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Derbypleite
Die kalte Biese, welche an diesem Tag über die Meilmer Allmend brauste, schien vor allem das Heimteam zu Beginn einzufrieren. Stäfa zeigte wie schon gegen Wittikon und Racing mit einem Blitzstart. Laib erlief einen Fehlpass und spielte den Ball direkt auf den im Zentrum lauernden Rossi, welcher den vor ihm stehende Verteidiger seitlich stehen liess und gegen die Laufrichtung des Keepers einschoss. Die Freude weilte aber nur kurz. Die Schwarz-Weissen leisteten sich der Folge viele defensive Aussetzer, einer davon wussten die Meilemer in der 7. Minute auszunutzen. Die Reklamationen von Morel, welcher sich beim entscheidenden Zweikampf benachteiligt fühlte, stiessen beim Schiedsrichter auf Unverstädnis. Das Heimteam bestimmte nun das Geschehen und kam zu zahlreichen Abschlussmöglichkeiten. In der 18. Minute standen gleich 2 Gelbe vor Torhüterhoffnung Müller einschussbereit, die Hereingabe wurde aber an die Latte gedroschen und beim Nachschuss reichte die eine Hand des Stäfner Keepers um das Leder sicherzustellen. Abelenda zeigte sich in der 20. Minute dann nachsichtig mit den offensichtlich impotenten Gastgeber. Seine Kopfballrückgabe suchte vergebens die Handschuhe von Müller, welcher sich bei dieser Situation ebenfalls auf das Leder stürzte – ein klassisches Missverständnis. Eine Reaktion von Stäfa war in der Folge nicht ersichtlich, zu ideenlos zeigte sich die offensive Abteilung an diesem Tage. Die Kampfbereitschaft konnte zwar festgestellt werden, aber ein sauberer Spielaufbau wurde durch viele komplizierte und weite Zuspiele verhindert. Kurz vor der Pause war es trotzdem noch mal Rossi, welcher durch einen abgelenkten Kunstschuss beinahe den Heimkeeper überraschte.
Die zweite Halbzeit brachte vorerst keine Besserung. Meilen legte schon nach fünf Minuten vorentscheidend vor. Müller konnte die Schussabgabe des gegnerischen Mittelfeldmannes vorerst noch ablenken, beim Nachschuss stand die Abwehr dann Spalier. Das Heimteam baute nun merklich ab und konzentrierte sich auf das Verwalten des Vorsprunges. Die 2. Spielvereinigung des FC Stäfa zeigte nun, dass sie doch zu höherem berufen sind als zum Abtragen von Granulat auf gewässerten Kunstrasen. Man zog ein regelrechtes Powerplay vor dem Kasten der Meilemer auf, doch trotz der drückenden Überlegenheit schaute ausser zwei gelben Karten nichts mehr heraus, was das Matchprotokoll prägen würde. Rossi mit einem Heber über den Schlussmann, welcher erst auf der Linie geklärt werden konnte und der überzeugende Laib mit einem Pfostenschuss kurz vor Schluss, hatten die grössten Möglichkeiten zum Anschluss.
Am nächsten Sonntag eröffnet sich den Kebab-Boys auf dem heimischen Frohberg gegen das Schlusslicht aus Pfäffikon die Möglichkeit zur Wiedergutmachung. Mit einer Leistung wie am Derby wird es auch dort schwierig werden, das Punktekonto zu erhöhen.
4. Liga: FC Meilen 1c – FC Stäfa 2 3:1 (2:1)
Allmend, Meilen, 44 Zuschauer. SR: Wobinich Hiergelandet
Tore: 3. T.Rossi 1:0, 7. Meilen 1:1, 20. A.Abelenda(Eigentor) 1:2, 50. Meilen 1:3
FC Stäfa O. Müller, A.Abelenda (67. S.Grigor), Y.Morel, F.Krause, D. Pause (65. N. Forrer), J. Laib, S.Braunwalder(85. A. Abelenda), T. Del Goleto, S.Laternser(75. R. Kunz), S.Pachlatko, T.Rossi
Verwarnungen: 21. Meilen (Reklamieren), 59. T.Rossi(Foul), 69. S. Braunwalder (Foul), 83. Meilen (Verzögerung => Viel Spass in Las Vegas)
Das Gegenteil von Steigerung
Als man am frühen Sonntagmorgen auf dem Frohberg in den Himmel guckte wusste man nicht so genau wie es an diesem Sonntag Wettertechnisch einige Stunden später aussehen wird. Von Sturm über Gewitter bis zu Dauerregen oder Sonnenschein konnte alles in Frage kommen. Vorneweg das einzige das vom Himmel kam während dem Spiel war kurzzeitiger leichter Nieselregen. Am letzen Wochenende konnten die Stäfner viel Moral tanken und gleich mit 6:1 wurden die Vorstätder aus Wiktikon abgefertigt. Alles war bereit auf dem Frohberg das Tairrain war frisch gemäht und erstrahlte in einem super Grün wie schon lange nicht mehr. Es machte richtig Spass auf einer solchen Unterlage auflaufen zu können. Der Schiedsrichter erwähnte in seiner Ansprache, dass wir aufpassen sollten da er alle Sprachen vom Balkan spräche dies beeindruckte die Spieler wenig. Da dies bei diesen beiden Mannschaften sowieso nicht von nutzen schien.
Das Heimteam legte dann gleich los wie es am letzten Sonntag aufgehört hatte. Die Studenten von Racing waren wohl gedanklich noch an der Studentenparty vom Vorabend anwesend. Stäfa setzte die Studis mächtig unter Druck. Knott hatte schon in der zweiten Minute mit einem herrlichen Distanzschuss den Gästetorwart in grösste Not versetzt. So war es nicht verwunderlich das Knott mit seinem zweiten Weitschuss einige Minuten später die Führung für die Frohbergelf erzielte. Die Studenten liessen sich davon nicht aufwecken und liessen sich weiterhin unter Druck setzten. So war es nach 20 Minuten Del Goleto der an der Strafraumgrenze den Ball in die oberer rechte Ecke zum 2:0 schlenzte. Jeder auf dem Frohberg dachte nun das muntere Treiben wird so weiter gehen. Jedoch wurden die Chancen immer weniger und das Spiel verlagerte sich immer mehr ins Mittelfeld. Es plätscherte richtig daher. Man merkte gar nicht richtig, dass die Gäste immer besser in Spiel fanden und so gegen Ende der ersten Hälfte auch zu Torchancen kamen. Nach einem Eckball von Racing konnte die Stäfner Abwehr nicht befreien und der Ball landete vor den Füssen eines spielers von Racing der keine Mühe hatte den Anschlusstreffer zu erzielen.
Mit der Führung im Rücken und neuen frischen Kräften nahmen die Stäfner Reserven die Mission Führung ausbauen in Angriff. Schon nach kurzer Zeit merkte man jedoch, dass da heute nichts weiteres mehr zu holen ist. Eher das Gegenteil man musste aufpassen das Spiel nicht noch aus der Hand zu geben. Wirklich grosse Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Die Schwarz weissen sowie die Stadtzürcher hatten ihre Abwehr im Griff. In der 60 Minute schnitzerte jedoch die Stäfner Innenverteidigung und einer vom Studententeam konnte alleine auf Torhüter Parisi losziehen welcher den Ausgleich nicht verhindern konnte.
Das Unentschieden konnte man über die Runden bringen. Es blieb beim Gleichstand die Stäfner waren ein bisschen Ratlos den eigentlich hätte man heute drei Punkte auf dem Frohberg behalten sollen. Begonnen hatte man heute Richtig das wusste jeder. Das Resultat einer Nullrunde spiegelte sich über die Ganze Gruppe so änderte sich kein einziger Rang in der Tabelle unserer 4.Liga Gruppe. Gelegenheit einen Rang höher zu klettern erhalten die Stäfner Reserven nächste Woche im Derby gegen die Punktgleichen aufliegenden vom Bezirkshauptort Meilen. (SL)
4. Liga: FC Stäfa 2 – Racing Club 2 2:2 (2:1)
Frohberg. 40 Zuschauer. SR:
Tore: 8. J. Knott 1:0. 14. T. Del Goleto 2:0. 40. Racing 2:1 57. Racing 2:2
FC Stäfa F. Parisi, D. Pause (65. S. Abderhalden), G. Syla, S. Braunwalder, F. Krause (45. S. Laternser), S. Abderhalden (45. J. Laib), N. Sartorio, S. Mitfari (78. S. Pachlatko), J. Knott T. Del Goleto, T. Rossi
Verwarnungen: 18. Sartorio (Foul), 35. D Pause (Foul / Reklamieren) 2xRacing
Die Weichen wieder gestellt
Nach zwei knappen Niederlagen in Folge benötigte Stäfa dringend einen Sieg, um den Anschluss zur Spitzengruppen zu bewahren. Der Gegner aus Witikon lag vor dem Spiel zwar 3 Punkte hinter den Schwarz-Weissen, hatte aber ihre ersten 3 Pflichtspiele im Jahr 2012 allesamt gewonnen. Es brauchte also eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den letzten Partien!
Die Stäfner starteten an diesem frühen Sonntagmorgen furios. Es waren noch keine 60 Sekunden vorüber, da konnten sich die Gäste bereits das erste Mal beglückwünschen. Bajrami hatte sich mit Kunz auf der Seite durchgespielt und bediente mit einem herrlichen Flankenball der allein in der Mitte stehende Rastoder, welcher per Kopf eiskalt einköpfelte. Die Seeländer ruhten sich trotz dem Blitzstart nicht auf den Lorbeeren aus und zeigten in der Folge die besten 20 Minuten der bisherigen Rückrunde. Durch variantenreiches und gepflegtes Kombinationsspiel kamen Sie immer wieder zu guten Aktionen im Strafraum des Heimteams. Die grösste Chance in dieser Zeitspanne hatte zweifelsohne Rastoder, der sich nach einem Bajrami-Freistoss in der Mitte durchtanke und den Ball direkt aufs Tor lenke – Der Torhüter der Gäste parierte jedoch bravourös und so blieb es vorerst beim verdienten 1:0.
Die Witiker, welche in der ersten halben Stunde nur wenig überzeugende Akzente setzen konnten und sich oft nur mit Kick and Rush zu helfen wussten, liessen sich offensichtlich von der vergebenen Chancen der Gäste ermuntern und kamen gegen Ende der ersten Halbzeit zu einigen Ausgleichschancen. Vor allem über die linke Seite konnten sich die Gastgeber immer wieder Platz verschaffen und den Abschluss suchen. Zweimal zischte der Tango 12 nur Zentimeter am weiten Pfosten vorbei. Stäfa kam in dieser Phase immer wieder zu Konterchancen, welche die Mutzmaler schnell schalteten. Nach einer schönen Flanke von Knott kratzte der auf der Linie starke Schlussmann der Wittiker den Kopfball von Kunz zum Eckball. Kurze Zeit später verfehlte ein Freistoss von Karalic das Lattenkreuz nur um Zentimeter. Minuten vor dem Pausentee war der Bann dann gebrochen. Wieder zeigte Rastoder seine Abschlussqualitäten und verwandelte wie beim 1:0 eine Bajrami-Flanke von der rechten Seite direkt mit dem Fuss zur hochverdienten 0:2 Pausenführung für die Mega-Kebab Truppe.
Nach der Pause hielt Stäfa die Pace hoch und suchte die vorzeitige Entscheidung. In der 53. Minute erreichte eine Knott-Hereingabe den mit dem Rücken zum Tor stehenden Kapitän Braunwalder, welcher auf Kunz ablegte. Der Stürmer preschte am vor ihm stehenden Verteidiger seitlich vorbei und verwandelte gegen die Laufrichtung der Torhüters. Das Spiel war nun, wenn man die restlichen gut 30 Minuten später betrachtete, gelaufen. Die Witiker zeigten teilweise Auflösungserscheinungen, liessen die Stäfner ohne Gegenwehr den Ball hin- und her zirkulierten. Die Zebras machten weiter ihr Spiel und erzielten in der 62. Minute das 0:4. Es war eine Kopie des vorangegangenen Treffers. Wieder kam der zweikampfstarke Braunwalder im 16er an den Ball und legte auf Kunz ab, welcher diesmal Vollspann abdrückte und den Keeper zwischen den Beinen erwischte.
Grundlos liessen sich die Stäfner dann aber zu Beginn der letzten 20 Minuten in alte Tugende zurückfallen, dem Gegner das Fussballspielen zu überlassen. Dieses Nachlassen wurde dann prompt mit dem Ehrentreffer der Witiker bestraft. Parisi, welcher an diesem Tage die Gegner bedingt durch die wenigen Strafraumszenen mehr durch technische Einlagen als spektakuläre Paraden in Verlegenheit brachte, konnte den Abschluss aus kurzer Distanz nicht mehr abwehren.
Die Wirkung des Tores verfehlte vor allem die Stäfner nicht. Als hätte sich jeder Spieler die Dosis von fünf Energy-Drinks kurz injiziert, zeigte die Mannschaft nochmal eine klare Reaktion. Stäfa hätte in dieser Schlussphase noch vier, fünf Treffer erzielen können, doch der Keeper der Quartierstädter zeigte sich als einziger seiner Mannschaft auf der Höhe des Geschehens. Bajrami, welcher alleine auf den Torhüter loslaufen konnte, Rastoder nach einer sensationellen Flanke von Krause sowie Karalic mit mehreren satten Distanzschüsse konnten aber nicht reüssieren. Schliesslich war es der eingewechselte „Zwei-Topskorer“ Thomas Rossi, welcher nach einem Rastoder Zuspiel in den freien Raum den Torwart verlud. Zum Schluss schloss sich der Kreis mit dem Mann, welcher für die Führung gesorgt hatte. Rastoder machte seinen unechten Hattrick mit einem Schuss ins hohe Eck perfekt.
Die Stäfner zeigten eine starke Reaktion auf den bisher eher durchzogenen Rückrundenbeginn und bleiben der Verfolgergruppe treu. Jeder Einzelne erfüllte an diesem Sonntag seinen Part mit Bravour, was ein zufriedener Coach Costantini kurz nach Spielschluss nochmal deutlich zum Ausdruck brachte.
