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Senioren 30+: Der Tabellenführer gibt sich keine Blösse

07.09.2018

Eine Woche nach dem erfolgreichen Saisonauftakt gastierte der Aufsteiger aus Greifensee auf dem Frohberg. Wie beim Cup-Aus setzte der Schiedsrichter den ersten Farbtupfer, in dem er drohte das Spiel nicht anzupfeifen, da beide Mannschaften schwarze Stutzen tragen würden (mache Offiside-Entscheidungen unmöglich). Nachdem Stäfa-Captain und Interims-Materialwart Keck kurzfristig weisse Ersatzstutzen organisiert und bereitgestellt hatte, kam der Gegner auf den Platz: Stutzenfarbe gelb – es konnte ohne Umziehaktion losgehen. 

Die auf 3 Positionen veränderte Startelf der Seebuben vermochte das Spiel von Anfang an zu kontrollieren. Allerdings fehlte oft die letzte Konsequenz. Zwar erarbeitete man sich einige hochkarätige Chancen, jedoch ohne zu reüssieren. Die Stäfner scheiterten entweder am teilweise glänzend reagierenden gegnerischen Torhüter oder am eigenen Unvermögen. Und als der Ball einmal im Netz zappelte, hatte der Unparteiische das Spiel kurz zuvor unterbrochen, weil sich der Torwart von Greifensee bei seinem Kamikaze-Abwehrversuch mit Seijdovic’s Bein angelegt und dabei verletzt hatte. Die Elf aus Greifensee hingegen verzeichnete nur einen nennenswerten Abschlussversuch, nachdem Novak den Ball in der Vorwärtsbewegung vertändelte – der Stäfner Schlussmann konnte die Situation jedoch reflexschnell entschärfen. So ging es torlos zum Pausentee.

In der Pause reagierte Trainer Morel und beorderte die sichtlich geladenen Sylejmani und Rastoder für Novak und Guilianelli aufs Feld. Der Doppelwechsel zeigte sofort Wirkung. Die Schwarz-Weissen erzeugten nun deutlich mehr Druck und die Flügelzange Keck-Britt begann mehr Einfluss auf das Spiel zu nehmen. In der 46. Minute war es dann so weit. Ein unkonventioneller Abschluss von Britt von der Strafraumgrenze landete am Pfosten, Braunwalder konnte dem Ball nicht ausweichen und erzielte das 1:0 – die Führung war hochverdient. 

Etwas zu siegessicher gewährten die Stäfner dem Gegner in der Folge etwas mehr Raum. Dennoch kam der Ausgleich aus dem Nichts. Ungelenk und gleichzeitig unhaltbar erzielte Kräuchi diesen im Anschluss an einen Eckstoss (53.). Stilsicher jedoch die Reaktion der Frohberger: Sofort suchte man vehement die neuerliche Führung. Diesmal war es der generell sehr auffällig agierende Rastoder, welcher den zwar reaktionsschnellen aber nicht immer stilsicheren gegnerischen Schlussmann in der 57. Minute prüfte – wieder staubte Braunwalder gekonnt ab. Zehn Zeigerumdrehungen später führte einer der zahlreichen, gekonnt und mit viel Tempo vorgetragenen Angriffe für Verwirrung in der Hintermannschaft der Gäste. Rastoder kam zum Abschluss. Diesmal stand Keck richtig und konnte den ungenügend abgewehrten Ball zur Siegessicherung einschiessen. 

Mit 6 Punkten aus den ersten beiden Begegnungen kann der Saisonstart als geglückt bezeichnet werden. Ziel muss es nun sein, diesen Schwung in die kommenden, wegweisenden Partien mitzunehmen. 

Telegramm 

FC Stäfa 30+ - FC Greifensee 30+ 3:1 (0:0)
Frohberg Stäfa, Zuschauerzahl: 
M. Hrgetic + 7
Tore: 45. 1:0 Braunwalder; 53. 1:1 Kräuchi; 57. 2:1 Braunwalder; 67. 3:1 Keck
Aufstellung FCS: Ebnöther; Sailer (66. Vogt), Bamert, Abelenda, Laternser; Britt (75. Novak), Braunwalder, Novak (41. Sylejmani), Keck; Sejdovic, Giulianielli (41. Rastoder)
Bemerkungen: 75. Britt scheidet verletzt aus (Krämpfe überall); 77. Gelbe Karte Bornhauser (Greifensee), 79. Gelbe Karte Sejdovic (Stäfa)
Abwesend:Costantini, Brunner, Schneebeli (alle Ferien), Valin, Y. Morel (verletzt); Flum (Beruf) Rosinsky, Tocco (Transferverhandlungen)

(re)

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