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Plausch trotz wenig Mannschaften in Gossau (ZH)

08.10.2018

Plausch trotz wenig Mannschaften in Gossau (ZH)

Das erste Turnier zum Quartalsanfang - es ist schon Oktober - fand in Gossau (ZH) statt. 

Da sich viele Kinder bereits in den Ferien befanden, konnten nicht genug Mannschaften für das Turnier gewonnen werden. So gab es nur Gossau und Stäfa, die sich gegenüberstanden. Damit die Anzahl Spiele erhöht werden konnten, reduzierte man die Anzahl Spieler von 6 auf 5 pro Mannschaft. Somit konnten jeweils zwei Teams aus Gossau und Stäfa zusammengestellt werden. Fairerweise muss man erwähnen, dass Stäfa körperlich im Durchschnitt leicht im Vorteil war.

Treffpunkt bzw. Austragungsort war der Sportplatz im Riet an der Mönchaltorferstrasse 23. Nach 13h wurden erste Stäfa Junioren mit ihren gelben Trikots gesichtet, die sich mit Torschüssen aufwärmten.

Aufgrund der wenigen Teams (i.d.R. 6-8 Mannschaften) gab es ausser weissen und schwarzen Trikots keine weiteren Farben wie bspw. rot oder grün zu sehen. Nicht im grünen Bereich bewegte sich der Wetterfrosch, der noch vor 2 Tagen für heute einen Kälteeinbruch und Regen vorausgesagt hatte. Sonne gab es genug, und die Temperaturen bewegten sich zwischen 18-22 Grad. Somit waren einige Zuschauer zu warm angezogen, der Autor inklusive.

So gegen 13h25 gingen die Trainer Olivier und Janne mit den Fa Junioren in die Kabine. Kurz darauf kamen die Junioren mit folgender Aufstellung aufs Spielfeld:

Stäfa mit schwarzen Trikots: Liam, Jeyan, Joel, Jerome und Valentin. Danke an Valentin (Vale), der für den verletzten Lou Fräfel einsprang. Wir wünschen Lou gute und schnelle Genesung.

Stäfa mit den weissen Trikots: Neo, Lauri, Joshua, Mario und Roque. 

Auf Abruf war Noah Flum, falls während dem Spiel ein Junior ausfällt oder ermüdet. Vielen Dank an Noah, dass er sich die Zeit genommen hat.

Das Aufwärmprogramm wurde mit diversen Pass-Übungen durchgeführt.

Das erste Spiel gewann Stäfa schwarz gegen Gossau mit 11:1. Obwohl Vale am Vorabend als Hochzeitsparty-Gänger gesichtet wurde, war ihm keine Müdigkeit anzusehen. Er schoss an diesem ersten Spiel das schnellste Tor des Turniers und des ganzen Sommers (nach 3-4 Sekunden). Während dem Spiel nahm Trainer Olivier fairerweise einen – und gegen Schluss sogar zwei – Spieler raus, damit das körperlich schwächere Gossau zu mehr Chancen kommen sollte. Stäfa weiss gewann ihr erstes Spiel gegen das zweite Team aus Gossau mit 9:1. Das Spiel war geprägt durch schnelles und schönes Zusammenspiel der Stäfner. Hier machten vor allem Joshua, Neo und Laurin eine gute Figur. Neo machte die Zuschauer auf die gute Leistung aufmerksam, in dem er zum verdienten Klatschen anregte. Janne nahm fairerweise auch einen Spieler raus, damit die körperlich schwächeren Gossauer zu mehr Chancen kommen sollten.

Beim zweiten Spiel trafen Stäfa schwarz und weiss aufeinander. Nach einer schnellen Führung von Stäfa schwarz zum 2:0, holte Stäfa weiss zum 2:2 auf. Mario von Stäfa weiss spornte die Mannschaftskollegen an, weiter zu kämpfen (so muss es sein). Während diesem Spiel wurden nicht wenige Lattenschüsse gesichtet. Dank der Torwartleistungen konnten potentielle Tore v.a. von Joshua (Stäfa weiss) verhindert werden. Es war mehr oder weniger ein ausgeglichenes Spiel, wobei am Ende die Effizienz von Stäfa schwarz zum Sieg von 4:2 verhalf.