4. Liga: FC Witikon 2 – FC Stäfa 1:6 (0:2)
Witikon, 89 Zuschauer
Tore: 1. M. Rastoder 0:1, 42. M. Rastoder 0:2, 53. R. Kunz 0:3, 62. R. Kunz 0:4, 72. Witikon 1:4, 78. T. Rossi 1:5, 87. M. Rastoder 1:6
FC Stäfa F. Parisi; D. Pause, A.Abelenda (74. T. Del Goleto), S.Grigor, F.Krause; J. Knott (65. P. Rossi), S.Braunwalder, B. Karalic, D. Bajrami; R. Kunz (70. T. Rossi), M. Rastoder
Verwarnungen: 59. Witikon (Foul)
Vom Winde verweht!
Was Petrus an diesem 22. April über den Kunstrasen brachte, deckte ausser Schneefall das ganze Wetterspektrum ab, was Mensch sich vorstellen kann. Was mit einem Regenfall began, endete im sonnigen Frühlingsschmaus – Der Spielverlauf der 2. Mannschaft des FC Stäfa entsprach dem Gegenteil.
Obwohl der Schiedsrichter noch vor Einlauf der beiden Equipen aufgrund der schwierigen, nassen Verhältnisse zur Rücksichtnahme plädiert hatte, began das Spiel ausserordentlich ruppig. Der Gast aus Hinwil zeigte keine Gnade und mähte in den ersten 10 Minuten alles nieder, was sich in der eigenen Platzhälfte mit Ball bewegte. Sehr hart, aber in der Regel fair. Die Stäfner schienen zu Beginn etwas eingeschüchtert zu sein, so waren es denn auch die Hinwiler, welche zur ersten Torchance kamen, die Torhüterlegende Parisi glänzend zunichtemachte.
Die Partie lief hauptsächlich im Mittelfeld ab, wo sich beide Mannschaften einen Kampf auf Biegen und Brechen lieferten. Es war der ältere der Rossi-Brüder, welcher nach knapp zehn Minuten mit einem gekonnten Aussenristschuss das Gehäuse nur knapp verpasste. Aus dem Nichts heraus konnte das Heimteam dann aber in der 12. Minute die erste, richtige Torchance in Zählbares umsetzen. Kunz lancierte Rossi in den Lauf, welcher Capitain Braunwalder in der Mitte mustergültig bediente. Alles Weitere war reine Kaltblütigkeit des Teamführers. Gleich ein paar Minuten später eine ähnliche Szene. Diesmal wurde Kunz auf der Seite angespielt, welcher den Ball direkt auf den wiederum in der Mitte vorpreschenden Braunwalder hineinflankte. Diesmal schaffte es „Il Capitano“ nicht, den schwierig aufspringenden Ball im Gehäuse unterzubringen. Auch Rossi konnte im Nachschuss nicht reüssieren.
Der Kampf ging weiter. Es war ein Tag, an dem die feinere Klinge nicht zur Geltung kam, sondern die Massivere! Und diese Klinge führten die Hinwiler. So musste sich die 2. Spielvereinigung aus Downtown Goldküste nach und nach in die eigene Platzhälfte zurückbinden lassen, bis die Mauer nach 32 Minuten unglücklich fiel. Ein Eckball der Hinwiler wehrte Syla mit dem Oberkörper zur Seite, wobei das Leder auch ein Teil der unerlaubten Extremitäten berührte. Obwohl keine Absicht dahinter, zeigte der Schiedsrichter, dessen Entscheidungen sich an diesem Tage ebenfalls vom Winde treiben liessen, auf den Elfmeterpunkt. Der Captain der Hinwiler versenkte kühl ins untere Eck. Ein weiterer Corner sollte einige Minuten später zur Führung der Oberländer sorgen. Die Stäfner organisierten sich noch, da war der Ball auch schon im Netz, 1:2 aus Sicht des Heimteams! Man beschwor zur Pause die Macht des Windes, hatte man die ersten 45 Minuten doch nicht nur gegen die kampfstarken Hinwiler, sondern auch gegen den Luftstrom gespielt.
Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Sie entsprach in etwa den Darbietungen der ersten Halbzeit, wobei die Stäfner Mal um Mal ins Messer liefen! Die Hinwiler spielten Ihren Part souverän durch und suchten via Konter die Entscheidung. Stäfa schaffte es über die ganze Partie nicht, einen geordneten Spielaufbau zu gestalten, was einerseits sicher den schwierigen Witterungsbedingungen zuzurechnen war, andererseits auch dem Gegner, welche jede Angriffsflamme im Keim ersticken liess. Es waren alleine die weiten Bälle von Torwart Parisi, welche einen Hauch von Torgefahr spüren liessen, jedoch prallten die Bälle auf dem nasen Grün meist so rasant auf, dass die Offensive der Stäfner kaum Möglichkeiten zur Spekulation wahrnehmen konnte. Hinwil hatte nach einer Viertelstunde in der 2. Hälfte für einen zusätzlichen Dämpfer gesorgt. Ein Schuss aus 25 Meter fiel hinter Parisi ins Netz. Zwar gelang den Schwarz-Weissen noch den Anschluss durch einen sehenswerten, direkt verwandelten Corner von Del Goleto 5 Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit. Ein paar Sekunden vor Schluss gab es dann noch sowas wie einen emotionalen Orgasmus, welcher sich aber rasch als vorgetäuscht herausstellte. Ein hoher Ball hatte sich über dem Hinwiler Tor gesenkt, jedoch lediglich den Weg ins Aussennetz gefunden.
Nach der zweiten äusserst knappen Niederlage innerhalb 7 Tage heisst es Wunden lecken am Frohberg! Die Leistung war über die ganzen 90 Minuten dürftig. Der Zug in Richtung Tabellenspitze ist arg ins Stocken geraten, jedoch noch nicht ausgefallen. Die nächste Partie in Wittikon wird zeigen, ob die Fahrt wieder aufgenommen werden kann.
4. Liga: FC Stäfa – FC Hinwil 2 2:3 (1:2)
Frohberg, 92 Zuschauer
Tore: 12. S. Braunwalder 1:0, 32. Hinwil 1:1, 38. Hinwil 1:2, 61. Hinwil 1:3, 86. T. Del Goleto 2:3
FC Stäfa: F. Parisi; F. Krause, A. Abelenda, G. Syla, P. Rossi (71. D. Krstic); S. Laternser (63. J. Knott), T. Del Goleto, S.Braunwalder, D. Pause; R. Kunz (71. J. Laib), T. Rossi
Auf und Ab Spiel
Mit viel Motivation und dem Hintergedanken, dass man am heutigen Sonntag auf den zweiten Tabellenrang vorrücken könnte, stiegen die Stäfner Reserven ins Spiel gegen die Oberländer aus Wetzikon. Nach dem es in den letzten tagen viel geregnet hatte, war die logische Folge das auf Kunstrasen gespielt wurde.
Die Seebuben erwischten einen sehr schlechten Start. Gedanklich schien man noch nicht bereit zu sein. Nach zwei sehr schlechten Abwehrleistungen stand es bereits nach 20 Minuten 2:0 für Wetzikon. Zwei praktisch identische Kopfballtore ermöglichten die komfortable Führung. Doch die schwarz - weissen, heute in den blauen Auswärtstenues, liessen sich diese Demütigung nicht gefallen. Braunwalder fasste sich ein Herz und verkürzte mit einem herrlichen Weitschusse zum 2:1. Der Torhüter der Oberländer stand da wohl ein bisschen zu weit vor seinem Kasten. Kurze Zeit darauf, war es eben wieder dieser starke Braunwalder der den Ausgleich bewerkstelligte. Nach einem Eckball von Del Goleto drückte Braunwalder den Ball mit dem Kopf über die Linie. Ob es wohl daran lag, dass er sich nicht durch seine Familie beobachtet fühlte?
Wer nun das Gefühl hatte, dass die Stäfner den Schwung mitnehmen und in Führung gehen würden, hatte sich getäuscht. Auch die angereisten ZSC Fans konnten keine weitere Steigerung sehen. Kurz vor der Pause musste man doch einen weiteren Tiefschlag einstecken Wetzikon führte plötzlich wieder mit 3:2. Dabei sah die Stäfner Abwehr wieder nicht sehr glücklich aus.
Nach der Pause erwischten die Seebuben wieder den schlechteren Start. Wiederum schossen die Oberländer innert kürze zwei weitere Tore und führten nun komfortabel mit 5:2. Diesmal konnte man der Abwehr keine grossen Vorwürfe machen, lag es doch wohl an der offensivern Spielweise der Stäfner, dass man nun zwei Tore kassierte. Doch auch nach diesem Rückstand rafften sich die Jungs vom See nochmals auf. Nach einem weiteren Del Goleto Eckball, war es der eingewechselte Kunz der mit einem Kopfballtor den Rückstand wiederum verkürzte. Kurze Zeit darauf, war es Patrick Rossi der ein Gewühl im Strafraum ausnütze, sich den Ball schnappte und zum 5:4 einschob. In den letzten 10 Minuten der Partie versuchte man nun mit viel Druck den Ausgleich zu erzielen. Doch es wollte kein Tor mehr gelingen.
Zusammengefasst haben die Seebuben zu viele Ballverluste und Eigenfehler sich erlaubt, man stand nicht nahe genug beim Gegenspieler. Positiv war jedoch, muss man hervorheben, dass man sich immer wieder aufgerafft hatte und an die Punkte geglaubt hatte. Nächste Woche gibt es nun die nächste Chance den Anschluss an die Spitzenpositionen nicht zu verlieren.
(SL)
4. Liga: FC Wetzikon 2 – FC Stäfa 2 5:4 (3:2)
40 Zuschauer. SR: Näf
Tore: 12. Wetzikon 1:0. 18. Wetzikon 2:0. 22. S. Braunwalder 2:1
27. S. Braunwalder 2:2 38. Wetzikon 3:2 55.Wetzikon 4:2 60. Wetzikon 5:2 75. R.Kunz 5:3 78.P.Rossi 5:4
FC Stäfa S. Morel, A. Abelenda, G. Syla (85. M. Costantini), Y.Morel, S. Laternser, T. Del Goleto, S.Braunwalder, S.Pachlatko (70. J. Laib), D. Krstic (70. R. Kunz), T. Rossi ,P. Rossi
Verwarnungen: 60. P.Rossi (Foul), 75. T.Rossi (Foul)
Teamgeist®
Das 1. Saisonspiel der Stäfner Secondhand-Auswahl hatte die Gemeinde anscheinend auf den Geschmack gebracht. Trotz vernichtender 5:1 Niederlage in Dübendorf kamen hunderte von Schaulustigen an diesem sonnigen Frühlingstag auf den Frohberg.
Der Gegner aus Uster, immerhin die 3. grösste Stadt im Kanton, war mit dem Selbstvertrauen eines 5:0 Auftaktsieges angereist. So unterschiedlich die Vorzeichen waren, sie entsprachen nicht den Darbietungen in den Startminuten. Die 11 Kämpfer im Namen der heiligen Verena spielten von Beginn weg, als hätte es kein Dübendorf gegeben. Trainer Costantini hatte tief in die Zauberkiste gegriffen und auf ein revolutionäres 4-4-1-1 umgestellt. Das hauptsächlich davon betroffene, neu formierte Mittelfeld verinnerlichte den Systemwechsel von Beginn weg, als hätten sie nie etwas anderes gespielt. Zwar fehlten zu Beginn der ersten 45 Minuten die klaren Torchancen, doch konnten die Seebuben den Gegner früh stören und eine eindeutig positive Zweikampfbilanz aufweisen. Santiago Pachlatko, der als offensiver Mittelfeldspieler sein bisher bestes Spiel fürs „Zwei“ machte, kam nach einer Viertelstunde zum ersten Abschluss. Sein Schlenzer vom 16er war leider etwas zu hoch angesetzt. Danach machte Thomas Rossi einen Studiengang in „Einwirkungen von Sonnenstrahlen“. Der Goalgetter kam völlig unbedrängt aus 6 Metern zum Kopfball, sah vom Ball etwa so viel wie Torhüter Simon Morel zu Beginn des Spiels und konnte ebenfalls nicht reüssieren. In der 32. Minuten war es wiederum Thomas Rossi, welcher unwiderstehlich sich beim Corner behauptete, die ganze Ustener Abwehr stehen liess und von der Seite vors Tor lief. Dort wartete neben einem letzten Abwehrmann der Gäste auch Dominique Pause. Leider schien die Funkverbindung über der Sonnenterasse genau in diesem Moment abzubrechen. Durch ein Missverständnis verpasste die 2. Spielvereinigung die ausgezeichnete Möglichkeit zur Führung. Die beiden Teamleader waren dementsprechend bedient.
Kurz vor der Pause gelang dem sehr sicheren Simon Morel noch ein Big Save. Nach einer Standardsituation kratzte er das Leder unter der Latte weg. Insgesamt verrichtete die Stäfner Abwehr einen tollen Job und verhinderte mit körperbetontem, aber fairen Spiel ein Gros an gefährlichen Torchancen. Damit war Teil 1 der Reha für die Kicker vom Zürichsee abgeschlossen.
2. Halbzeit. Stäfa spielte jetzt dominant. Das harte Vorbereitungsprogramm hatte offenbar Wirkung gezeigt. Die Dönervertreter spielten mit mehr Punch und die Verteidigung drückte teilweise bis zur Mittellinie. Nach 60 Minuten kam es gleich zu einem 3-fach Wechsel im Mittelfeld, welches in der 1. Halbzeit extreme Laufwege auf sich nahm. Der neueingewechselte Patrick Rossi, welcher ein Tag später seinen 19. Geburtstag feierte, setzte sich einmal mehr am Flügel durch und brachte den Ball flach in den Fünfer hinein, dort verpasste sein grosser Bruder das Leder um Zeeentiiiimeter! Die Gangart wurde nun nochmal etwas ruppiger. Die Stäfner ackerten um jeden Ball, welcher an diesem Tage der WM Ball von 2006 namens Teamgeist war. Kein Schlagwort könnte die Leistung der Goldcoast-Boys an diesem Nachmittag besser beschreiben. Die 80. Minute lief. Thomas Rossi wurde auf der Seite steil lanciert und setzte sich auf der Seite trickreich durch. Die Ustener erwarteten alle einen Pass in die Mitte, Rossi erkannte die Situation intuitiv. Im Stille von Stephane Chapuisat schlug er den Hacken und schob die Kugel ins lange Eck! Goooooool! Stäfa hatte das Spiel auf seine Seite gezwungen.
