Mehr als das 4-1 und eine Pfostenschuss lagen aber nicht drin. Stäfa hatte die ersten 3 Punkte sehr verdient. 

Im zweiten Spiel übernahm Vincent das Goalietrikot von Mario. Gegner war Wädenswil E. Stäfa hatte etwas weniger Ordnung im Spiel und so musste Vincent einige Male sein Können im Tor zeigen, um einen Rückstand zu verhindern. Nach und nach kam Stäfa besser ins Spiel und so war es Lou, der nach schönem Pass von Roque das 1-0 erzielte. Dies weckte die Lust in Lou und er setzte gleich wieder zu einem Schuss an, der aber am Pfosten abprallte. Tom schoss das 2-0 mit einem Weitschuss aus der eigenen Hälfte. Das 3-0 war eine Duplizität des 1-0. Roque spielte nach einer Balleroberung einen Pass auf Lou, der das Tor erzielte. Beim 4-0 konnte Lou vom Zuspiel von Luis profitieren. Lauri gelang das 5-0 nach Zuspiel von Mario. Danach verbuchte Stäfa nochmals 3 Pfostenschüsse durch Lauri (zweimal) und Neo. Das zwischenzeitliche 5-1 durch Wädenswil brachte Stäfa nicht aus der Ruhe. Beim 6-1 konnte Mario vom Zuspiel von Valentin profitieren. Den Endstand von 7-1 markierte Neo auf Zuspiel von Lauri.

Im dritten Spiel gegen Wädenswil D hütete Valentin das Tor. Wädenswil D war deutlich schwächer als die beiden vorherigen Gegner. Dies veranlasste Stäfa vom kompakten Pressing und guten Zusammenspiel abzuweichen. Jeder versuchte auf eigene Faust Tore zu erzielen. Das ist einerseits verständlich, andererseits, wäre es auch eine Möglichkeit gegen einen solchen Gegner, dass Passspiel weiter zu verbessern. Entsprechend, war das Spiel nicht sehr schön anzusehen. Die ersten 4 Tore durch Vincent, Neo, Lauri und nochmals Neo basierten alle auf Einzelleistungen resp. Weitschüssen. Beim 5-0 konnte Neo von einem Pass von Lauri profitieren. Vincent verwertete eine Vorlage von Mario zum 6-0. Luis und Lou schossen mit Weitschüssen Stäfa 8-0 in Front. Kurz vor Schluss liessen die Vorderleute Valentin im Stich und so konnte Wädenswil D noch den Ehrentreffer schiessen.

Anschliessend Stand das Spiel gegen Wädenswil B auf dem Plan. Stäfa war immer noch etwas im Modus vom Vorspiel, klappte doch das Zusammenspiel am Anfang noch nicht so gut. Nach diesen anfänglichen Schwierigkeiten kam Stäfa besser ins Spiel und so konnte Roque nach Pass von Lou das 1-0 erzielen. Luis gelang nach Vorlage von Lou das 2-0. Nach einem Goaliefehler von Lauri kam Wädenswil auf 2-1 heran. Lauri machte seinen Fehler sogleich wieder gut mit einer starken Parade gleich im Anschluss. Luis markierte das 3-1 mit einem Gewaltschuss. Nach einem Ballverlust konnte Wädenswil mit einem Konter das 3-2 erzielen. Stäfa behielt die Nerven und Valentin konnte einen super Pass von Neo zum 4-2 verwerten. Valentin war auch für das 5-2 Endresultat besorgt. Er konnte einen Abstoss von Lauri verwerten. 

Im letzten Gruppenspiel gegen Richterswil hütete Tom das Tor. Er verbrachte ruhige 13 Minuten. Stäfa hatte das Spiel im Griff. Luis konnte einen Traumpass von Valentin zum 1-0 verwerten. Dem Zuspiel von Valentin ging eine schöne Passstaffette voraus. Das war eines der am schönsten herausgespielten Tore. Lou konnte mit einem Weitschuss in den Winkel auf 2-0 erhöhen. Beim 3-0 profitierte Mario von einem Goaliefehler. Lauri sorgte mit einem Weitschuss zum 4-0.

Somit stand Stäfa mit dem Punktemaximum und einem Torverhältnis von 26-5 im Halbfinale. Dort trafen sie auf die beste Wädenswiler Mannschaft. Tom war wieder im Tor, da er auf Grund einer Verletzung nicht mehr gross rennen konnte. Eines vorweg: Er machte seinen Job sehr gut und verhinderte insb. mit einer Abwehr ein frühes Gegentor. Stäfa spielt wieder kompakt und übte Pressing aus. Vincent gelang das 1-0. Sein Schuss wurde abgelenkt und somit für den Goalie unhaltbar. Valentin erhöhte kurz darauf auf 2-0. Das beruhigende 3-0 schoss Luis mit einem Weitschuss. Lou markierte mit einem Heber das 4-0 Endresultat. Wädenswil war nicht in der Lage Stäfa voll zu fordern. Zu gut stand Stäfa und zu ballsicher agierten sie.

Im Final stand wieder Horgen B, welche im ersten Spiel des Tages 4-1 geschlagen wurden, auf der Gegenseite. Nach der Vorstellung der Spieler wollte das OK etwas Pathos verbreiten und kündigte die Nationalhymne an. Dumm nur, dass die deutsche Hymne angespielt wurde. Das Spiel war sehr umkämpft und ausgeglichen. Tom war wieder Goalie und konnte dem Anfangsdruck mit einigen Paraden standhalten. Dennoch geriet Stäfa 0-1 in Rückstand. Es ist lobend anzumerken, dass Stäfa die Linie nicht – wie auch schon in der Vergangenheit – verlor und konsequent weiter zusammenspielte. Valentin verpasste den Ausgleich nur knapp als sein Schuss das Tor knapp verfehlte. Nach einer Ecke konnte Horgen auf 0-2 erhöhen. Es war wiederum Valentin der beinahe ein Tor erzielte, sein Schuss aber fand nur den Pfosten. Kurz danach machte Horgen das 0-3. Lou traf im Anschluss nur die Latte. Somit musste Stäfa dem FC Horgen den Turniersieg überlassen.

Was über den Tag auffiel war, dass Stäfa das erste Mal mit 2 Blöcken à 4 Feldspielern spielte. Dies war dem Umstand geschuldet, dass die Spiele 13 Minuten dauerten. Immer nach ca. 6 bis 7 Minuten wechselten alle Feldspieler auf einmal. Dies wurde während dem ganzen Turnier aufrechterhalten, mit wechselnden Torhütern und Positionen. Es war beeindruckend, wie die Jungs mit den verschiedenen Positionen klarkamen und auf jeder Position verstanden was zu tun war. Auch wurden die jeweiligen Positionen gehalten und das Spiel wurde breit gemacht. Es war richtig schön anzusehen, wie Stäfa zusammenspielte. Dies wurde uns vermehrt von Eltern von gegnerischen Mannschaften attestiert. Hier werden nun die Früchte der vielen Trainingsstunden und des Konzepts des Trainerteams geerntet. Wir dürfen gespannt sein, wie der Entwicklungspfad weiter geht. Mit etwas mehr Glück wäre ein Sieg drin gelegen. Dennoch dürfen die Spieler stolz über ihre Leistung sein. Sie zeigten während des ganzen Turniers das schönste Zusammenspiel.

(sl)

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