Beim dritten Spiel von Stäfa schwarz gab es bei Gossau eine Änderung. So wurde eine neue Mannschaft «best of Gossau» geschmiedet, um besser dagegenzuhalten. Stäfa ging zwar mit 1:0 in Führung, doch musste Stäfa zweimal den Ausgleich verhindern, bevor zum 2:0 und 3:0 erhöht wurde. Dann ging es schnell Richtung 6:0, wo Joel den Gegnern das Fürchten lehrte. Beim dritten Spiel von Stäfa weiss stand die Technik-Übung «1 gegen 1» auf dem Programm, das mit 10:1 gegen Gossau trotz starker Gegenwehr gewonnen wurde. Während dem Spiel liess Trainer Janne zwei Spieler von Gossau gegen einen Spieler von Stäfa ankämpfen, damit der Unterschied nicht mehr so gross sein sollte.

Um 15:00 Uhr gab es eine 10minütige Pause, wobei sich nicht alle Stäfa Junioren beteiligten, stattdessen spielten sie munter weiter.

Nach der Pause traf Stäfa schwarz auf Gossau, wo die Technik-Übung «1 gegen 1» ausgetragen wurde. Anfangs tat sich Stäfa schwer, doch beim Spielstand von 2:2 erhöhten die Schwarzen den Druck sowie den Spielstand auf 17:3. Stäfa weiss traf nun auch auf die «Best of Gossau». Nach anfänglichen Schwierigkeiten und teilweise riskanten Pässen vor dem eigenen Tor, kamen die Stäfner immer besser ins Spiel und gewannen mit 6:3.

Beim fünften Spiel trafen erneut beide Stäfner Mannschaften aufeinander. Wieder ging Stäfa weiss mit einem Doppelschlag von Liam mit 2:0 in Führung. Daraufhin zeigte Neo seine technischen Qualitäten und verkürzte auf 2:1. Liam antwortete prompt mit dem 3:1, doch Stäfa schwarz holte wieder zum 3:2 auf. Dies liess die Erinnerung an das verrückte Spiel vom Samstag Dortmund gegen Augsburg wach werden. Dieser Traum endete, als Joel seinen linken Fuss wieder aktivierte und den Vorsprung auf 4:2 erhöhte. Beim Stand von 6:3 verkürzte Mario auf 6:4 und zwar mit dem schwächeren rechten Fuss. Das animierte Neo mit einem Doppelschlag auf 6:6. Am Ende entschieden die Schwarzen das Spiel erneut für sich und gewannen 7:6.

Die sechste Disziplin bestand aus Penalty Schiessen mit Joshua und Joel im Tor. Selbstverständlich durften auch sie zum Schiessen antreten. Beim Team-gegen-Team-Schiessen legte Stäfa weiss die bessere Präzision an den Tag. Am Ende gab es noch das Penalty-König-Schiessen, das drei Anläufe nahm, wobei jedes Mal die Distanz zum Tor erhöht wurde. Zum dritten und letzten Anlauf konnten nur noch Laurin, Joel und Jeyan antreten, wobei aus dieser Distanz (eher Freistoss) niemand ein Tor erzielen konnte. Gönnen wir diesen drei Jungs trotzdem den König. Dies war dann auch gleichzeitig das Turnierende.

Nennenswert ist, dass alle Gossauer Junioren am Aufbau und Abbau der 4 Tore beteiligt waren. Auf dem Foto sieht man viele fleissige Jungs bei der Arbeit, genau wie bei den fleissigen Ameisen: Teamwork. Des Weiteren zeigten die Gossauer trotz der vielen Gegentore immer Moral und Kampfwillen, Chapeau!

Vielen Dank an den FC Gossau für die Organisation und die fairen Spiele.

(hs)

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