Ab sofort überschlugen sich die Ereignisse. Der defensiv stark aufspielende Grigor Syla punchte sich durch die Mitte und spielte mit Kunz einen Doppelpass, welchen die ganze Abwehr Matt setzte, scheiterte jedoch am glänzend reagierenden Keeper der Gäste. Uster bemühte sich um den Ausgleich, die Stäfner entgegneten dem Druck mit viel Kampfgeist und Herzblut. Ein weiterer Bilderbuchangriff sollte dann die Entscheidung bringen. Über die Seite war es der wirbelnde Dejan Krstic, welcher zur Mitte zog und den freien Patrick Rossi anspielte. Alles Weitere war pure Schussgewalt! Die Freude im Lager der Mutzmaler war grenzenlos, lastete doch eine gewisse Last nach dem bescheidenen Saisonstart in Dübendorf auf den Schultern der Schwarz-Weissen. Vom souveränen Simon Morel, den sackstarken Abelenda, Syla, Yves Morel und Krause, den hervorragend defensiv arbeitenden Latenser, Forrer und Pause, den wirbligen Rossi-Brüdern, Laib und Krstic, über die lenkenden Pachlatko, Del Golteo, bis zum Captain und Antreiber Braunwalder – Sie alle haben es verdient namentlich erwähnt zu werden genauso so wie Coach Costantini, welcher das Team gut einstellte.
So willkommen die arbeitsfreien Ostertage sind, die auferstandenen vom „Zwei“ hätten nichts dagegen gehabt, so rasch wie möglich an die wiedergefundene Form vom Spätherbst anzuknüpfen. Wenigstens blieb dadurch mehr Zeit, um mit einem frischgebrauten Gerstensaft und einem „Humba“ den Sieg in der Dusche zu feiern.
PS: Die Leser des Matchberichtes haben sicher bemerkt, dass die Einstiegspassage rund um die Zuschauer ein Gugs war – Die Redaktion musste sich passend zum 1. April-Spiel diesen Scherz erlauben und gratuliert im Namen der 2. Mannschaft Captain Stefan „Turri“ Braunwalder zum wiederholten Sieg beim diesjährigen BigFoot. Dies war denn auch der Hauptanlass für den bevölkerten Frohberg an diesem 1. April 2012.
4. Liga: FC Stäfa 2 – FC Uster 2a 2:0 (0:0)
Frohberg. 94 Zuschauer. SR:
Tore: 80. Thomas Rossi 1:0. 88. Patrick Rossi
FC Stäfa S.Morel, A.Abelenda, S.Grigor, Y.Morel, F.Krause, D. Pause (60. J. Laib), S.Braunwalder, N. Forrer(72. R. Kunz), S.Laternser(60. P.Rossi), S.Pachlatko(60. T. Del Goleto), T.Rossi (81. D.Krstic),
Verwarnungen: -
Jedoch stand kurz nach Anpfiff der Partie schon klar, dass dies für die Stäfner ein schwieriges Spiel wird. Dübendorf trat auf wie man das von einem Leader erwarten würde. Sie spielten aggressiven schnellen kombinations- Fussball und übten von Beginn weg starken Druck aus. Die Schwarz weissen hatten dabei sehr viel Mühe dagegen zu halten. Vor allem die vielen Fehlzuspiele machten es dem Gegner alzu einfach ihr Spiel aufzubauen. Es war dann nicht erstaunlich das man innert kurzer Zeit in Rückstand lag. Nach gut 20 Minuten führte der Gastgeber bereits mit 2:0 ohne das die Stäfner in der Zwischenzeit ein einziges Mal den gegnerischen Strafraum betreten konnten. Nach 25 Minuten wurde die Stäfner Abwehr zum dritten Mal überlaufen und der Tabellenerste führte mit 3:0. Nun ging aber ein Ruck durch die Jungs vom See alles wollten man sich and diesem herrlichen Fussball Sonntag nun doch nicht gefallen lassen. Vor allem wollte man mit keiner Kanterniederlage aus dem Startspiel zurückkehren.
Von nun an spielten die Stäfner auch frecher und siehe da, man war nun auch zu öfters im Strafraum des Gegners anzutreffen.
Man hatte nun den Gegner besser im Griff und konnte nun auch offensive Akzente setzten. Eine der ersten Chancen führten dann auch sogleich zum 1:3 Anschlusstreffer. Nach einem Eckball von Del Goleto war es eine Kopfballstafette von Braunwalder zu Laternser der nur noch einnicken musste.
Kurz vor der Pause konnten die Dübendorfer Reserven jedoch den alten Abstand wieder herstellen und auf 4:1 erhöhen. Nachdem das Heimteam in der Halbzeit das halbe Team ausgewechselt hatte konnten die Stäfner die zweite Halbzeit ausgeglichen gestalten. Zwar kassierte man nach einem Gewühl im Strafraum noch den fünften Gegentreffer. Jedoch bestand auch die Möglichkeit den Abstand zu verringern. Nach einem Starken Flügellauf von Knott und anschliessendem übersichtlichem Zuspiel scheiterte Laternser mit einem zu schmeichelhaften Schuss am Gästetorwart. Kurz darauf war es Rossi der nach einem der wenigen Abwehrfehler alleine auf den Torhüter zulaufen konnte jedoch mit einem Schuss neben das Tor keine Resultatkorrektur vornehmen konnte.
Die Seebuben müssen sich was einfallen lassen um den miserabeln Rückrundenstart zu korrigieren. Die Nächste Möglichkeit dazu gibt es nächsten Sonntag beim ersten Heimspiel gegen das besser gestartete Uster (5:0 Sieg!). S’Zwei wird heiss darauf sein. (SL)
4. Liga: FC Dübendorf 2 – FC Stäfa 2 5:1 (4:1)
Zelgli. 40 Zuschauer. SR:
Tore: 8. Dübendorf 1:0. 18. Dübendorf 2:0. 25. Dübendorf 3:0 30. S.Laternser 3:1 40. Dübendorf 4:1 55.Dübendorf 5:1
FC Stäfa S.Morel, A.Abelenda, Grigor, Y.Morel, F.Krause, T. Del Goleto, S.Braunwalder, S.Pachlatko (20. P.Rossi), S.Laternser (65. D.Krstic), T.Rossi (70. R.Kunz), J.Knott
Verwarnungen: 60. P.Rossi (Foul), 91. Del Goleto (Unsportlichkeit)
| 19.Februar | FC Stäfa 2 - FC Gossau 3 | 9:6 |
| 26.Februar | FC Stäfa 2 - FC Männedorf 2 | 6:2 |
| 3.März | FC Stäfa 2 - BC Albisrieden 2b | 0:2 |
| 17. März | FC Stäfa 2 - FC Fällanden 1 | 1:1 |
Siegesserie wurde gestoppt
Alles auf dem Stäfner Frohberg war am letzten Sonntag bereit um die Siegesserie fortzusetzen. Nach den grossartigen Siegen der letzten Wochen und dem erfolgreichem Teamevent vom letzten Freitag, waren die Stäfner Reserven motiviert die nächsten Punkte einzufahren. Das herrliche Herbstwetter lud einem ein, einen schönen Fussballtag auf dem Frohberg zu erleben.
Das Spiel startete ausgeglichen. Wobei die Stäfner zu Beginn mehr Spielanteile besassen. Nach nur 10 Minuten verletzte sich D’Angelo so schwer das er Ausgewechselt werden musste. Mit verdacht auf eine Kreuzbandverletzung ging’s für weitere Untersuchungen ins Spital. Für ihn kam T.Rossi ins Spiel welcher nach diversen Absenzen sein erstes Saisonspiel absolvierte. Nach einer halben Stunde setzte sich P.Rossi am linken Flügel durch und flankte zur Mitte. Diesen Ball verpassten Mitspieler und Gegner schlussendlich landete der Ball auf der andern Strafraumgrenze bei Laternser. Dieser prüfte mit einem Kunstschuss den Torwart der Gäste. Mit dieser Parade lancierte der Torhüter sogleich den Gegenzug. Mit einem Mustergültigen Angriff über den Flügel und dem direkten Abschluss des Stürmers erzielten die Gäste aus Fehraltdorf das sehenswerte 1:0. Doch die schwarz-weissen liessen keine Nervosität aufkommen und spielten ruhig weiter. Es war ja noch genügend Zeit um den Spielstand wieder aufzuholen. Nur einige Minuten später zeigten die Stäfner das sie ebenfalls schöne Tore über den Flügel erzielen können. Pervorfi setzte sich am rechten Flügel durch und spielte den Ball auf Pause der via Pfosten die Kugel zum Ausgleich versenkte. Die Stäfner hatten nun mehr Spielanteile und auch die besseren Chancen. Laternser scheiterte mit seiner Direktabnahme aus einer ähnlichen Situation wie schon zuvor wiederum am glänzen reagierendem Torhüter.
Die zweite Halbzeit startete wie schon die erste ausgeglichen. Es war ein spannendes offensives Fussballspiel. Aus dem nichts viel wiederum der 1:2 Führungstreffer für die Gäste aus Fehraltdorf, mit einem herrlichen Weitschuss unter die Querlatte. Die Stäfner mochten nun nicht mehr reagieren und konnten keinen Druck mehr aufbauen. Ob da wohl noch die Nachwehen vom Freitag zu spüren wahren? Die Mannschaft besuchte das Oktoberfest in Stäfa.
Jedenfalls war nun nicht mehr viel los ausser eineigen Einzelaktionen war nicht mehr viel zu sehen. Die Stäfner öffneten nun ihre Abwehr und versuchten sich nochmals einige Chancen herauszuspielen. Doch an diesem Sonntag vermochte nicht mehr viel aufzugehen. Das Heimteam kassierte noch zwei weitere Treffer zum 1:4 Endstand. Diese zwei Treffer liessen das Endergebnis brutaler aussehen als es Schlussendlich in Wirklichkeit war.
Mit dem letzten Spiel der Vorrunde nächsten Sonntag gegen den harten Brocken und Leader aus Mönchaltdorf können die Stäfner Reserven den Abstand zur Spitze wieder verkürzen. Und mit einer guten Leistung die Vorrunde abschliessen (SL)
4. Liga: FC Stäfa 2 – FC Fehraltdorf 1a 1:4 (1:1)
Frohberg. 50 Zuschauer.
Tore: 30. Fehraltdorf 0:1. 36. Pause 1:1 60. Fehraltdorf 1:2 73. Fehraltdorf 1:3 90. Fehraltdorf 1:4
FC Stäfa: F.Parisi, F.Krause, A.Abelenda, S.Braunwalder, M.Maurer, P.Rossi 60. (J.Knott), A. D’Angelo 10. (T.Rossi), S.Mitfari, S.Laternser 75. (J.Laib), L.Pervorfi, D.Pause
Kampfsieg gegen Pfäffikon
Es hatte sich anscheinend herumgesprochen, dass der FC Stäfa zur ligainternen Knacknuss avanciert. Auf jeden Fall versuchten die Pfäffiker schon vor dem Anpfiff alle Register zu ziehen und so wurden die Goldküster von einem Kabinengeruch in Empfang genommen, welcher durch die Mischung von alten, verfaulten Eiern, in Essig gelagerten, verschwitzten Sportsocken einen Duft entgegenbrachte, der meinen Computer bei blossen eintippen der Vokale 5 Mal abstürzen liess. Nach harten Verhandlungen durch Botschafter Zellweger, konnte man sich dann in die nicht minder kleine, aber gelüftete Nebenkabine begeben. Das gefährliche Luft-Gasgemisch schien allen aber noch hart zuzusetzen und so verbrachten die Meisten trotz frühwinterlicher Kälte, die Vorbereitung ausserhalb der Mülldeponie. Zur Einstimmung auf die kommende Aufgabe versammelte Trainer Morel, welcher den abwesenden Costantini an diesem Tage vollamtlich ersetzte, die Equipe dennoch wieder in der „Gaskammer“. Jeder der Akteure wusste beim Blick ins Runde, dass heute von jedem Einzelnen noch einmal ein paar Prozent mehr nötig war, um den Tabellen-Drittletzten zu bezwingen. Denn mit Captain Braunwalder, Scheibenwischer Monn, Kreativspieler Pachlatko, Stürmertank Shaip und dem wieder genesenen Knott fehlte ein Grossteil der sonstigen Stammelf! Jedoch konnte man mit Shkelzen Miftari einen technisch versierten Spieler kurzfristig einbinden und mit Dominique Pause als Mittelstürmer wurde eine neue Variante ausprobiert, welche sich im Verlauf der Partie als Glücksgriff herausstellen sollte. Beim Blick auf die von Morel bereitgestellte Ligatabelle wurde jedem klar, dass diese Partie im Hinblick auf die Etablierung in der Spitzengruppe ein Schlüsselspiel werden sollte.
Die Konkurrenz begann extrem nervös. Im Mittelfeld lief der Ball zwar meistens rund, doch gegen den 16er wurden dann durch häufige Fehlzuspiele potentielle Chancen verwehrt. Aber auch der Gegner, welcher den Unterländern mit seiner körperbetonten Spielweise zusetzte, hatte seinen Anteil daran, dass sich das Spiel der Schwarz-Weissen nicht wie gewohnt prägend durchsetzen konnte. Die Mitte war meist immer von mehreren Pfäffikern verschlossen und so musste man den Weg über die Seiten vermehrt aufsuchen. So kam Dominique Pause nach 20 Minuten zu seiner ersten grossen Chancen. Eine Flanke von Dauerbrenner Patrick Rossi prallte von den Abwehrreihen direkt vor den Fuss des Stürmers. Dieser zögerte keine Sekunde und zog aus 5 Meter direkt ab, doch der Gästehüter stand goldrichtig und so blieb der Jubel in so manchen Kehlen noch vorerst stecken. Ein paar Minuten darauf sollte sich dies ändern. Ein weiter Ball über die Abwehr, Pause spekulierte und konnte alleine auf den Gästekeeper loslaufen. Im Stille von Eric Cantona zu seinen Besten Zeiten schlenzte er den Ball über die Schultern des herausspringenden Schlussmannes. Was danach folgte war die visuelle Überlieferung des Bibelgleichnisses mit „der Rückkehr des verlorenen Sohnes“: Pause rannte Hals über Kopf in Richtung des Trainerstuhles von Trainer Morel. Pause hatte das Vertrauen und den Mut von Morel gerechtfertigt und nach einer Ewigkeit wieder die Hütte voll gehauen! Gratulation an dieser Stelle an den Stürmer, welcher sich während der Misere niemals lumpen liess und Spiel für Spiel sich sein Glück wieder erkämpfte.
Nur wenige Minute später donnerte ein zweites emotionales Gewitter über die Sportanlage Barzloo. Patrick Rossi kam aus wenigen Metern alleinstehend zum Abschluss und scheiterte knapp, wobei bei Trainer Morel das innere Ventil explodierte und dieser wie B. Challandes auf Ecstasy losbrüllte, dass sogar dem Linienrichter die Fahne kurz aus der Hand fiel. Danach wurde zur Pause gepfiffen.
Die zweite Halbzeit ging so weiter wie die erste aufgehört hatte: Auch der Führungstreffer konnte nicht die gehoffte Souveränität ins Spiel der Stäfner bringen. Zwar funktionierte das neu formierte Mittelfeld mit Debütant Andrea D‘Angelo und Shkelzen Miftari gut und auch die Defensive erfüllte ihren Part ausser ein, zwei Unkonzentriertheiten solide. Dennoch war das Umschalten zwischen Offensive und defensive, der allgemein rote Faden im Spiel an diesem Tag nicht vorhanden. Rücksichtlich der einschneidenden Umstellungen innerhalb der Elf war dies jedoch nachvollziehbar. An Kampfbereitschaft fehlte es auf jedem Fall niemandem. Speziell zu erwähnen ist die Leistung von Felix Krause. Der junge Hombrechtiker spielte als Einziger auf absolutem Spitzenniveau und hatte eine gefühlte Bilanz von 100 % gewonnenen Zweikämpfen!
Trotz der immer noch hohen Fehlerquote schien Stäfa den knappen Vorsprung über die Runden zu bringen. Zum einen spielte man nach der Führung eine Spur defensiver, unterstützte sich sich so im Defensivspiel und zum anderen gelang D‘Angelo aus dem Nichts heraus das 0:2. Der robuste Mittelfeldmann erkämpfe sich den Ball in der gegnerischen Platzhälfte und zog selbstbewusst aus gut 30 Meter Vollspann ab. Der platzierte, stramme Flachschuss fand den Weg in die untere Torecke. Die Erleichterung über das 2-Tore Polster war gross und die Meisten sahen die 3 Punkte schon im Kofferraum zum Transport in Richtung Weinrebe-Oase bereit. Doch genau diese Einstellung färbte sich auf das Spiel ab - Stäfa baute ab und den Gegner gleichzeitig auf. So kam Pfäffikon, welches bis dahin keine klaren Chancen gehabt hatte, zu mehreren gefährlichen Strafraumszenen. Die Atmosphäre wurde hitzig. Der gewitzte, lebenserfahrene Schiedsrichter spielte lieber den Pausenclown, anstatt eine klare Linie durchzuziehen. Nach mehreren Grenzfällen innerhalb des 16ers kam es dann zum irgendwie voraussehbaren Strafstoss für das Heimteam. Lange Umschreibung überflüssig. Es stand 1:2. Das es am Schluss doch zu den 3 Punkten reichte, war weniger darauf zurückzuführen, dass Stäfa nun wieder konsequenter zur Sache ging, sondern vielmehr dass es den Pfäffikern nicht gelang, Druck auf das Tor des äusserst sicheren Torwartsauriers Parisi zu erzeugen. Simon Morel lobte dennoch die Mannschaft für den kämpferischen Einsatz und reüssierte: „ Früher hätten wir solche Spiele verloren.“
Früher...!
Die Ausgangslage für die letzten beiden Spiele ist klar: Durch die erste Niederlage von Mönchaltorf bleibt Stäfa mit 3 Punkten Rückstand voll dabei und hat aus eigener Hand die Möglichkeit, die Vorrunde auf dem Thron der Gruppe abzuschliessen. Dazu werden nochmals zwei Exploits nötig werden, die am Ende zwischen sein oder eben nicht sein entscheiden werden. Ralph Krüger, ehemaliger Eishockeynationaltrainer, schrieb der Nati in dem legendär gewordenen SMS vor dem Sensationssieg gegen Russland: „ Glaube an das Unmögliche und es wird möglich! Wer hätte die oben skizzierte Ausgangslage vor ein paar Monaten als möglich empfunden?
(rk)
4. Liga: FC Pfäffikon 2- FC Stäfa 2 1:2 (0:1)
Sportanlage Barzloo. 92 Zuschauer
Tore: 29. 0:1 D. Pause, 65. 0:2 A. D‘Angelo, 86. 1:2 Pfäffikon
FC Stäfa: F. Parisi; F. Krause (71. M. Maurer) , D. Zellweger , A. Abelenda, P. Schneebeli; S. Laternser (75. J. Laib) , A. D‘Angelo, S. Miftari , P. Rossi ( 85. D. Pause); L. Pervorfi , D. Pause (60. R. Kunz)
Verdienter Derby Sieg für Stäfa 2
Bei nassem, kaltem Herbstwetter knöpften die Stäfner Reserven an die Leistung der letzen beiden Spiele an und konnten den dritten Sieg in Serie feiern. Eine starke Mannschaftsleistung der Stäfner und ein sensationelles Comeback von Torhüter Parisi brachte die Sonne schon am frühen Sonntagmittag auf den Frohberg zurück.
Die Meilemer waren wohl gedanklich noch an der „Suser Chilbi“. Das Heimteam legte los wie die Feuerwehr. Auf dem nassen schnellen Kunstrasen waren sie die spielerisch dominante Mannschaft. Mit herrlichem Direktspiel setzten sie den Gegner unter Druck. Die Chancen liessen dann auch nicht lang auf sich warten. Der bärtige Pachlatko traf nach einem herrlich getretenen abgefälschten Freistoss jedoch nur die Latte. Nach einer Viertelstunde folgte dann der Höhepunkt der Partie. Das wahrscheinlich schönste heraus gespielte Tor der Vorrunde. Mit einer Kombination über 5 Spieler kam der Ball von der rechten Seite zu Pachlatko. Dieser lancierte mit einem herrlichen Steilpass auf den linken Flügel Laternser, dieser tanke sich durch und spielte zu Monn der nur noch einschieben konnte. Wer dachte, dass sich das Heimteam nun zufrieden zurücklehnen würde irrte sich. Die Stäfner spielten weitere Chancen heraus. Krasniqi vergab zweimal mit herrlichen direkt abnahmen mit zuvor ebenfalls super heraus gespielten Kombinationen das 2:0.
Nach einem Corner der Meilemer konnten die Stäfner nicht richtig klären der Ball sprang zu einem Gegenspieler dieser viel nach einem normalen Zweikampf mit Braunwalder im Strafraum um. Zum erschrecken aller, Pfiff der ansonsten gute Schiedsrichter Elfmeter. Wäre er konsequent gewesen hätte das Heimteam mindestens schon drei Elfmeter zugesprochen haben müssen zu diesem Zeitpunkt. Der Meilemer Elfmeterschütze spürte wohl noch den Suser vom Vorabend im Blut da er am mirakulös reagierenden Parisi scheiterte.
Eben dieser Parisi löste einige Minuten später eine unglückliche Situation aus. Sein Abschlag landete in den Füssen des Gegners dessen Ball prallte direkt zurück, so das die Stäfner Abwehr und vor allem Stäfa Captain Braunwalder überrascht wurden. Der Meilemer Stürmer konnte alleine aufs Tor zulaufen um den Ausgleich zu erzielen.
Nach der Pause war es wiederum das Heimteam, dass den besseren Start erwischte. Ob es wohl am neuen Kunstrasen lag, dass die Gäste überforderte waren? Das neue Kunstrasenmodel auf dem Frohberg lässt im Gegensatz zu dem veraltetem mit Granulat gefülltem Grün auf der Meilemer Allmend ein flüssiges schnelles spiel zu. Jedenfalls kam nun bei den Stäfner neben dem guten Zusammenspiel noch das nötige Glück dazu. In der 55. Minute war es wiederum Monn der nach einem Eckball am zweiten Pfosten freistehend einnicken konnte. Kurze Zeit darauf war es Krasniqi der alleine auf das Tor der Gäste losziehen konnte und diesmal eine seiner zahlreichen Chancen zur 3:1 Führung verwertete. Stäfa zog nun eine seiner schlechtern Phasen während des Spiels ein. Und prompt verkürzte Meilen auf 3:2. Aussenverteidiger und FCZ Sympathisant Schneebeli hatte wohl in der 80 Minute ein deja vu und hielt Ausschau nach Petarden so das er ohne gross einzugreifen dieses Tor zuliess. Das Spiel wurde jetzt nochmals spannend. Meilen zeigte nun, dass sie auch noch im stand sind Druck aufzubauen. Jedoch war dies nur von kurzer Dauer. Krasniqi zog wieder mal alleine aufs Tor des Gegners und war nur durch ein Foul zu stoppen. Der junge Rossi verwertete den Elfmeter im Stile eines Routiniers zum 4:2 entstand.
In einer technisch sehr hoch stehenden Partie bezwangen die Schwarz-Weissen die Bezirkshauptstädter schlussendlich deutlich. Spielen die Stäfner weiter auf solchem Niveau kann man sich auf die restlichen Partien freuen. Solche Spiele bereiten Freude beim zuschauen. Weiter so Jungs.
4. Liga: FC Stäfa 2 – FC Meilen 1c 4:2 (1:1)
Frohberg. 50 Zuschauer. SR: A.Avni
Tore: 15. Monn 1:0. 35. Meilen 1:1. 55. Monn 2:1 60. Krasniqi 3:1 85. Meilen 3:2 91.Rossi 4:2
FC Stäfa: F.Parisi, P.Schneebeli, A.Abelenda, S.Braunwalder, F.Krause, D.Pause 80 (J.Laib), N.Monn, S.Pachlatko, S.Laternser 70. (P.Rossi), S.Krasniqi, R.Kunz 55. (J.Knott)
Verwarnungen: 3xMeilen , Schneebeli (Reklamieren) Pachlatko (Unsportlichkeit)
Von vernebelten Tore - Stäfa siegt durch Penalty
Kurz nach der Autoausfahrt Frohberg verlor sich die Autokarawane des FCS im dichten Nebel des Zürcher Oberlandes. Als man nach und nach im Asyl des FC Racing in Witikon eintraf und einen ersten Blick über die Sportplätze wagte, suchte man vergebens nach dem Torgehäuse in der anderen Hälfte. Erste Gerüchte über eine mögliche Neuansetzung der Partie machten die Runde. Doch Assistenztrainer Simon Morel, welcher offensichtlich einmal ein Praktikum bei Thomas Bucheli besuchte, setzte dem Gerede mit meteorologischer Ausdrucksweise ein Ende: „Was verschiebe?! Innere Stund isch das Züg weg“!. Er sollte Recht behalten. Die Vorbereitung auf das Spiel hatte begonnen.
Als der Schiedsrichter um 10.30 Uhr die Partie anpfiff, war ausser einem vorbeitorkelndem FCB-Fan niemand mehr benebelt. Die ersten 20 Minuten waren daher das wohl Beste, was die Equipe von Trainer Costantini in der Spielzeit auf den Platz zauberte. Die Schwarz-Weissen betrieben ein schnörkelloses Pressing, welches Racing kaum einmal die zweite Platzhälfte sehen liess. Chancen entstanden wie die Schlagzeilen nach dem Zürcher Derby- es war schwierig den Überblick zu behalten. Thomas Rossi und Luigj Pervorfi scheiterten mehrmals allein vor dem Torwart stehend. Die eigenen Defensivreihen spielten hoch und konsequent. Alberto Abelenda sah nach 25 Minuten und der ersten teilweise gelungenen Angriffsauslösung der Gäste nach einem taktischen Foul die gelbe Karte. Stäfa konnte in der Folge die Dominanz weiter auf den Platz bringen, liessen aber den Gästen etwas mehr Platz für Konter - Was aufgrund der Kadenz der ersten 20 Minuten nachvollziehbar war. In der 35. Minute bekam dann aber die Redewendung „ wer die Tore nicht macht, bekommt sie irgendwann selber“ ein neues Paradebeispiel. Eine weite Flanke, ein Stellungsfehler, ein Pichicleta, TOR! Auch wenn dieser Korrespondent nicht ausgeht, dass irgendjemand des Gastes diesen Bericht jemals lesen wird - Das Tor hätte Derdiyoks Kiste vom letzten Bundesligaspieltag zumindest konkurrenziert.
Was nach dem Tor auf dem Feld geschah, zeigte jedoch auf, dass die Frohbergkicker an Erfahrung schon einiges gereifter auftreten als in anderen Spielen. Sie liessen sich weder verunsichern, noch gaben sie das Spiel aus der Hand. So wurden sie doch noch für die sackstarke Leistung in der ersten Halbzeit belohnt und mit Thomas Rossi schoss zudem noch der Mann das Tor, welcher durch unbändigen Kampfgeist seinem Team in den ersten 45 Minuten oft den Takt vorgab. Der Newcomer verwertete einen schön getretenen Eckball von „Santi“ Patchlenko kurz vor dem Halbzeitpfiff direkt ins lange untere Eck! Der Spielstand zur Halbzeit entsprach zwar nicht dem Verlauf des Spiels, jedoch konnte sich Stäfa trotz Rückstand wieder zurückkämpfen und so die offene Ausgangslage wieder herstellen.
Nach dem Pausentee lief das Spiel ausgeglichener. Zwar führte Stäfa weiterhin die feinere Klinge und so mussten die Gäste immer wieder unerlaubte Mittel anwenden, um die S7 auf der Durchfahrt Richtung Tabellenspitze zu stoppen. Dann die grosse Aufregung: Sturmtank Shaip Krasniqi wird im 16er vom Gästetorhüter die Füsse weggezogen! Penalty! Penalty? Ja, nur ist es im Fussball so geregelt, dass ohne den Pfiff des Referees keine Sanktionen ausgesprochen werden können. Und abgesehen von diesem war für jeden der 22 Spieler auf dem Feld klar, dass es nun gleich zum Duell 1 gegen 1 kommen wird - aber eben, ausser dem Einen.
Das Tor war nun überfällig. Scheibenwischer Nico Monn traf nach einem harten Vollspannschuss nur die Latte und der in der Pause für Janick Laib gekommene Dominique Pause verfehlte das hohe Eck mit seinem Schlenzer nur um Zentimeter. Costantini stellte um: Remo Kunz ersetzte Torschütze Thomas Rossi und wechselte mit Luigj Pervorfi die Position. 15 Minuten vor Schluss kam es dann noch zum Comeback des Tages: Jan Knott kam nach einmonatiger, verletzungsbedingter Pause zu seinem ersten Saisonspiel und fügte sich sofort gut ein.
Es war eigentlich verwunderlich, dass die zweite Spielvereinigung des FC Stäfa durch einen Konter dann doch noch zum hochverdienten Vollerfolg kam. Die „Heimmanschaft“ war aufgrund eines potentiell gefährlichen Freistosses aufgerückt. Dieser misslang und Stäfa schaltete blitzschnell um. Shaip Krasniqi wurde auf der Seite steil lanciert. Dieser konnte den Ball behaupten und zog bedrängt auf das Tor zu. Der Torhüter lief aus dem Tor, Krasniqi erkannte die Situation und spitzelte den Ball an dem brachial eingreifendem Schlussmann vorbei. Nun hatte es auch der 1. Offizielle gesehen - Brrrrrrrrrrrrrrrrr! Penalty!
Und wieder wurde eine alte Fussballlehre widerlegt, welche besagt, dass der Gefoulte nie selber anlaufen sollte. Denn souveräner als Shaip Krasniqi diesen Ball verwertete, kann man keinen Elfer versenken. In einem Exklusivinterview in der Kabine musste dieser dann aber zugeben, dass der Penalty nicht ganz unabsichtlich provoziert wurde und die Berührung mehr mit einem Streicheln anstatt einer groben Intervention zu vergleichen war. Wie auch immer. Das Resultat stimmte und ein Elfmeter drei Minuten vor Schluss ist meist wertvoller als zu Beginn des Spiel. Auf jeden Fall schafften es die Stadtzürcher nicht mehr zu reagieren und so konnte Stäfa den zweiten Vollerfolg in Serie feiern. Der Anschluss an die Tabellenspitze wurde gewahrt. Die Fussballphilosophen des Dirty Joe‘s bis zur Sonne in Stäfa werden für diese Woche Ihren Fokus gerichtet haben - Nein, nicht auf die entscheidende Phase unsere CH-Nati, sondern auf das kommende Seederby gegen Meilen!
(rk)
4. Liga: Racing Club ZH 2- FC Stäfa 2 1:2 (1:1)
Frohberg. 35 Zuschauer (davon mindestens 33 Stäfner)
Tore: 31. 1:0 Racing, 41. 1:1 P. Rossi, 87. 1:2 S. Krasniqi
FC Stäfa: B. Borkovic; F. Krause, S. Braunwalder, A. Abelenda,
P. Schneebeli; J.Laib(45. Dominique Pause) , S. Patchlenko, N. Monn,
P. Rossi(68. R. Kunz); S. Krasniqi, L. Perveri(76. J. Knott)
Verwarnungen: 25. A. Abelenda (Foul)
Stäfa „mauert“ sich zum 2. Saisonsieg!
„ Wemer das Spiel nid gunne hetet, dänn...“. Das Nichtbeenden dieses Konditionalsatzes, vernommen aus dem Munde von Trainer Marc Costantini Minuten nach dem Spiel, lässt aufzeigen, welchem blutrünstigem Szenario die 2. Spielvereinigung des FC Stäfa für das Training am Dienstag nur knapp entkommen konnte. Von „unplugged“ durch den Wald bis zur obligaten Teilnahme am diesjährigen Silvesterlauf schien alles auf der Strafenliste zu stehen! Das Wichtigste voraus für alle Stäfnerinnen, welche sich für die vermeidliche Nacktwanderung bereits im Vorverkauf bedienen wollten - das jüngste Gericht wurde verschoben! Zu Beginn der Zeitrechnung dieses nervenaufreibenden Spiels gegen der Verfolger aus Witikon liegt das Versprechen von Assistenztrainer und Motivationskünstler Simon Morel, welcher den teilweise noch von der „Chilbi“ geprägten Visagen nicht traute und wusste, dass es nur ein Katalysator gab, welche schlussendlich den Unterschied im Kopf machen sollte: Kühles, blondes Bier für Alle! Geknüpft war dieses Versprechen an die Bedingung, drei Punkte einzufahren. Die Worte wirkten wie ein physischer Molotowcocktail. Schon vor Anpfiff war die Energie innerhalb des Teams spürbar. Das taktische Hauptaugenmerk hiess von Anfang an Organisation - Nach nur 1 Punkt aus den letzten 3 Spielen musste schliesslich ein gewisses Selbstvertrauen aufgebaut werden. Die Partie begann demnach sehr holzig. Das Spielgeschehen spielte sich hauptsächlich im Mittelfeld ab, Chancen waren zu Beginn Mangelware, denn auch Witikon war nicht wunschgemäss in die Konkurrenz gestartet und so wurde die Partie nach und nach zum Geduldsspiel. Es dauerte ganze 30 Minuten, bis die Frohbergkicker ihre spielerischen Vorteile in Szene setzen konnten. Dominique Pause tankte sich über die Seite durch und schlenzte den Ball nur Zentimeter am weiten Pfosten vorbei. Der Frustschrei liess sogar die Teilnehmer des Slow-Up Events an der Stäfner Seepromenade aufhorchen. Witikon war indessen bemüht, die Stäfner Angriffe zu zermürben und punkteten ihrerseits mit der nicht nachvollziehbaren Lufthoheit, welche die Stäfner auch bei Eckbällen in arge Schwierigkeiten brachte. Mit Bojan Borkovic hatten die Schwarz-Weissen jedoch einen hervorragenden und sicheren Rückhalt, welcher sich für weitere Aufgaben wärmstens empfehlen konnte. Der Rest der 45 Minuten ist rasch erzählt. Das Positive an der Geschichte ist, der FCS kam zu guten Chancen, aber wie sich vermuten lässt, resultierte daraus nichts Zählbares. Vor allem Duracell-Batterie Patrick Rossi kam mehrfach aus aussichtsreicher Position zum Abschluss, konnte aber nicht reüssieren. Der jüngste Spieler im Team zeigte aber wie bereits in den vorhergehenden Partien, dass er ein Versprechen für die Zukunft ist. Die Erkenntnis, dass Stäfa auch in dieser Partei überlegen war, setzte Costantini in der Pause taktisch in die Tat um. So nahm er den bereits als Aussenverteidiger glänzend aufspielenden Stefan Abderhalden ins rechte Mittelfeld und beförderte WK-Rückkehrer Felix Krause an dessen Position in die Defensive. Stäfa machte nun noch mehr Druck, war etwas offensiver aufgestellt, man merkte, alles ausser 3 Punkte stand heute nicht auf dem Speiseplan. Die Stadtzürcher ihrerseits waren bestrebt, mit einzelnen Guerillaangriffen immer wieder Nadelstiche ins dünne Nervenkostüm der Seeländern zu setzen. In der 60. Minute dann eine Schrecksekunde: Ein Steilpass über die Aussenseite und der Stürmer der Witiker schoss gegen die Laufrichtung von Golie Borkovic nur Zeeeeeeentimeter! am Torgehäuse vorbei. Dann hatte nochmals Dominique Pause einen grossen Auftritt. Wie ein Stier erkämpfte er sich vor der Strafraumgrenze den Ball und konnte allein aufs Tor zulaufen - Diesmal erzählten Wanderer in Zermatt von merkwürdigen Lauten aus dem Zürcher Unterland. In der 75. Minute bekam Pause dann seine verdiente stehende Ovation und verabschiedete sich des Feldes. Auch er hatte, wie das ganze Kollektiv toll gekämpft und gezeigt, dass die Keeper künftiger Gegner mit Arbeit rechnen können. Stillikone Marc Mauer kam für ihn. Shaip Krasniqi, seines Zeichens Mentor der 1. Mannschaft, mit einem Abstauber an den Pfosten und Maurer alleine vor dem Torwart... doch der Treffer wollte nicht fallen! Noch einmal ein Eckstoss. Und es war irgendwie typisch, dass das Tor selbst bei diesem Standard nicht durch den Kopf, sondern nach einem Abpraller das Leder den Fuss von Shkelzen Miftari fand und dieser mit der Abgeklärtheit eines Klassestürmers den Ball im oberen Eck unterbrachte. In diesem Moment musste selbst der Tuk-Tuk-Fahrer in Bangkok kurz stocken, denn das Echo aus Mutzmalen hallte bis in den indischen Ozean! Costantini entschied sich dann aber nicht, auf Resultat halten zu spielen und brachte mit Remo Kunz für den Kreativstürmer Samuel Mazzotta eine neue Offensivkraft. Konterfussball war nun die Parole. Der Konkurrent aus Witikon öffnete die Räume, was Stäfa mit einfachen jedoch effektiven Vorstössen wusste auszunutzen, immer mit der nötigen Vorsicht in der souveränen Defensivreihe. So war es Kunz, welcher kurz nach seiner Einwechslung den bis in die Haarspitzen motivierten Maurer in Szene setzen konnte. Der starke Hüter der Gäste war wiederum zur Stelle. Wenigstens resultierte ein Eckball. Und wieder kam der Ball in Billiardmanier auf den Fuss, diesmal war es jener von Maurer, welcher den Ball wie Ronaldihno zu seinen besten Barca-Zeiten direkt über den Torwart an die Latte schlenzte. Die Flugbahn des Balles liess keine Wembley-Legende mehr aufleben und so konnte Marc Maurer seinen starken Kurzauftritt mit seinem ersten Saisontor krönen. Zum Schluss durfte Kunz Abderhalden noch erklären, wie er es schaffte, dessen perfekte Hereingabe aus fünf Metern über den Kasten zu hieven. Aber irgendwie passte die Szene zur Schablone des Spiels. Bier Ahoi!
(rk)
4. Liga: FC Stäfa 2 – FC Witikon 2 2:0 (0:0)
Frohberg. 54 Zuschauer
Tore: 80. S. Miftari 1:0, 85 M. Maurer 2:0
FC Stäfa: B. Borkovic; S. Abderhalden, S. Braunwalder, A. Abelenda, P. Schneebeli; D. Pause(75. M. Maurer), S. Miftari, N. Monn, P. Rossi(46. F. Krause); S. Krasniqi, S. Mazzotta(80. R. Kunz)
Verwarnungen: Fehlanzeige
Hitzeschlacht für Stäfa 2
Vegaben die Stäfner schon letzten Sonntag unglücklich in letzer Minute Punkte,
folgte an diesem Sontag gleich die Fortsetzung. Bei sehr heissen Temperaturen vergaben die Stäfner ihre Punkte in den letzten Minuten.
Das Geschehen der ersten Halbzeit ist zimlich schnell erzählt. Nachdem Hinwil die ersten 10 Minuten sehr viel Druck machte war die Luft danch draussen. Stäfa überstand diese Druckphase und fand darauf immer besser ins Spiel. Ausser einegen starken Einzelaktionen und zwei gut getretenen Eckbällen von Pachlatko war nicht viel zu sehen. Einziger Höhepunkt war die durch den Schiedsrichter beorderte Trinkepause nach 20Minuten aufgrund der heissen Temperaturen.
Die zweite Halbzeit war etwas Ereignissreicher. Die Stäfner tauchten nun zwei drei mal gefährlich vor Calanda im Hinwiler Tor auf. Rossi hatte nach einer schönen Flanke von Schneebli die Führung auf dem Fuss, scheiterte jedoch. Ebenfalls Monn vergab aus kurzer Disanz am glänzend reagirendem Steinbock im Tor der Hinwiler. Nun war mittlerweile allen klar wer jetzt das Tor erzielt gewinnt diese Partie. Nach einem zu kurz geratenem Rückpass von Braunwalder konnte der Hinwiler Stürmer profitieren und alleine vor Morel zum 1:0 einschieben. Nun war die Luft bei dein Stäfner draussen. Sie öffneten das Spiel und bekammen kurz nach der Hinwiler Führung den Paukenschalg mit dem 2:0. Die Stäfner versuchten nochmals zu reagieren Kunz scheiterte jeoch alleine vor dem Hinwiler Tor nach herllichem zuspiel von Monn.
Die Seebuben müssen sich für die nächsten Spiele nochmals steigern wenn sie weiterhin in dieser ausgeglichenen Gruppe vorne mitreden möchten. Nun haben sie zwei Wochen Zeit, da nächstes Wochenende spielfrei ist. (SL)
4. Liga: FC Hinwil 2 – FC Stäfa 2 2:0 (0:0)
Heussenbühl 50 Zuschauer. SR:
Tore: 78. Hinwil 1:0 84. Hinwil 2:0
FC Stäfa: S.Morel, S.Abderhalden, B.Dietiker, A.Abelenda, P.Schneebeli, M.Maurer (34. D.Pause), N.Monn, S.Braunwalder, P.Rossi (70. S.Laternser) D.Pachlatko, J. Laib (60.R.Kunz)
Stäfa 2 verspielt Sieg
Spielertrainer Constantini war buchstäblich „consterniert“. Jedoch brauchte er dieses Mal keine grossen Worte. Die meisten seiner Spieler sassen auch noch 10 Minuten nach dem Spiel auf der fast schon legendären Spielerbank des Hauptplatzes und wussten, welche Chance sie in den letzten 90 Minuten ungenutzt liessen.
Doch zäunen wir das Pferd nicht von hinten auf. Die Voraussetzungen für ein grosses Fussballfest auf den Frohberg waren gegeben: Ein mildes Zürisee-Lüftchen, das Selbstvertrauen aus dem letzten gewonnen Meisterschaftsspiel und die Anwesenheit der Torhüterlegende Fabizio Parisi schienen der erfolgreichen Fortsetzung der Meisterschaft den Weg zu ebnen. Die ersten Minuten bestätigten die Erwartungen. Der älteste nichtkommerzielle Verein der Schweiz war die stillsichere Mannschaft und konnte den Gegner aus Wetzikon, welcher mit zwei Niederlagen schlecht in die Meisterschaft gestartet war, von Beginn an sein Spiel aufzwingen. So war es nicht verwunderlich, dass der zu Beginn sehr konsequent pfeiffende Schiedsrichter nach einem Foul an Stäfa-Emeghara Patrick Rossi ohne Ermahnung den gelben Karton zeigte. Leider konnte der FCS die neu gewonnene Effizienz aus dem letzten Meisterschaftsspiel nicht fortsetzen. Was man sah gefiel, jedoch ohne den erwünschten Profit. Constantini mit einem schönen Schlenzer aus 20 Meter und auch der frisch aufspielende Laib fanden die Lücke vorerst nicht. Im Gegenzug blieb Wetzikon immer bestrebt, gezielte Guerillaangriffe zu lancieren, sodass auch Debütant Crivelli sich nicht über zu wenig Arbeit beklagen konnte.
Es brauchte schliesslich eine Einzelaktion von Mittelfeldmotor Monn, welcher aus gut 20 Meter Vollspann abzog, sich so die Tücken des noch nassen Rasens zu seinem Vorteil machte und den Ball am unglücklich reagierenden Schlussmann der Oberländer versenkte. Dieser Hammer schwemmte eine Welle der Erleichterung über den Frohberg und sollte der Mannschaft Zuversicht für den zweiten Abschnitt auf den Weg geben...
...doch dem war nicht so. Anstatt mit selben Elan weiterzufahren war der Beginn der zweiten Halbzeit gezeichnet von Alibiangriffen und Unkonzentriertheiten. Hatte Druide Hergitic da was unverträgliches in den Pausentee gemixt? Die Schlagzeilen in den Tageszeitungen konnten das Gerücht weder bestätigen noch dementieren und auch die Dopingprobe zeigte trotz teilweise erhöhten Ethanolwerten keine abführende Substanzen.
Wie auch immer klopften die immer mutigeren aufspielenden Wetziker von Minute zu Minute häufiger an das Gehäuse von Torhüter Crivelli. In der 60. Minute öffnete dieser dann seine Pforten. Nach einem leichten Ballverlust in Zentrum schlossen die Gäste einen bilderbuchhaften Konter zum 1:1 ab. Stäfa regierte. Kunz kam zu seinem Meisterschaftsdebüt in schwarz-weiss und kam ein paar Minuten nach seiner Einwechslung vor dem 16er zum Ball. Ohne zu Zögern zog er direkt ab und der Ball landete via Innenpfosten im Tor. Dir Tür zum zweiten 3er war damit wieder weit offen.
Doch leider liess man sich von Seiten der schwarz-weissen wieder in alte Tugende zurückfallen und suchte zu wenig die Entscheidung. Wetzikon machte die Löcher auf, spielte nun nur noch mit 3 Verteidigern. Man musste den Gästen anrechnen, dass sie trotz weniger Spielanteile und dünnem Kader nie Aufgaben und so kam es 10 Minuten vor Schluss wie es kommen musste. Eckball. Kopfball. Tor. Wer führ den freistehenden Mann zuständig war, wurde nach dem Spiel überraschenderweise nicht mehr gross thematisiert. Dies, da jeder wusste, dass der Sieg nicht in dieser Situation aus den Händen gegeben wurde.
Stäfa bäumte sich auch nach diesem erneuten Ausgleich nochmals auf, doch weder Kunz nach hervorragender Vorarbeit durch Pachlatko wie auch der frisch hineingekommene Filigrantechniker Furrer konnte das von Kurs geratene Schiff nicht mehr retten.
Was blieb ist das insgesamt doch positive Gefühl zu wissen, mit etwas mehr Überzeugung und Killerinstinkt in dieser Liga durchwegs ein Wörtchen mitzureden. So dienten die ausgegebenen Harassen Bier nicht nur zur Frustbewältigung sondern inspirierten den einen oder anderen Seemann über mögliche,den Fussball verändernde Spielzüge kommender Wochen zu kreieren. Die Welt schaut gespannt nach Mutzmalen.
(rk)
4. Liga: FC Stäfa 2 – FC Wetzikon 2 2:2 (1:0)
Frohberg. 27 Zuschauer
Tore: 32. Monn 1:0, 61. Wetzikon 1:1, 72. Kunz 2:1, 79. Wetzikon 2:2
FC Stäfa: R. Crivelli; M. Maurer (25. A. Abalenda), S. Braunwalder, N. Santorio, P. Schneebeli; D. Pause, S. Pachlatko, N. Monn, P. Rossi; M. Contantini(68. R. Kunz), Y. Laib(74. N. Forrer)
Verwarnungen: 18. Wetzikon (Foul), 32. N. Santorio (Unsportlichkeit), 67. S. Pachlatko (Reklamieren)
Stäfa schliesst Saison mit einem Sieg ab
Das Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Stäfa 2 und dem FC Fehraltdorf 1 stand unter einem besonderen Zeichen. Denn der FC Stäfa verabschiedete mit diesem Spiel zwei langjährige FC Stäfa-Helden. Zum einen gab Torhüterlegende Fabrizio Parisi und zum anderen Weltklasseverteidiger Rolli Hitz ihren letzten Einsatz in der 2. Mannschaft. Dazu wurde extra der berüchtigte Spielkommentator M. Volpe engagiert, welcher für die nötige Stimmung sorgte.
Doch allzu spassig begann die Partie für die Schwarzweissen nicht. Sie rieben sich eben noch verschlafen die Augen, als der gegnerische Sturm in der 5. Minute bereits das 0:1 schoss. Die Stäfner befanden sich im Tiefschlaf. Danach wollte die Partie nicht richtig in Fahrt kommen, sodass die eingefleischten Fans nur dank des starken Windes nicht einschliefen. Stäfa gelang beinahe keine Aktion und wurden lediglich durch vereinzelte Standartsituationen gefährlich. Der FC Fehraltdorf spielte zwar besser, konnte sich jedoch keine zwingenden Torchancen erarbeiten. Alle waren froh, dass der Schiedsrichter endlich zur Pause pfiff und somit die ereignislose erste Halbzeit beendete.
Die zweite Halbzeit begann etwa im gleichen Stil wie die Erste. Nur der Petrus gab Vollgas und peitschte den Regen regelrecht über den grünen Rasen. Dafür zeigte Torhüter Parisi mit einem Einsatz im Sturm, wie flexibel und vielseitig er auch noch in seinem fortgeschrittenen Alter ist. Doch zu guten Torchancen kamen die Stäfner vorerst nicht. Dagegen drückte der FC Fehraltdorf mächtig aufs Gas, scheiterte aber mehrfach am glänzenden Ersatzgoalie S. Morel. Mit einem herrlichen Abkick lancierte dieser kurze Zeit später den schnellen Rossi, welcher von einem Fehler der gegnerischen Innenverteidigung profitierte und den Ball gekonnt über den Torhüter lupfte. Nach diesem Treffer in der 68. Minute keimte neue Hoffnung bei den Stäfner auf. Trotzdem war Fehraltdorf nachwievor die bessere Mannschaft und kam zu zahlreichen Torchancen. Diese vergaben sie jedoch kläglich oder scheiterten am überrangenden Torhüter. Wie so oft im Fussball, rächte sich diese Ineffizienz, als in der 79. Minute M. Costantini nach einem Doppelpass mit Rossi, herrlich zum 2:1 traf. Nun galt es diesen knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. Der FC Fehraltdorf spielte weiter extrem druckvoll nach Vorne und kam erneut zu diversen Torchancen. Doch ein äusserst reflexstarker S. Morel brachte die FCF- Stürmer immer wieder zur Verzweiflung. Als der Schiedsrichter nach gefühlten 15 Minuten Nachspielzeit endlich abpfiff, war die Freude über diesen hartumkämpften Sieg riesengross und das Abschiedspiel perfekt.
Dieser Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn veränderte jedoch nichts in der Tabelle, sodass die 2. Mannschaft die Saison auf dem mässigen 8. Platz beendet. Nun stehen die verdienten Sommerferien vor der Tür, die die Spieler, sowie der Trainer auf ihren Luxusyachten auf dem Mittelmeer verbringen werden.
Die 2. Mannschaft bedankt sich auch noch auf diesem Weg bei den beiden Spielern Fabrizio Parisi und Rolli Hitz für ihren geleisteten Einsatz und wünscht ihnen alles Gute für die Zukunft. Rolli Hitz wird seine glorreiche Karriere bei den Senioren ausklingen lassen. Fabrizio Parisi wird sich auf sein Privatleben konzentrieren, obwohl ihm Gerüchten zu Folge diverse Angebote als Torhütertrainer von internationalen Topclubs vorliegen. (FW)
4. Liga: FC Stäfa 2 – FC Fehraltdorf 1 2:1 (0:1)
Frohberg. 45 Zuschauer
Tore: 5. Fehraltdorf 0:1, 68. Rossi 1:1, 79. Costantini 2:1
FC Stäfa: F. Parisi (60. Th. Rossi); M. Rastoder, P. Schneebeli, A. Abalenda, R. Hitz; N. Forrer, S. Braunwalder, F. Wetter, J. Knott (45. S. Latenser); T. Rossi (45. S. Morel), M. Maurer (70. M. Costantini)
Verwarnungen: 55. Fehraltdorf (Foul), 58. S. Latenser (Foul)
Trotz Personalsorgen Charakter gezeigt
Die Voraussetzungen für die Partie gegen das höherklassierte Hinwil waren alles andere als erfolgsversprechend ausgefallen: noch am Freitag konnte Ersatzcoach Simi Morel auf nicht mehr als 7 Spieler zählen. Mit Ach und Krach konnte er schliesslich am Sonntag 12 Spieler aufbieten, dazu musste sogar auf ehemalige Teamstützen wie der langjährige Trainer/Spieler und jetzige Kioskführer Marinko Hrgetic zurückgegriffen werden. Die erhoffte Verstärkung aus der ersten Mannschaft musste zu allem nach noch verletzungshalber passen, sodass die 2. Mannschaft nur durch Nico Monn verstärkt wurde, der wieder einmal - wie schon oft - eine starke Leistung zeigte. Einen besonderen Dank deshalb an Nico! Aus der miserablen Situation wurde das Beste gemacht und der Trainer erklärte, dass jeder Spieler nun für die Mannschaft spielen sollte, jedoch ohne irgendwelchen Druck, denn das Resultat wurde für zweitrangig erklärt. Der Auftakt in die Partie verlief gut, Stäfa spielte schwungvoll und erarbeitete sich erste gute Möglichkeiten, die aber leider alle vergeben wurden. So kam es, wie es meistens kommt, wenn die Tore nicht gemacht werden: Hinwil schoss durch einen schnellen Konter das 1:0. Stäfa liess sich jedoch nicht beirren und übte weiter Druck auf. Die Chancen wurden leider wieder nicht genutzt, und als der Ball dann endlich doch im Tor der Hinwiler lag, entschied der Schiedsrichter auf eine fälschliche Abseitsposition. Schade, denn nur Zeigerumdrehungen später erhöhte Hinwil wieder mittels Konter auf 2:0. Mit diesem Resultat gingen die Mannschaften auch in die Pause. Während des Pausentees wurde noch einmal Mut gemacht, sodass Stäfa nach Anpfiff der 2. Halbzeit wiederum besser ins Spiel fand. Die Partie wurde nun zunehmend ruppiger, die Zweikämpfe wurden verbissen ausgetragen. Auflockerung kam erst auf durch die eigentlich nicht lustige Verletzung von Marc Maurer, der plötzlich zu Boden ging und andeutete, dass er in beiden (!) Waden einen Krampf hat. Dies brachte aufgrund der lustigen Situation, dass er nicht mehr aufstehen konnte, sowohl gegnerische wie auch eigene Fans zum Lachen. Dadurch wurde fast vergessen, dass ein Patient am Boden lag und Hilfe brauchte. Nachdem ihm schliesslich aus seiner misslichen Situation geholfen wurde, konnte das Spiel fortgesetzt werden. Stäfa warf alles nach vorne und wurde durch Standartsituation noch einmal brandgefährlich. Der 1:2 Anschlusstreffer durch Spielertrainer Simi Morel mittels Kopfball kam jedoch zu spät. Nur Sekunden später war die Partie zu Ende. Stäfa verliert unglücklich, kann aber mit erhobenem Haupt den Platz verlassen. Der Auftritt gibt Mut für den Schlussspurt der Saison. (NF)
4. Liga: FC Hinwil 2 – FC Stäfa 2 2:1 (2:0)
Hüssenbühl. 100 Zuschauer.
Tore: 20. Hinwil 1:0. 35. Hinwil 2:0. 90. Simi Morel 2:1.
FC Stäfa: F.Parisi; A.Abelenda, M.Hrgetic, Y.Morel, M.Rastoder; N.Forrer, N.Monn, T.Rossi, D.Pause; M. Maurer (70. S.Morel), J.Knott
Verwarnungen: 25. D.Pause
Niederlage für Stäfa 2
Noch letzten Sonntag konnten die Stäfner Reserven gegen den Tabellenführer mit einer guten Leistung überzeugen. Zeigten sie jedoch an diesem herrlichen Sonntagvormittag die bisher schlechteste Leistung der Rückrunde.
Stäfa hatte zu Beginn zwei gute Möglichkeiten. Rossi scheiterte jedoch alleine vor dem Torwart. In der 8 Minute lancierte Dübendorf einen Angriff über den rechten Flügel. In der Mitte schlägt Abelenda über den Ball, so dass der allein stehende Stürmer nur noch zum 0:1 einschieben konnte. Stäfa zog nun einige schwache Minuten ein und hatte kurz darauf Glück das sie nach 2-3 gefährlichen Schüssen aufs Tor nicht noch mehr in Rückstand gerieten. Der Gegner aus Dübendorf verstand es immer wieder, mit langen, genauen Bällen hinter die Stäfner Abwehr zu gelangen. Diese Aktionen waren immer wieder Brandgefährlich.
Die Stäfner erwachten nun und hatten einige gute Gelegenheiten. Uhr setzte sich auf der linken Aussenbahn durch und zog alleine auf den Torwart los, jedoch verfehlte er das Tor. Kurz darauf erzielten die Jungs vom See den sehenswerten Ausgleich. Braunwalder spielte einen Freistoss auf die linke Seite zu Uhr, dieser spielte flach zur Mitte, wo Rossi den Ball hinter die Linie drücken konnte. Die Freude war nicht von grosser Dauer. Zwei Minuten später konnte der Spieler mit dem Frauennamen, von der 16er Linie aus Torwart Rodrigues mit einem herrlichen Heber zum 1:2 bezwingen. Mit einem knappen Rückstand ging das Spiel in die Pause.
Nach der Pause zeigten beide Mannschaften keinen sehenswerten Fussball. In der 60 . Minute verloren die Stäfner den Ball unnötig im Mittelfeld. Dübendorf setzte postwendend zum Konter an und spielte sich in den Strafraum. Dort fiel der Stürmer über seine eigenen Füsse. Zum schrecken der Stäfner pfiff der Schiedsrichter Elfmeter. Es hatte einige Aktionen in diesem Spiel wo der Schiedsrichter Elfmeter hätte pfeifen können. Doch diese Aktion war mit Sicherheit keine davon. Dübendorf verwandelte sicher zum 1:3. Nun wirkten die Stäfner demotiviert und steckten kurz darauf noch den 1:4 Gegentreffer ein. Stäfa konnte sich noch einmal fangen. Knott verkürzte mit einem Schlenzer wie Davide Villa am Abend zuvor im Champions League Final zum 2:4. Stäfa machte nun nochmals Druck. Braunwalder sah wie sein Kopfball von einem Gegenspieler abgewehrt wurde. Den zweiten Eckball schoss Laternser direkt aufs Tor, doch die Querlatte verhinderte den Anschlusstreffer. In der 80 Minute wurde ein harmloser Schuss von Dübendorf noch unhaltbar ins Tor abgelenkt. Somit war die 2:5 Niederlage für die Stäfner besiegelt.
Die Seebuben müssen sich für die letzten zwei Spiele nochmals steigern und an die Leistung der vergangenen Partien anknüpfen. Mit fleissigem Training und ein bisschen mehr Einsatz, sollte es möglich sein die Saison mit guten Leistungen in den letzen zwei Spielen versöhnlich abzuschliessen. (SL)
4. Liga: FC Stäfa 2 – FC Dübendorf 2 2:5 (1:2)
Frohberg. 40 Zuschauer. SR:
Tore: 8. Dübendorf 0:1. 22. Rossi 1:1. 24. Dübendorf 1:2 60. Dübendorf 1:3 63. Dübendorf 1:4 65.Knott 2:4 75. Dübendorf 2:5
FC Stäfa: D.Rodrigues, F.Wetter, A.Abelenda 45. (M.Rastoder),Y.Morel, P.Schneebeli, D.Pause 50.(S.Laternser), N.Monn, K.Uhr, S.Braunwalder, S.Pachlatko, T.Rossi 45. (J.Knott)
Verwarnungen: 60. Braunwalder (Reklamieren), 65. Dübendorf
Stäfa 2 zu Gast beim Leader
Nach drei Siegen in Serie musste sich Stäfa beim Leader knapp geschlagen geben. Bereits im Hinspiel verloren die Stäfner Reserven durch ein Tor kurz vor Schluss unglücklich mit 1:2.
Wald begann mit einer kurzen Druckphase und versuchte den Stäfnern zu zeigen, dass sie verdient Tabellenführer sind. Nach einigen Minuten kamen die Jungs vom See immer besser in Fahrt und nahmen das Spiel in die Hand.
In der 11. Minute jedoch patze die Stäfner Abwehr. Wald spielte sich über links durch und konnte zur Mitte flanken dort stand der Stürmer völlig alleine und konnte mit dem zweiten Versuch den Ball zum 1:0 versenken. Torhüter Parisi reagierte beim ersten Versuch noch glänzend, beim zweien war er machtlos. Die Seebuben liessen sich in der Folge nicht aus dem Konzept bringen und hatten das Spiel im Griff. Dadurch kamen sie auch zu einigen Torchancen. Monn mit dem Kopf und zweimal Pervorfi hatten ausgezeichnete Möglichkeiten den Ausgleichstreffer zu erzielen. Alle scheiterten sie am Torhüter von Wald. Auch der schnelle Knott konnte kurz vor der Pause alleine vor dem Torwart die Pille nicht versenken.
Wie zu Beginn der Partie erwischten die Seebuben einen schlechten Start in die zweite Hälfte. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit mussten die Stäfner den 2:0 Rückstand einstecken. Eine kleine Unachtsamkeit in der Abwehr nutzen die Oberländer aus. Das Tor hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit dem ersten Treffer. Die Stäfner zeigten eine Reaktion und machten nun mächtig Druck. Das Spiel fand nun mehrheitlich in der Platzhälfte der Oberländer statt. In der 64 Minute erzielten die Stäfner den längst fälligen 2:1 Anschluss Treffer. Rossi setzte sich am Flügel durch, seine präzise Flanke konnte Badzak ins Tor köpfeln. Ab der 75 Minute spielten beide Mannschaften mit 10 Spieler weiter. Nachdem der Spieler von Wald eine Tätlichkeit ausgeübt hatte, revanchierte sich Pervorfi sogleich. Beide Spieler wurden von Schiedsrichterin Graf unter die Dusche geschickt.
Die Schwarz - Weissen versuchten nun nochmal alles um den Ausgleich noch zu erzielen. Wetter kam kurz vor Schluss mit einem satten Weitschuss noch zu einer guten Möglichkeit. Es blieb jedoch bei der knappen Niederlage.
Die Stäfner konnten trotz sehr guten Leistungen gegen den Tabellenführer keine Punkte mit nach Hause nehmen. Das Spiel lässt jedoch hoffen, dass in Zukunft noch einiges erwartet werden kann.
(SL)
4. Liga: FC Wald 1 – FC Stäfa 2 2:1 (1:0)
Laupenstrasse. 80 Zuschauer. SR: Corina Graf
Tore: 11. Wald 1:0. 49. Wald 2:0. 64. Badzak 2:1
FC Stäfa: F.Parisi, F.Wetter, A.Abelenda 80. (J.Knott), P.Schneebeli, M.Rastoder, J.Knott 41.(J.Badzak), N.Monn, C.Wehrli 88. (M.Costantini), S.Laternser 45. (T.Rossi), L.Pervorfi, S. Pachlatko
Verwarnungen: 30. Wald (Reklamieren) Rote Karte: 76.Wald (Tätlichkeit), 76. L.Pervorfi (Tätlichkeit)
Stäfa gewinnt zum dritten Mal in Folge
Auch diesen Sonntag ging es nach Witikon, wo die 2. Mannschaft auf den Tabellenletzten FC Witikon 2 traf. Gegen Witikon sind von Trainer Costantini klar drei Punkte budgetiert worden und die Mannschaft wollte unbedingt die Siegesserie weiterführen.
Das Spiel begann sehr ausgeglichen. Die erste gefährliche Aktion gehörte Pachlatko, welcher mit einem scharfen, direkten Eckball den gegnerischen Torhüter prüfte. Im Gegenzug unterschätze die Stäfner Abwehr einen weiten Ball, sodass der Witikon Stürmer alleine auf Parisi loszog, doch dieser parierte den Schuss mirakulös. Stäfa war weiterhin vor allem durch Standartsituationen gefährlich, doch der Schlussmann von Witikon machte Chance um Chance zunichte. In der 31. Minute eine schöne Kombination von Witikon über die linke Seite, doch der Stürmer vergab knapp. Vier Minuten später tankte sich Pervorfi an der Seitenlinie durch und traf aus spitzem Winkel mit einem satten Flachschuss zur 0:1 Führung. In der 46. Minute vergab Laternser eine gute Möglichkeit, als der Ball nach einem missglückten Abwehrversuch zu ihm gelangte. Ein Pass auf den mitgelaufenen Mitspieler wäre wohl die bessere Variante gewesen. So blieb es bei der knappen Stäfner Führung und Schiedsrichter Kindlimann pfiff zur Pause.
Kurz nach der Pause war Stäfa ungewöhnlich nervös. Es kamen keine Pässe mehr an und es wurden keine Zweikämpfe gewonnen. Es schien, als wären gedanklich alle noch beim Pausentee. Doch wirklich gefährlich wurde Witikon auch in dieser Spielphase nicht. In der 50. Minute musste Wehrli angeschlagen vom Feld und für ihn kam Abelenda. Nach einer Kombination über Rechts tankte sich in der 60. Minute der starke Pervorfi erneut durch, traf mit seinem Schuss jedoch nur den Aussenpfosten. In der 63. Minute zwang Neo-Aussenverteidiger Rastoder den Witikoner Goalie, nach einer herrlichen Balleroberung, mit einem satten Distanzschuss zu einer Parade. Doch es stand weiterhin 0:1 für die Gäste. Ein weiterer Angriff über Rechts, doch auch Pause aka „Domingues“ konnten den gegnerischen Torhüter nicht bezwingen. In der 69. Minute dann ein guter Angriff der Witikoner. Die Stäfner Verteidiger gelang es nicht den stämmigen Stürmer vom Ball zu trennen, doch glücklicherweise traf dieser nur das Aussennetz. Im Gegenzug ein Freistoss aus knapp zwanzig Meter, Pachlatko nahm Anlauf und schlenzte den Ball gefühlvoll über die Mauer in die Maschen. 0:2 für Stäfa. Nun schien der Knoten endgültig geplatzt. Pervorfi traf zum 0:3 in die weite Torecke, nachdem der Ball nach einem Abwehrfehler des Heimteams zu ihm gelangte. Die Stäfner wollten nun unbedingt mit einem „zu Null-Sieg“ nach Hause gehen. Doch nur mit Glück blieb den Seebuben in der 82. Minute der Gegentreffer erspart, als ein die Witikoner über die linke Abwehrseite durchbrachen. So blieb es beim deutlichen 0:3 Sieg für Stäfa, die über weite Teile das Spiel kontrollierten.
Insgesamt ein überzeugender Auftritt der Schwarz-Weissen welche nun bereits den dritten Sieg infolge einstecken konnten. Nun ist die 2. Mannschaft definitiv im gesicherten Mittelfeld angelangt und ist bereit am nächsten Sonntag den Tabellenführer FC Wald herauszufordern.
(FW)
4. Liga: FC Witikon 2 – FC Stäfa 2 0:3 (0:1)
Witikon. 25 Zuschauer, ausverkauft. SR: Kindlimann
Tore: 35. Pervorfi 0:1, 71. Pachlatko 0:2, 73. Pervorfi 0:3
FC Stäfa: F. Parisi; M. Rastoder, Y. Morel, S. Braunwalder, F. Wetter; S. Latenser, C. Wehrli (50. A. Abalenda); N. Monn, D. Pause; S. Pachlatko, L. Pervorfi (85. R. Hitz)
Verwarnungen: keine
Stäfa gewinnt gegen Racing
Am wunderbaren Sonntagmorgen ging es für Stäfa zum Tabellenletzten Racing Club Zürich. Nach dem ersten Dreier am letzten Sonntag, wollten die Stäfner unbedingt drei weitere Punkte einfahren.
Die Schwarzweissen begannen sehr druckvoll und kamen immer wieder zu guten Chancen. Den Gästen hingegen gelang fast nichts. So traf in der 17. Minute Pachlatko zum wohl verdienten 0:1 Führungstreffer. Stäfa spielte weiter stark auf und versuchte das Heimteam mit intensivem Pressing frühzeitig zu stören. So fiel in der 20. Minute das 0:2, bei dem ein gegnerischer Spieler den Ball unglücklich ins eigene Tor spedierte. Danach war das Spiel ausgeglichener. Nach einem Freistoss in der 25. Minute aus gut 30m, köpfelte ein Stäfner Verteidiger den Ball wunderbar über Keeper Rodrigues ins eigene Tor zum 1:2 Anschlusstreffer. Die Stäfner versuchten sogleich den „Zweitorevorsprung“ wieder herzustellen und konnten sich immer wieder mit schönen Ballstafetten durch die gegnerischen Reihen spielen. Die Abschlüsse waren dann aber meistens zu hoch angesetzt, sodass der Ball mehrere Male weit über das gegnerische Tor flogen. Nach einem schönen Steilpass in die Tiefe, tankte sich Pervorfi stark durch, legte in der Mitte für Pachlatko auf, welcher in der 35. Minute zum 1:3 Pausenstand einschieben konnte.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Stäfa extrem unkonzentriert und hatte Mühe den Ball aus der eigenen Gefahrenzone zu schlagen. Die Heimmannschaft wurde stärker und setzte die Stäfner Verteidiger immer wieder unter Druck. Doch mit einer schönen Parade gelang es Torhüter Rodrigues den Anschlusstreffer zu verhindern. In der 50. Minute gelang es Monn, nach einem guten Freistoss von Pervorfi, den gegnerischen Torhüter zu umlaufen und zum 1:4 einzuschieben. Die Stäfner spielten in der Defensive aber weiterhin unkonzentriert und machten dadurch das Spiel nochmals unnötig spannend. So gelang es Racing in der 70. Minute, nach einem Ballverlust im Mittelfeld, auf 2:4 zu verkürzen. Als in der 80. Minute Routinier S. Morel zum langersehnten Comeback eingewechselt wurde und dem Gegner sogleich mit einem raffinierten Trick ein Tunnel schob, bebten die Zuschauerränge. In der Schlussphase liess Stäfa nichts mehr anbrennen und kam sogar seinerseits noch zu einigen guten Tormöglichkeiten. So endete das Muttertagsspiel mit einem wohlverdienten 2:4 Sieg für die Seebuben.
Insgesamt konnten die Stäfner mit der abgelieferten Leistung zufrieden sein, obwohl sie in der 2. Halbzeit nicht mehr ganz so dominant aufgetreten sind wie in der Ersten. Mit diesem Sieg konnte Stäfa den Vorsprung zum Tabellenende ausbauen und zum Tabellenmittelfeld aufschliessen.
(FW)
4. Liga: Racing Club Zürich 2 – FC Stäfa 2 2:4 (1:3)
Witikon. 20 Zuschauer. SR:
Tore: 17. Pachlatko 0:1, 20. Eigentor 0:2, 25. Eigentor 1:2, 35. Pachlatko 1:3, 50. Monn 1:3, 70. Racing 2:4
FC Stäfa: D. Rodrigues; P. Schneebeli (70. M. Rastoder), Y. Morel, S. Braunwalder, F. Wetter (65. A. Abalenda); M. Britt, C. Wehrli, N. Monn (83. Pachlatko), D. Pause; S. Pachlatko (68. N. Forrer), L. Pervorfi (80. S. Morel)
Verwarnungen: 5. Racing (Foul)
Stäfa 2 gewinnt gegen höher klassierten
Im Spiel gegen das höher klassierte Wetzikon konnten sich die Stäfner durchsetzen. Nachdem das Hinspiel mit 1:0 verloren ging, konnten sich die Jungs vom See revanchieren.
Die Stäfner begannen stark und setzten den Gegner von Anfang an unter Druck. In der 6. Minute tankte sich Islami am Flügel durch und spielte flach in die Mitte auf den freistehenden Mazotta, der nur noch zum 1:0 einschieben musste. 5 Minuten später landet der Ball nach einer schön herausgespielten Kombination bei Laternser. Dessen Flankenball aus 20 Meter wurde immer länger und landete schlussendlich hinter dem Wetziker Schlussmann im Netz. Ein wunderschönes Tor zum 2:0. Wieder 5 Minuten später unterschätze die FCW Abwehr einen langen Abschlag von Torhüter Parisi. Islami konnte davon profitieren und lief alleine aufs Tor und schoss mühelos das 3:0.
In der 34 Minute wurde Krasniqi nach einem groben Fehlentscheid des Schiedsrichters vorzeitig unter die Dusche gestellt. Nach einem normalen Foulspiel zückte er die rote Karte. Dieser Platzverweis brachte die Stäfner Reserven völlig aus dem Rhythmus. Bis anhin hatten Sie das Spiel fest im Griff und liessen dem Gegner nicht den Hauch einer Chance.
Die weiss-schwarzen konnten den drei Tore Vorsprung nicht mit in die Pause nehmen und mussten 4 Minuten vor der Pause noch den 3:1 Anschlusstreffer entgegen nehmen.
Zu beginn der zweiten Halbzeit konnten sich die Stäfner ein wenig fangen und liessen dem Gegner keine grossen Torchancen zu. In der 61 Minute konnte der Wetziker Stürmer von einem zu kurz geratenen Rückpass von Abderhalden profitieren und erzielte mühelos den 3:2 Anschlusstreffer. Die Zürcher Oberländer kamen nun wieder zurück in Spiel und setzten die Stäfner nochmals unter Druck. Doch in der 79. Minute war es wieder Mazzotta, der nach einem kurz getretenen Eckball, mit einem satten Flachschuss aus spitzem Winkel für die Entscheidung sorgte.
Bis anhin konnten sich die Stäfner während der ganzen Meisterschaft über die Leistung der Schiedsrichter nicht beklagen. Die Leistung des unparteiischen am letzten Sonntag war jedoch nicht das gelbe vom Ei. Mit seinem unnötigen Platzverweis in der ersten Halbzeit zerstörte er ein ruhiges Spiel.
(SL)
4. Liga: FC Stäfa 2 – FC Wetzikon 2 4:2 (3:1)
Frohberg. 50 Zuschauer. SR: Kälin
Tore: 6. Mazzotta 1:0. 12. Laternser 2:0. 17. Islami 3:0.
41. Wetzikon 3:1 61. Wetzikon 3:2 79. Mazzotta 4:2
FC Stäfa: F.Parisi, S.Abderhalden, Y.Morel, J.Badzak, S.Braunwalder, D.Pause 88. (T.Nanzer), N.Monn, S.Krasniqi, S.Laternser 80. (M.Costantini), R.Islami 60. (N.Forrer), S.Mazzotta
Verwarnungen: 30. Abderhalden (Handspiel) / 44. Wetzikon (Foul) / 44. Mazotta (Unsportlichkeit) 59. Wetzikon (Foul) / 59. Islami (Unsportlichkeit) Rote Karte: S.Krasniqi (Unsportlichkeit)
Noch etwas zum schmunzeln (Matchbericht FCW):
Stäfa 2 verliert unglücklich
Nachdem die Stäfner Reserven ohne Niederlage in den ersten zwei Spielen, in die Rückrunde gestartet sind, erfolgte nun ein Rückschlag. Im Spiel gegen den Tabellennachbarn konnten sich die Jungs vom See keinen Vorteil verschaffen. Das Hinspiel konnte noch mit 3:2 gewonnen werden.
Bei herrlichem Fussballwetter am Sonntag, waren sich Bäretswil und Stäfa in der ersten Halbzeit ebenbürtig. Wobei die Stäfner etwas mehr Spielanteile hatten. Dies widerspiegelte sich auch im Chancenplus der Stäfner. In der 24. Minute vergab Monn mit dem Kopf eine gute Torchance. 10 Minuten später war es der schnelle Pervorfi der aus spitzem Winkel das Tor nicht traf. Kurz vor dem Pausentee war es Badzko der nach einem Laternser Corner, den Ball knapp über die Latte köpfelte.
Die zweite Halbzeit begann düster für die Seebuben. Kurz nach Wiederanpfiff entwischte der wendige Bäretswiler Stürmer der Stäfner Abwehr und schob den Ball an Torhüter Parisi zum 1:0 in die Maschen. Die nun aggressiv aufspielenden Zürcher Oberländer nahmen das Spiel in die Hand und gingen in der 60. Minute durch einen herrlichen Spielzug mit 2:0 in Führung. In der Folge versuchten die Seebuben den Anschluss zu finden. Sie spielten nun offensiver und kamen somit wieder besser ins Spiel. Wetter und Costantini vergaben zwei hochkarätige Chancen, nach guter Vorarbeit hätten sie den Ball nur noch einschieben müssen. Das Spiel konnte nicht mehr gewendet werden. Durch einen Konter in der 77. Minute viel das 3:0 für Bäretswil, ehe Badzko fünf Minuten vor Schluss durch einen Flachschuss aus 16 Metern noch das 3:1 erzielen konnte.
Wollen sich die Stäfner in der Tabelle vom hinteren Mittelfeld weiter nach vorne arbeiten, braucht es in den nächsten Partien eine Leistungssteigerung. (SL)
4. Liga: FC Bäretswil 1a – FC Stäfa 2 3:1 (0:0)
Tannacher. 50 Zuschauer. SR: Smitran
Tore: 46. Bäretswil 1:0. 60. Bäretswil 2:0. 77. Bäretswil 3:0. 85. Badzak 3:1
FC Stäfa: F.Parisi, F.Wetter (45. R.Hitz), Y.Morel, Badzko, R.Theiler, A.Abelenda, N.Monn, C.Wehrli (37. M.Maurer), S.Laternser 75. (F.Wetter), D.Pause (57. M.Costantini), L.Pervorfi
Verwarnungen: 25. D.Pause / 78. R.Hitz / 80. Bäretswil
Stäfa schlägt sich selber
Nach dem erfreulichen Saisonstart gegen Uster, holte Stäfa am letzten Sonntag bereits zur nächsten Revanche aus. Zu Gast auf dem Frohberg war die 1. Mannschaft des FC Mönchaltdorf, die die Stäfner in der Vorrunde ebenfalls klar mit 4:0 geschlagen haben.
Das Spiel begann ausgeglichen. Die beiden Mannschaften tasteten sich noch ein wenig ab, als in der 9. Minute Monn aus gut 20 Metern abzog und mit einem wunderschönen Schuss ins Lattenkreuz zur Stäfner Führung traf. Durch den Gegentreffer aufgeweckt, spielte Mönchaltdorf nun stärker, doch wirklich gefährliche Torchancen konnten sie sich keine erarbeiten. In der 21. Minute kam ihnen deshalb die Stäfner Innenverteidigung zu Hilfe, indem sie mit einem zu kurz geratenen Rückpass auf den Torwart, den Gegentreffer einleitete. Der gegnerische Stürmer nahm das Geschenk dankend an, umkurvte Torhüter Parisi und schob zum Ausgleich ein. Bis zur Halbzeit geschah nicht mehr viel. Beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld und weitere Torchancen blieben Mangelware.
Nach der Pause ging es im gleichen Stil weiter. Das Spiel war geprägt von Fehlpässen und Abstimmungsproblemen auf beiden Seiten. Gegen vorne gelang nicht viel. Dann kam die Stäfner Innenverteidigung ein zweites Mal zu einem unschönen „Assist“, als ein hoher Ball in der 69. Minute ungenügend zum Torhüter zurück gespielt wurde und der Mönchi-Stürmer den Ball über Parisi hinweg zum 1:2 lupfen konnte. Stäfa versuchte zu reagieren und die anbahnende Niederlage noch abzuwenden. In der 80. Minute war es dann Wetter, der plötzlich mit einem Energieanfall vor dem gegnerischen Tor auftauchte. Der Aussenverteidiger erkämpfte sich den Ball und stolperte ihn zum viel umjubelten 2:2 ins Tor. In der Folge versuchte Stäfa noch den Sieg zu erzwingen. Kurz nacheinander scheiterte Monn aus spitzem Winkel am gegnerischen Torhüter und Costantini verzieht aus aussichtsreicher Position übers Tor. Nach einem Ballgewinn in der Verteidigung zog Costantini in der Manier eines Dejan Stanković von der Mittellinie ab, doch der Torhüter kam knapp noch an den Ball und verhinderte den Führungstreffer des Heimteams.
So trennten sich Stäfa und Mönchaltdorf mit einem 2:2 Unentschieden, mit welchem vor allem die Frohberg Elf nicht ganz zufrieden sein konnte, da sie sich klar selber geschlagen hatte. Im kommenden Spiel, gegen den direkten Tabellennachbarn Bäretswil, strebt die 2. Mannschaft ihren ersten Dreier der Rückrunde an und erhofft sich so endlich vom Tabellenende absetzen und sich nach vorne orientieren zu können.
4. Liga: FC Stäfa – FC Mönchaltdorf 1 2:2 (1:1)
Frohberg. 50 Zuschauer. SR: Kindlimann
Tore: 9. Monn (1:0); 21. Mönchaltdorf (1:1); 69. Mönchaltdorf (2:1); 80. Wetter (2:2)
FC Stäfa: F. Parisi; S. Abderhalden (45. A. Abelenda), Y. Morel, R. Theiler (82. M. Costantini), F. Wetter; S. Laternser (75. R. Hitz), N. Monn, S. Braunwalder, M. Rastoder; Pause, L. Pervorfi
Verwarnungen: 75. S. Braunwalder
Revanche geglückt
Die 2. Mannschaft des FC Stäfa war am Sonntag auf dem Sportplatz Buchholz in Uster zu Gast. Mit Uster hatte Stäfa noch eine Rechnung offen, da man in der Vorrunde klar und deutlich mit 0:4 verloren hatte. Zum Auftakt der Rückrunde hat sich s’Zwei viel vorgenommen und wollte unbedingt die positiven Resultate der Vorbereitung bestätigen.
Doch zu Beginn sah es eher düster aus für die Seebuben. Uster konnte mit schönem Direktspiel in die Tiefe immer wieder gefährlich vor Torhüter Rodrigues auftauchen. Stäfa bekundete grosse Mühe mit der Zuteilung in der Abwehr. Nach einem Freistoss in der 14 Minute konnte Stäfa den gegnerischen Stürmer im Strafraum nicht richtig vom Ball trennen, sodass dieser zum 1:0 einschiessen konnte. Ärgerlich für Stäfa, den der Stürmer legte sich den Ball mit der Hand vor. In der Folge drehte Uster weiter auf und kam immer wieder gefährlich vor das Tor der Stäfner. Doch ein glänzend reagierender Rodrigues im Tor verhinderte weitere Gegentreffer. Kurz vor der Pause dann ein Patzer in der Abwehr von Uster, welcher von Monn eiskalt zum 1:1 Pausenstand verwertet wurde.
Nach dem Pausentee gelang es Stäfa nun besser, die Steilpässe von Uster zu unterbinden. Man ging energischer in die Zweikämpfe und gewann auch zunehmend die Laufduelle gegen die schnellen Flügelläufer. Trotzdem gelang es dem FC Uster hin und wieder den Stäfner Schlussmann zu testen. Doch Torwart Rodrigues hielt den Kasten sauber. Im Gegenzug gelang auch Stäfa einige Akzente zu setzen. So tauchte Monn in der 65. Minute plötzlich alleine vor dem gegnerischen Tor auf, scheiterte aber aus kürzester Distanz am Torwart. Es lief bereits die letzte Minute, als Pause mit einem diagonalen Ball optimal angespielt wurde, doch der Schiedsrichter pfiff den Stäfner aufgrund einer Abseitsposition zurück. Wohl eher ein Fehlentscheid, sehr zum Missfallen des impulsiven Stürmers…! So blieb es bei diesem hart umkämpften 1:1 Unentschieden.
Stäfa konnte mit diesem einen Punkt zufrieden sein und dank einer kämpferischen Leistung und einem starken Torhüter mit einem Teilerfolg in die Rückrunde starten.
4. Liga: FC Uster 2 – FC Stäfa 2 1:1 (1:1)
Sportplatz Buchholz. 20 Zuschauer
Tore: 14. Uster (1:0); 40. N. Monn (1:1)
FC Stäfa: D. Rodrigues; Y. Morel, M. Costantini (45. P. Schneebeli), R. Theiler, F. Wetter; S. Laternser (63. R. Hitz), N. Monn, S. Braunwalder, T. Rossi (45. M. Rastoder); Knott (42. Pause), L. Pervorfi
Verwarnungen: 61. S. Laternser, 75. R. Hitz